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Okkultismus

An Astrologie glauben Millionen von Menschen aller Alters- und Berufsgruppen. Sogar Wirtschaftsmanager und Politiker – lassen sich ihr persönliches Horoskop stellen. Zu den Angeboten gehören Lebensanalysen, Kosmogramme, Charakter-, Problem- und Zukunftsdeutung.

Das Wort Horoskop enthält die beiden Begriffe «Stunde» und «sehen». Wer sich nach Horoskopen richtet, möchte die Stunde erkennen, die für sein Leben entscheidend war. Die Sterne sollen ihm das zeigen. Wer glaubt, dass die Sterne nicht lügen, liest eifrig Horoskope und nimmt die Astrologie sehr ernst, denn angeblich werden Charakter und Schicksal des Menschen von der Konstellation der Sterne beeinflusst. Die Astrologie arbeitet nach fünf Grundsätzen.

1. Für das Schicksal der Menschen sollen im wesentlichen nur ganz wenige Sterne wirksam sein. Die sieben Planeten, die Sonne, der Mond und etwa 150 sichtbare Sterne.
Warum nur so wenige? Bei optimalen Verhältnissen kann man am nächtlichen Himmel bis zu 3500 Sterne sehen. Astronomen wissen, dass es Milliarden anderer Himmelskörper gibt. Haben alle diese Sterne auf uns keinen Einfluss? Astrologen sagen: «Warum, weiss man nicht, es ist uralte Überlieferung.»

2. Sterne, die heute am Himmel stehen, sind nicht massgebend, sondern diejenigen, die im Augenblick der Geburt am Himmel standen.
An dieser Stelle sind sich Astrologen selbst nicht einig. Manche sagen, dass nicht die Geburt, sondern bereits die Empfängnis entscheidend sei.

3. Die Wirkungsweise der Sterne hängt von der Deutung des Namens ab. Während beispielsweise die Venus – von den Römern als Liebesgöttin bezeichnet – der Stern der Künstler ist, sind Saturnmenschen ernst, zäh, finster und hinterlistig, weil Saturn – der Vater Jupiters – seine eigenen Kinder frass.
Sonne, Mond und die Planeten stehen nie in den Sternbildern, in die Astrologen sie eintragen. Die Tierkreiszeichen verschieben sich immer wieder.

4. Der Mars ist kein reiner Mars, sondern seine Wirkung verändert sich durch den Winkel, den die Venus-Strahlen mit seinem Strahl bilden.
Wie soll durch einen rein geometrischen Tatbestand eine qualitative Veränderung des Charakters oder Schicksals zustande kommen?

5. Es gibt keine reine Wirkung eines Planeten, vielmehr wird seine Wirkung abgewandelt durch das Tierkreiszeichen, in dem es steht.

Zeigen nicht die vielen Deutungsmöglichkeiten die Unsicherheit der astrologischen Voraussagen? Man verschweigt, dass sich etwa nur 27 Prozent der Voraussagen erfüllen.
Menschen, die sich der Astrologie verschreiben, werden Sklaven des Horoskops. Sie werden durch das Horoskop dazu verurteilt, willenlos vorgezeichnete Entscheidungen zu treffen. Astrologische Voraussagen haben schon manche Fehlentscheidungen verursacht. Gottes Wort verbietet jede Art von Sterndeuterei.

5. Mose 4,19: Und dass du deine Augen nicht zum Himmel erhebst und, wenn du die Sonne und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels siehst, dich nicht verleiten lässt und dich vor ihnen niederwirfst und ihnen dienst…

5. Mose 18,10-12: Es soll unter dir niemand gefunden werden… der Wahrsagerei treibt (Horoskopschriften- oder Handlinienlesen, Kartenlegen, Traum- oder Sterndeuten), kein Zauberer (Wundertäter) oder Beschwörer (Krankenheiler) oder Magier (Pendler, Wünschelrutengänger) oder Bannsprecher (Menschen übernatürlich beeinflusst) oder Totenbeschwörer (Tote anruft) oder Wahrsager (Zukunft voraussagt) oder Tote befragt (Tisch- oder Gläserrücken, Totenerscheinungen). Denn ein Greuel für den Herrn ist jeder, der diese Dinge tut.

Jesaja 47,14: Du bist müde geworden durch die Menge deiner Beratungen. Sie sollen doch auftreten und dich retten, die Himmelszerleger, die Sternebeschauer, die an jedem Neumond wissen lassen, was über dich kommen soll!

Jesaja 9,2: So spricht der Herr: Gewöhnt euch nicht an den Weg der Nationen und erschreckt nicht vor den Zeichen des Himmels, auch wenn die Nationen vor ihnen erschrecken!

Warum aber erfüllen sich trotzdem einige Voraussagen der Astrologie? Satan, der Widersacher Gottes und Fürst dieser Welt (Johannes 16, 11), beherrscht alles Sichtbare (Matthäus 4,8-9) einschliesslich der Sterne und Planeten.
Hellseher sind Menschen, die die Fähigkeit haben, bestimmte Begebenheiten in der Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft zu erkennen, die für die normalen menschlichen Sinne unfassbar sind. Diese Fähigkeit kommt aber nicht von Gott.
In 5. Mose 18,10-12 sagt Gottes Wort: «Niemand von euch soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.»

Magnetopathen haben eine ausströmende Kraft, die durch Berührung mit den Händen wirksam wird. Durch Handauflegung eines Magnetopathen kann ein Kettenraucher zum Nichtraucher werden, ein an Übergewicht Leidender stark abnehmen oder eine Migräne verschwinden. Die Hilfesuchenden kommen durch eine solche Behandlung unter einen dämonischen Einfluss. Sie verschlissen sich oft gegenüber Gott und seinem Wort und bekommen Mord- und Selbstmordgedanken.

