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vitamin_d_bedarf-zufuhrVitamin D ist ein entscheidend wichtiges Vitamin in Bezug auf Krebsschutz, Immunsystem und neurologischen Erkrankungen. Bisher dachte man, 600-800 i.E. an Vitamin-D3 pro Tag wären ausreichend. Nun stellte sich bei Nachuntersuchungen und einer Studie heraus, dass die tägliche zur Verfügung stehende Menge (Sonne-Haut, Ernährung, Supplementierung) mindestens 7000 i.E. betragen sollte.

Ein Sonnenbad im Sommer um die Mittagszeit bringt in 20 Minuten ca. 40.000 i.E., d.h. auch wesentlich höhere Dosen. Nur ein Sonnenstand von über 60° kann Vitamin D erzeugt werden. Dies ist in unseren Breiten übers Winterhalbjahr nicht der Fall. Im Winterhalbjahr sollte die Tagesdosis minimum 7’000 – 10’000 i.E. sein. Es können auch höhere Dosen für längere Zeiträume eingenommen werden, da der Körper Vitamin D speichern kann. Eine normale Ernährung liefert maximal 120-200 i.E. an Vitamin-D. Im Winter sind Menschen aus der Schweiz und Mitteleuropa erst recht auf eine Nahrungsergänzung von Vitamin-D3 angewiesen.

Studien zeigen auf, dass bei einem niedrigen Vitamin-D-Serumspiegel die Zahl der Betroffenen von Brustkrebs, Dickdarmkrebs, Nierenkrebs ansteigt. Auch Osteoporose (Vitamin D-3 ist wichtig zur Aufnahme von Calcium im Darm für gesunde Kochen, Gelenken, und Zähne), Depressionen, Demenz, MS (Multiples Clerose), Parkinson, Arthritis, Arthrose, werden auf einen Vitamin D Mangel zurückgeführt.

Ein Forscher mit verschiedenen Krankheiten steigerte seine Vitamin D3 Einnahme von 4.000 IU auf 20.000 IU, erhöhte später auf 50.000 IU und dann sogar auf 100.000 IU täglich. Dies brachte ihm eine Heilung auf allen Ebenen. Innerhalb eines Monats bemerkte er einen enormen Energiezuwachs, hatte aber auch Schmerzen an denjenigen Knochen und Gelenken, die niemals richtig ausgeheilt waren. Das machte ihm aber keine Angst, denn er wusste, dass Vitamin D3 das Hormon par excellence zur Wiederherstellung von Knochen und Gelenken ist, was dann auch geschah.

Vitamin D sollte Immer in Kombination mit Vitamin K eingenommen werden. Vitamin K2 sorgt dafür, dass einige wichtige, durch Vitamin D gebildete Proteine aktiviert werden. Eine gute Vitamin-D-Versorgung kann bei gleichzeitigem Vitamin-K2-Mangel zu einer schleichenden Verkalkung der Gewebe und Gefässe führen und so langfristig zahlreiche gesundheitliche Komplikationen hervorrufen, da sich das Calcium ohne Vitamin K im Körper anlagert und nicht verwertet werden kann.

Da für die Umwandlung des Vitamin D in seine biologisch wirksamen Formen im Körper Magnesium benötigt wird, bleibt es wirkungslos, wenn gleichzeitig ein Magnesiummangel vorliegt. Ausserdem kann eine hochdosierte Einnahme von Vitamin D durch einen erhöhten Verbrauch an Magnesium einen Magnesium-Mangel auslösen. Es ist empfehlenswert, besonders in der hochdosierten Anfangstherapie zusätzlich Magnesium einzunehmen.