Augentraining

rasterbrilleDer grösste Teil von unseren Informationen nehmen wir mit unseren Augen auf. Trotzdem tun wir sehr wenig für die Gesundheit unseren Augen. Künstliches Licht, Fernsehen, Computerarbeit oder schlechte Ernährung belasten die Augen. Auch Stress, körperliche Spannungen, Angst oder Sorgen haben Verspannungen von einzelnen Augenmuskeln zur Folge, die den Augapfel in seiner Funktion stört. Augentraining ist für Kurz- oder Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung, Altersweitsichtigkeit, und für alle die bis ins hohe Alter gut sehen möchten, geeignet. Augenübungen entspannen die Augenmuskeln und verbessern die Durchblutung und Sauerstoffversorgung der Augen, wodurch Schlacken aus dem Gewebe abtransportiert werden können. Die Linsen gewinnen an Flexibilität und das Sehvermögen verbessert sich. Kurs-Flyer

Beim Augentraining sollte man so wenig wie möglich eine korrigierte Brille tragen. Um dennoch ohne Brille gut sehen zu können, entwickelte ein Augenarzt die Rasterbrille. In der Augenheilkunde wird die Rasterbrille bereits seit mehr als hundert Jahren therapeutisch bei Netzhautablösungen sowie bei Augenhintergrundödem und Blutungen oder Schielen angewandt. In Amerika wird die Rasterbrille von den Piloten der amerikanischen Luftfahrtgesellschaft verwendet.  Die Rasterbrille hat statt ein herkömmliches Korrekturglas ein dunkles Punktraster aus Kunststoff. Durch diese Perforierung wird erreicht, dass der einfallende Lichtstrahl bereits vor den Augen gebündelt wird und direkt auf die Makula, die Stelle des schärfsten Sehens, trifft. Deshalb spielt die länge des Augapfels für ein gutes Sehen keine Rolle. Beim Tragen der Rasterbrille trainiert man automatisch die Augenmuskulatur, egal ob man die Zeitung liest, am Computer arbeitet, oder einen Film ansieht. Die Rasterbrille eignet sich bei Kurz- oder Weitsichtigkeit, Hornhautverkrümmung oder Altersweitsichtigkeit. Aber auch wer keine Korrekturbrille tragen muss, kann die Rasterbrille zur Vorbeugung, Entspannung und zum Lockern der Augen benutzen. Kurs-Infos

Bildschirmarbeit

Unsere Augen leben auf bei Bewegung und Abwechslung verschiedener Bildeindrücke. Beim natürlichen Sehen wechselt der Blick ständig zwischen nah, fern, hell, dunkel, Gesamtbild, Detail, zweidimensional, dreidimensional hin und her. Dagegen ist das Sehen am Bildschirm enorm einseitig, mit ein kleines Blickfeld auf die Nähe begrenzt. Die Anforderungen der Bildschirmtätigkeit stimmen nicht mit dem Bedürfnis der Augen nach Bewegung und Abwechslung überein. Bildschirmarbeit bedeutet tatsächlich Schwerstarbeit für die Augen.

Menschen aller Altersstufen berichten von brennenden-, trockenen-, oder tränenden Augen, Augenflimmern, von Lichtempfindlichkeit, Lidzucken und von Sehschärfenveränderung bei der Arbeit am Bildschirm. Kopfschmerzen sind oft die Folgen des überanstrengten Sehens.
Das Lesen eines Bildschirmtextes ist nicht zu vergleichen mit dem Lesen eines Buches. Das ununterbrochene Hineinsehen in eine Lichtquelle belasten die Augen.

Das menschliche Auge ist für das Aufnehmen von reflektiertem Licht geschaffen. Bei der Arbeit am Bildschirm wird die Netzhaut stark beansprucht, weil die Netzhautzellen vermehrt Sehpurpur bilden muss.

Beim Arbeiten am Bildschirm neigt man noch mehr zum Starren als beim Lesen von Texten auf Papier. Beim Starren werden die Augen länger als üblich zwischen den einzelnen unbewussten Lidschlägen offen gehalten. Der Lidschlag dient dazu, die Augen zu befeuchten, zu reinigen und einen Moment der Dunkelheit zu verschaffen, damit der Sehpurpur sich regenerieren kann.

Durch das Starren kann sich der Sehpurpur noch weniger regenerieren, obwohl die Augen durch die starke Beanspruchung häufigere Regeneration nötig hätte.

Der Sehpurpur benötigt Vitamin A um sich zu regenerieren. Bei Vitamin A Mangel kann der Körper den Sehpurpur nicht ausreichend bilden. Nahrungsergänzende Zellvitalstoffe mit erhöhtem Anteil an Vitamin A helfen den Augen bei langer Bildschirmarbeit.
Sehtraining ist ein guter Ausgleich zum Sehstress am Bildschirm. Augenübungen entspannen und regenerieren die Augen und bringen Bewegung in den starren Blick.