Hellseher oder Magnetopathen bezeichnen ihre Tätigkeit oft auch als Parapsychologie oder Metaphysik. Parapsychologie und Metaphysik ist die Wissenschaft der okkulten Erscheinung, die ebenfalls mit dämonischen Mächten arbeitet. Paulus warnt die Christen vor solchen Menschen und sagt:
«Lasst euch von keiner Ideologie oder irgendwelchem leeren Gerede einfangen. All das haben sich Menschen ausgedacht; aber hinter ihren Gedanken stehen dunkle, dämonische Mächte und nicht Christus. Nur in Christus ist Gott wirklich zu finden, denn in ihm lebt er ganz und gar. Deshalb lebt Gott auch in euch, wenn ihr mit Christus verbunden seid. Er ist der Herr über alle Mächte und Gewalten.» Kolosser 2,8-10.
Wer sich mit Hellsehern, Geistheilern oder Magnetopathen eingelassen hat, kann von den Bindungen Satans frei werden. Paulus schreibt an Titus:
«Jesus hat sein Leben für uns gegeben und uns von allem Bösen und von aller Schuld befreit, so sind wir sein Volk geworden; bereit, ihm dankbar zu dienen.» Titus 2,14.

Geistheiler sind in Verbindung mit Geistwesen, die ihnen die Kraft zum Heilen geben. Sind einmal diese Geister oder Engel nicht da, können die Geistheiler nichts tun. Der Apostel Paulus warnt vor solchen Geistern und Engeln: «Gibt sich nicht sogar der Satan als Engel Gottes aus?» 2. Korinther 11,14.

Meditation findet man in den asiatischen Religionen, im Buddhismus, Hinduismus und im Yoga. Auch in der griechischen Antike kannte man die Meditation. Von hier aus ging sie in den Katholizismus über. Meditation ist eine Methode der Abschaltung des Bewusstseins und eine bedingungslose Auslieferung an ein Bild, ein Symbol (Kreuzkreis, Blume, Wiese, Kapelle), das den Meditierenden fasziniert und inspiriert. Die Intensität der Erfahrung kann biologische Effekte auslösen, die denen von Drogen ähnlich sind. Es kann geschehen, dass dämonische Wesen die Gelegenheit ergreifen, von einem entleerten, unbewachten und verteidigungslosen Sinn Besitz zu nehmen, um ihm spiritistische Halluzinationen einzuflössen. Keiner der Männer in der Bibel hat jemals meditiert. Sie waren alle Beter, die Gott «im Geist und in der Wahrheit» (Johannes 4, 24) anbeteten.
Meditation ist das Gegenstück vom biblischen Gebet und Bibelstudium, der einzigen Kraftquelle für einen Christen. «Der Glaube kommt allein aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gibt uns Christus.» Römer 10,17.

Mystik ist der Versuch, die zu stark empfundene Kluft zwischen dem so fern erscheinenden Gott und dem gefallenen Menschen zu überwinden. In der Mystik sucht der Mensch nicht nur seine übersinnliche Neugier zu befriedigen, sondern auch die Kräfte der übersinnlichen Welt für sich erfahrbar zu machen und zu nutzen. Der Mystiker müht sich zu Gott hinauf, ohne zu ahnen, dass seine ekstatischen Aufschwünge, Erlebnisse und Visionen zu Kontakten mit der Dämonenwelt führen.
Mystik heisst soviel wie «die Augen schliessen», um eine innere Erleuchtung zu bekommen. Die Bibel gibt keine Anweisungen für ein Schliessen der Augen zum Zweck innerer Erleuchtung. Im Gegenteil! Es heisst oft «Siehe!» (Lukas 17,21) Das bedeutet: Augen auf! Die Wahrheit liegt nicht in dir! (Matthäus 15, 19) Sie kommt von aussen – von Gott (Johannes 14, 6). Sie ist heute allein offenbart in Gottes Wort (2. Timotheus 3,16). Jede andere Form der Gottesoffenbarung, sei sie äusserer oder innerer Gestalt, ist unannehmbar. Damit ist auch jede mystische Gotteserkenntnis mit all ihren Visionen kein Gegenstand unseres Strebens.
Der Mystiker erstrebt ein ekstatisches Erleben, das ihn mit Gott verschmelzen oder einsmachen lässt. Dabei kann es vorkommen, dass der Mystiker in der Ekstase ausruft: «Betet mich an! Ich bin Gott!» Wer Jesus Christus im Glauben in sein Leben aufgenommen hat, wird ein Kind Gottes (Johannes 1,12) und Christus lebt in ihm (Epheser 3,17). Dadurch wird er nicht Christus oder Gott (1.Timotheus 2,5).
Nach den anfangs «wunderbaren» Erscheinungen ist die sogenannte «dunkle Nacht der Seele» das unheimlichste Geschehen. Es wird als die totale Gottverlassenheit und die teuflische Versuchung dargestellt. Ein Rückschlag in einen negativen Zustand sei zwangsläufig. Diese Ansicht ist biblisch nicht haltbar. In Matthäus 11,28 sagte Jesus: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben.» In Wahrheit ist der Mystiker hilflos den dämonischen Mächten ausgeliefert.

Akupunktur stammt aus dem Taoismus, einer chinesischen Volksreligion aus dem 2. Jahrhundert. Sie lehrt die Einwirkung des Universums auf den Menschen: «Der Mensch ist abhängig vom Kosmos (der Erde), der Kosmos vom Himmel, der Himmel von Tao (der Ursprung alles Seins), und der Tao von sich selbst.»
Die Akupunktur beruht auf zwei Prinzipien: Erstens auf «Ki» oder «Chi» (Lebensenergie), die unsichtbar sei, aber nie nachgewiesen werden konnte. Zweitens auf einem System von 12 geheimnisvollen «Meridianen», den «King» (Kanälen), die sich unter der Hautoberfläche über den ganzen Leib verteilen sollen.
In diesen Kanälen soll die Lebensenergie «Ki» zirkulieren, die von zwei Prinzipien kontrolliert wird, nämlich von «Yang» (positiv, männlich) und «Yin» (negativ, weiblich), was in der ganzen Natur vorhanden sein soll. Jede Krankheit soll nun dadurch entstehen, dass das Gleichgewicht von «Yang» und «Yin» gestört ist, so dass die «Lebensenergie» blockiert ist und nicht mehr frei zirkulieren kann.
Um das gestörte Gleichgewicht wieder herzustellen, stechen «Heiler» oder Ärzte ihre Nadeln in einige der 380 (oder mehr) positiven oder negativen Einstichpunkte entlang der 12 Meridiane. Diese Punkte werden bestimmten Organen zugeteilt.
Die Lehre der Akupunktur kümmert sich nicht um die anatomischen Verhältnisse des menschlichen Körpers, weder um den Verlauf der Nerven, noch der Blutgefässe. Die altchinesische Lehre der Akupunktur ist nicht von ihren philosophischen Grundlagen zu trennen.
Akupunktur lässt sich auch ohne okkulte esoterische Modelle erklären. Forschungen haben gezeigt, dass beim Einstechen der Nadeln zwei Mechanismen wirksam werden können. Durch das Einstechen der Nadeln in Haut und Muskeln werden Schmerzreize im Gehirn blockiert. Es werden Stoffe in die Haut, im Gehirn und im Rückenmark freigesetzt, die zu einer gewissen Schmerzlinderung führen können.
Diese Erklärung ist vor allem bei der Behandlung von Kopfschmerzen und rheumatischen Beschwerden sinnvoll. Hingegen taugt sie nichts für die Behauptung der Meridiane, der Energiepunkte und der heilenden Wirkungen der Akupunktur.
Die Wirksamkeit ist nur in begrenztem Masse nachweisbar. Bei psychischen Problemen und bei funktionellen körperlichen Beschwerden ist hingegen ein Wirksamkeitsnachweis nicht gelungen. Hier muss von einer Placebo-Wirkung ausgegangen werden.

Akupressur und Shiatsu baut auf denselben Prinzipien auf wie Akupunktur. Statt dass man Nadeln an speziellen Akupunkturstellen einsticht, um Energieblockaden zu lösen und die Energie fliessen zu lassen, drückt man mit den Fingern auf die Stellen. Shiatsu ist die japanische Variante der Akupressur. Bei Shiatsu wird aber nicht nur mit Finger, sondern auch mit Händen, Ellenbogen und Füssen gedrückt. Stress, Schwäche, unmässiger Lebensstil und anderes mehr stören den Fluss der Lebensenergie Qi in den Meridianen.
Wie bei der Akupunktur soll hier die Stauung durch Druckmassagen an bestimmten Meridianpunkten aufgelöst werden. Eine wissenschaftliche Erklärung für diese Vorstellungen gibt es nicht. Aufgrund der magischen Grundgedanken muss von diesen Therapien abgeraten werden. Zur Entspannung hilft auch eine normale Massage.

Ohrakupunktur ist eine spezielle Form von Akupunktur. Entsprechend dem Grundprinzip, dass das Grössere (der ganze Körper des Menschen) im Kleineren (der Ohrmuschel) abgebildet ist, werden durch das Einstechen an bestimmten Ohrmuschelpunkten die Körperorgane durch Fernbehandlung beeinfluss. So soll das Einstechen einer Nadel dort, wo üblicherweise die Ohrringe befestigt sind, heilsam auf ein Augenleiden einwirken.

Die Akupunktur aus der traditionellen chinesischen Medizin ist abzulehnen, da dieser eine ganze spirituelle Phiosophie zugrunde liegt, die von Meridianen und Energiebahnen im menschlichen Körper ausgeht.

Zur Schmerztherapie können Nadelstische aber sinnvoll sein, hier gibt es einen wissenschaftlich belegten Wirkmechanismus. In solch einem Fall handelt es sich aber streng genommen nicht um Akupunktur, sondern um Nadelstich-Analgesie (Ausschalten von Schmerz durch Nadelstiche). Bei der Nadelstich-Analgesie spielen Meridiane oder Energiebahnen keine Rolle. Die Schmerzbekämpfung findet hier durch Nadelstiche statt, die körpereigene Neurotransmitter und Opiate freisetzen. Dieser Wirkmechanismus ist nachvollziehbar und wissenschaftlich überprüft.

Die Meridian-Energie-Technik (MET) nach Franke ist abzulehnen. Nicht selten wird man durch esoterische Praktiken belastet von finsteren Mächten mit gotteslästerlichen Gedanken, oder Depressionen. Heilungen, hinter denen dämonische Mächte stehen, haben also immer ihren Preis. Die Heilungen Jesu hingegen waren immer kostenlos und bedingungslos.

Gott verspricht uns nicht, dass wir alle stets gesund und heil sind. Aber wer sich an ihn wendet, kann sicher sein, sich in den besten Händen zu befinden. Und wer an Jesus Christus glaubt und in seinem Leben eine Umkehr vollzieht, der hat das wahre Heil ergriffen, welches in Ewigkeit bestand haben wird.

Fussreflexzonenmassage kommt vom amerikanischen Arzt Fitzgerald (1872-1942). Er teilte den Körper willkürlich in zweimal fünf Längszonen ein und behauptete, dass man von jeder Stelle einer Zone aus sämtliche Organe dieser Zone erreichen könne. Das Konzept wurde aufgegriffen und ausgebaut. So soll nun der gesamte Körper am Fuss repräsentiert sein, wie bei Ohrakupunktur. Verändert sich an einer bestimmten Stelle der Fusssohle die Hautbeschaffenheit oder tritt beim Massieren Druckschmerz auf, soll das angeblich korrespondierende Organ krank sein. Diese Stellen werden dann mit Fingerkuppen gedrückt und gerieben. So sollen allerlei Schmerzen behoben werden.
Die Längszonen sind allerdings ein reines Phantasieprodukt. Die Angaben, wo einzelne Organe auf den Fusssohle repräsentiert sind, weichen oft erheblich voneinander ab. Auch für die behaupteten Wirkungen fehlt der Beweis. Viele Behandelnde erklären die Wirkung deshalb damit, dass der Energiefluss ausgeglichen werde, analog dem fernöstlichen Gedankengut. Diese Erklärungen sind jedoch magisch, weshalb davon abgeraten werden muss.
Gerade bei solchen Techniken spielen intuitive und mediale Fähigkeiten des Therapeuten eine grosse Rolle, weil diese Menschen mit Kräften in Verbindung stehen, die nicht von Gott sind und den Behandelten in einen gefährlichen okkulten Bann bringen können. Fussmassage ohne zusätzliche esoterische Erklärungen tut wohl. Das Stehen auf einem gewellten Brett fördert die Durchblutung der Füsse und schadet nicht.
Behandlungen mit esoterischem Hintergrund schadet der Seele, auch wenn diese Methode bei körperlichen Beschwerden hilft. Die okkulte Belastung der Seele ist viel schlimmer als eine körperliche Krankheit. Der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm ist dadurch zerstört. Wer sich mit esoterischen Methoden eingelassen hat, soll sich von diesen okkulten Praktiken abwenden.
In Titus 2,14 heisst es: «Jesus hat sein Leben für uns gegeben und uns von allem Bösen und von aller Schuld befreit. So sind wir sein Volk geworden; bereit, ihm dankbar zu dienen.»

Osteopathie wurde von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828 – 1917) vor ca. 130 Jahren begründet. Nachdem seine Frau und seine sechs Kinder an Infektionen starben fing er, von der Medizin enttäuscht, mit der Suche nach einer ganzheitlichen Therapiemethode an. Er begann mit der Entwicklung eines ganzheitlichen Behandlungskonzepts, dabei erkannte er dass es Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Organsystemen gibt. Funktionsstörungen verschiedener Gewebe können zu Funktionsstörungen weiter entfernter Körperbereiche (z.B. Organe, Gelenke) führen. Dies kann somit Grundlage von Krankheitsentstehung sein.
1892 gründete Andrew Taylor Still die „American School of Osteopathy“ in den USA. Die Osteopathie wurde ständig weiterentwickelt und erreichte in den USA die gesetzliche Anerkennung ihres Berufsstandes und die Gleichstellung mit der Schulmedizin.
Seit 1901 arbeiteten die ersten Osteopathen in England. Die Methode breitete sich nach und nach in Europa aus. In Deutschland ist die Osteopathie eine noch recht junge Therapiemethode.
Die osteopathische Behandlung wird nur mit den Händen (manuell) ausgeführt. Der Behandlung gehen eine ausführliche Befragung und körperliche Untersuchung voran.
Aus der Sicht der Osteopathie sind alle Körpersysteme miteinander verbunden und agieren in einer ständigen Wechselbeziehung.So können sich z.B. Lebererkrankungen oder Funktionsstörungen der Leber auf die rechte Schulter auswirken. Schmerzen und Funktionsstörungen im rechten Schultergelenk können die Folge sein. Umgekehrt können Beschwerden an der rechten Schulter zu Leberfunktionsstörungen führen. Blockierungen der Brustwirbel können zu Funktionsstörungen im Magen-Darmbereich führen.
Die gegenseitige Einflussnahme der verschiedenen Körpersysteme wird diagnostisch und therapeutisch genutzt. Durch sanfte osteopathische Behandlungstechniken werden Funktionsstörungen oder Blockaden behoben, die ursächlich für viele Erkrankungen in weiter entfernten Körperregionen sein können. Dadurch sollen Regulationsmechanismen aktiviert und Selbstheilungskräfte in Gang gesetzt werden.
Die Osteopathie teilt sich in drei große Bereiche auf:
1. Die parietale Osteopathie bezieht sich auf den Bewegungsapparat (Knochen, Gelenke, Bänder, Sehnen, Muskeln). Mittels der parietalen Osteopathie werden Beschwerden und Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates manuell behandelt. Die Behandlungstechniken ähneln denen der Manuellen Therapie.
2. Die viszerale Osteopathie bezieht sich auf die inneren Organe mit den Blut- und Lymphgefäßen, Nerven und bindegewebigen Strukturen. Viszeral heißt die Eingeweide betreffend. Die viszerale Osteopathie behandelt mit manuellen Maßnahmen Funktionsstörungen an den inneren Organen. Sie geht unter anderem davon aus, dass es im Bereich der Eingeweide und ihren sie umgebenden Häuten (Fascien) zu Blockierungen kommen kann, das heißt, dass die Fascien miteinander verkleben können und dies in weiter entfernten Körperregionen zu Beschwerden und Erkrankungen führen kann. So soll eine Blockade der Niere zu Kniebeschwerden führen können. Der Osteopath will solche Fascienverklebungen ertasten können, auch wenn diese zum Teil tief im Bauchraum sind.
Ein Osteopath sucht die Ursachen einer Erkrankung immer weit entfernt am Körper und nie am Ort des Geschehens.
3. Kraniosacrale Therapie (Kraniosacraltherapie, Craniosacral Therapie) bezieht sich auf den Schädel, die Hirnhäute und Hirnflüssigkeit, Rückenmarkshäute und Rückenmarksflüssigkeit, sowie das Nervensystem. Die Kraniosacrale Therapie wurde von William Garner Sutherland einem Schüler von Dr. Andrew Taylor Still begründet. Die Kraniosacrale Therapie geht davon aus, dass die Pulsationen der Gehirnflüssigkeit (Liquor) sich auf die Knochen des Menschen übertragen und dass diese Pulsationen am Knochen ertastet werden können. Störungen dieser Pulsationen sollen zu vielen verschiedenen Erkrankungen führen. Rein theoretisch lassen sich fast alle Erkrankungen darauf zurückführen. Durch auflegen der Hände vorwiegend am Schädel (Cranium) oder auf dem Kreuzbein (Sacrum) versucht der Therapeut die Pulsation des Liquorflusses zu regulieren, dadurch sollen Selbstheilungskräfte aktiviert und seelische Traumen gelöst werden.
Versuche haben ergeben, dass sich die ertasteten Befunde der Kraniosacraltherapeuten erheblich voneinander unterscheiden und kein einheitliches Ergebnis erzielt wird. Jeder Therapeut meint etwas anderes zu spüren. Rein wissenschaftlich konnte bisher, auch mit den sensibelsten Messgeräten keine Liquorpulsation an den Knochen gemessen werden. Die Methode wird von manchen Therapeuten meiner Meinung auch spiritualisiert, weil sie über das ertasten einzelner Gewebestrukturen vom Gewebe Informationen erhalten wollen. Über das ertasten am Kopf will ein Behandler sagen können, ob mit dem Magen oder der Leber alles in Ordnung ist oder ob Störungen vorliegen.
Osteopathie ist an sich eine gute Behandlungsmethode, bei der sich leider auch einiges an Hokuspokus eingeschlichen hat. Die Übergänge von seriösen guten Behandlungsmethoden hin zum Hokuspokus sind sehr fließend.
Viele Osteopathen wollen vom Gewebe Informationen erhalten und anscheinende Verklebungen und Blockaden erspüren die es gar nicht gibt. Und doch gibt es manche Blockaden und manche blockierte Bewegung, aber längst nicht so oft wie es der Osteopath zu erspüren glaubt. Das Herleiten mancher Ursachen-Folge-Ketten ist oft zu weit hergeholt. Das lässt sich zwar alles rein theoretisch erklären, vieles stimmt aber trotzdem nicht.
Die Diagnosen der Osteopathen unterscheiden sich bei ein und demselben Patient erheblich voneinander. Ein gutes anatomisches Wissen und ein guter Tastsinn zeichnen den Osteopathen aus, aber viele schiessen mit ihrem erspüren und wahrnehmen wollen über das Ziel hinaus. Osteopathen stehen in der Gefahr ihre Sensibilität und Wahrnehmung soweit zu schulen, dass sie unbemerkt in den spirituellen Bereich vordringen und dabei „Informationen“ vom Körper erhalten. Sie legen ihre Hand zur Befunderhebung nur noch an einer Stelle des Körpers auf und lassen dann den Körper oder das Gewebe „sprechen“. Manche Osteopathen legen ihre Hand auf den Kopf des Patienten und lassen den Geist des Patienten zu sich sprechen. Auch geben manche Osteopathen durch Hände auflegen „heilende Informationen“ an den Patienten ab.
Hier wird fast unmerklich der körperliche Bereich verlassen und die Ebene des Geistes betreten. Die Osteopathie wird dadurch schleichend zur Geistheilmethode, was viele Patienten nicht wahrnehmen. Eine solche Therapie ist abzulehnen. Die Osteopathie steht in der Gefahr, von einer spirituell-esoterischen Weltanschauung vereinnahmt zu werden.
Ansonsten, wenn solche erwähnten Maßnahmen nicht praktiziert werden und nicht das erwähnte geistige Terrain erreicht wird, dann ist die Osteopathie in Ordnung. Es muss also im Einzelfall abgewägt werden.
Die Kraniosacrale Therapie ist auf jeden Fall abzunehmen, da sie sich zur sehr auf der Ebene der Suggestion und des Geistes befindet.

Pendeln wird zur Informationsgewinnung ausgeführt, z.B. wird es von verschiedenen naturheilkundlichen Behandlern als Diagnosemittel verwendet oder um das richtige Mittel für Erkrankte zu finden.
Einige Behaupten, dass das Pendel über die Schwingungen vom Körper ausgehen und angetrieben werden. Andere behaupten, dass das Pendel über verborgene kosmisch/spirituelle Kräfte angetrieben wird.
In Wirklichkeit ist der Pendler ein Medium, der von dem Pendel Informationen erhält und öffnet sich somit spirituellen Informationen.
Zur Diagnostik wird der Erkrankte von Kopf bis Fuß ausgependelt. Je nach Pendelausschlag (stärker oder schwächer, links- oder rechtsherum) will der Pendler ablesen können, ob das bependelte Organ, Gelenk oder andere Körperpartien krank oder gesund sind.
Ist der Kranke nicht selbst anwesend, kann auch über einem Bild des Erkrankten oder über einem Kleidungsstück gependelt werden.
Zur Therapie wird z.B. über Medikamenten gependelt, um zu erfahren welches das Richtige ist.
Der Pendler begibt sich in den Zustand der Empfängnisbereitschaft für spirituelle Botschaften. Pendeln ist gleichzusetzen mit Wahrsagerei und davor will uns Gott beschützen. Gott warnt uns vor solchen Praktiken z.B. in 5.Mose 1810-14.

Bachblüten kommt von Dr. Eduard Bach, dem Gründer der Bachblüten-Therapie. Er lebte von 1886 bis 1936 und war ein überzeugter Homöopath. Samuel Hahnemann, der Gründer der Homöopathie, war sein grosser Meister. Mit 44 Jahren verlies er seine Arztpraxis in London und zog aufs Land. Er fühlte sich berufen, in der Natur etwas zu finden, das der Menschheit hilft.
Ein Jahr später veröffentlichte Eduard Bach die Bachblüten-Therapie als natürliche Fortsetzung der Homöopathie von Hahnemann. Bach erklärte, die Homöopathie sei nur eine Zwischenstufe zum Weg zur wahren Bachblüten-Therapie gewesen.
Die Bachblüten-Therapie besteht aus 38 Glasfläschen mit verschiedene Blüten-Essenzen. Die Blüten können nur an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmten Zeit und nur bei Sonnenschein gepflückt werden. Um die Blüten-Essenz zu erreichen, muss man das Blütenblatt brechen, ein Stück in Quellwasser legen, dies an die Sonne stellen und warten bis die Sonne die Seele der Blüte ins Wasser hinüberlässt. Dann soll die Kraft der Blüte im Wasser sein. Wissenschaftlich gesehen hat durch diesen Vorgang das Wasser nichts von der Pflanze bekommen. Bach sagt auch, dass nur die Seele von der Pflanze im Wasser sei. Trotzdem nimmt er den wissenschaftlichen Begriff «Essenz» der aussagt, dass ein Teil der Pflanze im Wasser ist.
Die angebliche Bachblüten-Essenz wird mit Alkohol vermischt und in Fläschchen abgefüllt.
Bei verschiedenen Krankheiten wird das Mittel tropfweise eingenommen. Bei Herzkrankheit kann man die Flüssigkeit auch auf die Brust tropfen lassen. Wenn man nicht gut schläft, kann man das Fläschchen auch in der Nähe vom Bett aufstellen um besser zu schlafen. Selbst wenn man das Fläschchen in der Hosentasche mitträgt, soll es für eine Heilung nützlich sein.
Für Eduard Bach ist die Bachblüten-Therapie nicht nur eine Behandlung, sondern auch eine Religion. Er glaubte, dass das Ungleichgewicht der inneren Energien den Menschen krank macht. Das Mittel der Bachblüten soll die Seele rein machen, neue innere Schwingungen bewirken, und so den ganzen Körper heilen. Wenn alle Energien gut sind, ist der Mensch wieder Gott.
Die Bachblüten-Therapie beruht auf Aberglauben und schadet der Seele, auch wenn diese Mittel bei körperlichen Beschwerden helfen. Die okkulte Belastung der Seele ist viel schlimmer als eine körperliche Krankheit. Der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm ist dadurch zerstört. Wer sich mit der Bachblüten-Therapie eingelassen hat, soll sich von dieser okkulten Heilmethode lösen und abwenden.
In Titus 2,14 heisst es: «Jesus hat sein Leben für uns gegeben und uns von allem Bösen und von aller Schuld befreit. So sind wir sein Volk geworden; bereit, ihm dankbar zu dienen.»

Homöopathie kommt von Samuel Hahnemann (1755-1843). Er begründete die Homöopathie mit der Erklärung: Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt. Der Kranke bekommt ein Medikament das beim Gesunden die gleiche Krankheit auslöst. Damit der Kranke nicht noch kränker wird, muss das Medikament verdünnt werden. Man versucht mit der kleinsten Arzneimittelmenge auszukommen.
Die Verdünnung wird mit dem Buchstaben D für «dezimal» und der Zahl der Verdünnungsmenge angegeben. Verschüttet der Homöopath einen Tropfen Brennesselsaft mit 9 Teilen Lösungsmitteln so hat er eine Verdünnung von einem Zehntel, also von D1. Um zu D2 zu gelangen, nimmt er einen Teil von der D1 Lösung und verschüttet sie wieder mit 9 Teilen Lösungsmittel. Der Verdünnungsprozess in Zehnerschritten bedeutet mehr als blosses Verdünnen. Durch das Potenzieren soll kosmische Lebenskraft vom Hersteller in die homöopathische Mittel fliessen. Was beim okkulten Besprechen und Handauflegen direkt auf den Patienten übergeht, wird durch das homöopathische Mittel indirekt weitergegeben.
Naturwissenschaftlich gesehen können homöopathische Mittel unmöglich wirken. Bei einer Verdünnung von D23 ist kein einziges Molekül der Ursubstanz mehr vorhanden. Homöopathen benutzen meistens D30 bis D1000 um sicher zu sein, dass sie nicht mehr mit Materie arbeiten. Die heilende Wirkung hat das Mittel durch die kosmische Kraft, die durch den Vorgang des Verdünnens eingefangen wurde.
Schon in jungen Jahren liess sich Hahnemann bei den Freimaurern aufnehmen. Er nannte Jesus einen Erzschwärmer und lehnte den Kreuzestod Jesu für die verlorenen Menschen ab.
Sein Vorbild war Konfuzius. Über Konfuzius schrieb er: «Da ist göttliche Weisheit zu lesen, ohne Wunder-Fabeln und ohne Aberglauben. Ihn selbst werde ich im Reiche der glücklichen Geister nun bald umarmen, den Wohltäter der Menschheit, der uns den geraden Weg zur Weisheit und zu Gott führte.» Die Verehrung östlicher Weisheit bildete die Grundlage der Herstellung homöopathischer Arzneien.
Hahnemann glaubte, dass alle Materie Geist beinhalte, und dass man durch Verdünnung von Medikamenten immer mehr geistige Kräfte aus der Materie freimachen könne. Die Mittel wirken nicht «chemisch», sondern «dynamisch», mit besonderen Kräfte, die auf die Arzneimittel einwirken. «Dynamisch» nennt Hahnemann auch die Schwerkraft und die Anziehung des Eisens durch den Magneten und bejaht in seiner Heillehre auch magnetische Kräfte, wie die Magnetopathen sie ausüben.
Homöopathie ist verwurzelt in Magie und Okkultismus und steht im Widerspruch zum Willen Gottes. Sie schadet der Seele, auch wenn diese Methode bei Beschwerden hilft. Durch diese okkulte Belastung wird der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm zerstört.
Wer sich mit Homöopathie eingelassen hat, soll sich von dieser okkulten Methode lösen und abwenden. Es gibt genügend pflanzliche Mittel, die ohne unnötige Verdünnung, eine nebenwirkungsfreie Heilung haben.
Gottes Wort sagt: «Niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider.» (5.Mose 18,10 u.12)

Yoga Ein Junger Hindu, Sohn eines Fürsten, war entsetzt über das menschliche Leiden und das Böse, das dem Menschen anhaftet. Er wurde Mönch und machte sich auf die Suche nach der Befreiung von dem, was die Hindus das Rad der Geburten nannten. Die Hindus glauben, dass der Mensch in aufeinander folgenden Wiedergeburten auf die Erde zurückkehrt. Nach der letzten Etappe würde er sich dann ins Unendliche verlieren, jenseits von Leben, Leiden und Tod.
Nach jahrelanger Askese mit aller möglichen Arten von Entbehrungen und Kasteiungen seines Körpers glaubte dieser Mönch, ein Mittel entdeckt zu haben, um der schmerzlichen Zwangsläufigkeit des Lebens zu entrinnen. Er versuchte, die Natur des Menschen aufzulösen, indem er die Verschmelzung der Seele mit der Erde anstrebt. Er nannte sich fortan Buddha, was «der Erleuchtete» heisst und verbreitete seine Lehre verbunden mit einer speziellen Technik: das Yoga.
Buddha war nicht der Einzige, der in Richtung Yoga forschte. Es gab bereits einige dieser Techniken die er als Grundlage für sein Yoga nahm. Yoga als Mittel der Selbsterlösung verbreitete sich rasch im ganzen Orient aus. Tausende von Anhängern fingen an, Yoga zu praktizieren, unabhängig von ihrer Religion. Seit Buddha ist eine grosse Vielfalt von Yoga-Techniken entwickelt worden. Doch alle haben das gleiche Grundprinzip: Geist und Körper müssen für eine gemeinsame Aufgabe miteinander verbunden werden.
Der Yogi glaubt, dass am Grunde der Wirbelsäule eine Kraft schlummert, die es aufzuwecken gilt. Diese Kraft wird durch eine eingerollte Schlange an der entsprechenden Körperstelle dargestellt. Die Ausführung des Yogas hat zum Ziel diese Kraft entlang der Wirbelsäule bis zum Scheitelpunkt hinaufzuführen. Auf dem Weg dorthin gibt es sieben Kraftzentren, die durch die hinaufführende Kraft in Bewegung gesetzt werden. Jedesmal, wenn ein Zentrum erweckt wird, verleiht es dem Yogi eine neue Kraft, einen Schritt weiter zu kommen, bis zur inneren Erleuchtung, wo die Seele vom Körper austritt. Von hier aus kann die Seele das Nirwana: das Nicht-Leben, die Nicht-Existenz, das Nicht-Leiden, erreichen.
Die Kraftzentren sind mit Geistern verbunden, die sich ausserhalb des Körpers befinden. Wenn ein Zentrum erleuchtet wird, werden die Geister angesprochen, die dem Yogi Kräfte verleihen wie: Telepathie (erkennen, was andere Menschen denken oder empfinden), Telepsychie (durch Denken andere Menschen beeinflussen), mit den Geistern Verstorbener Kontakt aufnehmen, Zukunft voraussagen, Erscheinungen sichtbar machen. Yoga verlangt eine grosse Konzentration der körperlichen und geistigen Kraft. Alle Haltungen haben eine Auswirkung auf die inneren Organe besonders auf die lebensnotwendigen wie: Herz, Lunge, Drüsen, Verdauungs- und Sexualorgane.
Die Haltungen, begleitet durch eine besondere Atmung und gedankliche Konzentration auf bestimmte Körperstellen, führen ihn in einen Bereich, worüber er nicht mehr Herr ist. In einer Fülle von Vibrationen, wo er bestimmte Laute und rituelle Formeln ausstösst, verliert er das Bewusstsein seiner Existenz.
Yoga ist weder Sport, noch eine Vermittlung zur inneren Ruhe, noch ein Weg der zu Gott führt. Yoga ist eine Praktik der Selbsterlösung, die das Wesen des natürlichen Menschen verherrlicht und aus ihm einen Übermenschen macht. Gott hat den Menschen nicht dazu geschaffen, dass er an eine Kraft gebunden wird, die ohne sein Wissen auf ihn einwirkt.
Auch wer Yoga nur macht, um sich zu entspannen, sich leer zu machen…, öffnet sich den gefallen Geister, die keinen Leib haben und einen besitzen wollen. Yoga steht im Widerspruch zum Willen Gottes und schadet der Seele, auch wenn diese Methode bei Beschwerden hilft. Durch diese okkulte Praktik wird der Glaube an Gott und die Verbindung zu ihm zerstört. Wer sich mit Yoga eingelassen hat, soll sich von dieser okkulten Methode lösen und abwenden.
Satan will angebetet werden und zeigt den Menschen, wie er es bei Jesus getan hatte, alle Reiche der Welt und alle Herrlichkeiten und sagt zu ihm: «Das alles will ich dir geben, wenn du vor mir niederkniest und mich anbetest.» Aber Jesus antwortete: «Weg mit dir, Satan, denn es steht geschrieben: Bete allein Gott, deinen Herrn, an und gehorche ihm!» Matthäus 4, 8-10
Jesus sagte im Matthäus-Evangelium 11, 28: «Kommt alle her zu mir, die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben.»

Autogenes Training wurde von Professor Johannes Schultz von Berlin gegründet. Seine Versenkungsmethode ist in der Art und Wirksamkeit verwandt mit dem Yoga. Im Mittelpunkt steht die Ichverwirklichung, die mit der Selbsthypnose erfahren wird. Der Mensch versetzt sich allmählich in den Zustand der Versenkung, die so weit führt, bis er sich entrückt fühlt. Bereits in der Unterstufe versucht man in der Versenkung ein Wärmegefühl mit Kühlungsversuch und Atemregulation zu erzeugen. Die Oberstufe wird eingeleitet durch eine Verrenkungs- und Hypnosetechnik, bei welcher die beiden Augäpfel so nach innen und oben gedreht werden, dass der Blick zur Stirnmitte gerichtet wird. Darin gleicht sie der Lichtpunkt-Meditation von Reiki und der Luzifer-Meditation von Rudolf Steiner. Es wird so ein schlafähnlicher Zustand erzeugt, der bis hin zur Gefühllosigkeit gesteigert werden kann. Durch diese Selbsthypnose will man sich selbst von schlechten und sündhaften Gewohnheiten erlösen und eine innere Läuterung erlangen. Man verzichtet auf die Vergebung und Hilfe Gottes und öffnet sich dämonischen Mächten, von denen man abhängig wird.

Transzendentale Meditation wurde vom Inder Maharishi Mahesh Yogi gegründet. Die Übung der Transzendentalen Meditation soll das volle Potential des Göttlichen im Menschen entfalten und das menschliche Bewusstsein auf die Ebene des Gottesbewusstseins erheben. Die geistliche und körperliche Leistungsfähigkeit sollen gesteigert werden und negative Tendenzen wie: Krankheit, Verbrechen, Alkoholismus soll verschwinden. Morgens und abends soll man ruhig während je 20 Minuten dasitzen und eine bestimmte Wortsilbe, Mantra genannt, gedanklich ständig wiederholen. Dass die Silbenbezeichnungen hinduistischer Gottheiten sind, wird den Meditierenden verschwiegen. Unter dem Deckmantel «Wissenschaft der kreativen Intelligenz» wurde die Transzendentale Meditation an vielen Schulen gelehrt, bis in einem Gerichtsentscheid entschieden wurde, dass sie Hinduismusreligiösen Ursprungs sei. Dies wird bei der Initiationszeremonie deutlich, wo die Meditierenden vor dem Altar mit dem Bild des verstorbenen Guru Dev niederknien, und der Lehrer eine Lobeshymne auf die verstorbenen Hindumeister und Gottheiten singt.

Hare Krishna-Bewegung wurde 1965 in den USA durch den Inder Swami Praphupada gegründet. Die kahlgeschorenen Jünger, die einem asketischen Lebensstil frönen, müssen das aus den drei Götternamen Hare, Krishna und Rama bestehende Mantra täglich mindestens 1728 mal singen. Sie wollen dadurch die weltlichen Begierden besiegen und ihre Gedanken komplett auf Krishna ausrichten, um die «Göttliche Erleuchtung» zu erleben. Durch die Mantra-Meditation kommt der Praktizierende unter dämonischen Einfluss. Hinter den Bezeichnungen der Hindugottheiten verstecken sich Dämonen, von Gott abgefallene Engel, die den Menschen belasten und abhängig machen. Vielfach zeigen sich solche Bindungen erst, wenn ein Mensch sein Leben ganz Jesus Christus übergeben will.
Wer im Glauben die Macht von Jesus Christus, dem Herrn aller Herren und dem Sieger über alle Mächte der Finsternis, anruft, wird von den okkulten dämonischen Mächten frei. «Jeder, der sündigt, ist ein Gefangener der Sünde… Wenn euch also der Sohn Gottes befreit, dann seid ihr wirklich frei.» Johannes 8, 34 und 36.
«Der Dieb kommt, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten. Ich aber bringe allen, die zu mir gehören, das Leben – und dies im Überfluss.» Johannes 10,10.

Wer Jesus Christus als seinen persönlichen Erlöser und Herrn im Glauben annimmt, dem wird alles Schuld vergeben und wird befreit von allen bösen Mächten.

«Jesus hat sein Leben für uns gegeben und uns von allem Bösen und von aller Schuld befreit. So sind wir sein Volk geworden; bereit, ihm dankbar zu dienen.» (Titus 2,14).

Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam in die Welt, um uns von der Macht des Bösen zu befreien. Wenn Sie den Wunsch haben, Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn anzunehmen, dann können Sie gerade jetzt zu ihm beten:

«Herr Jesus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für alle unsere Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeige mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe – hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.»

Wenn Sie dieses Gebet aufrichtig zu Gott gebetet haben, und ganz nach dem Willen Gottes leben wollen, dann hat Gott Ihnen alle Schuld vergeben (1. Johannes 1,9) und Ihnen das ewige Leben geschenkt (Johannes 10,28).
Ihr Glaube wächst, wenn Sie täglich die Bibel lesen, mit Gott reden und Kontakt mit anderen Christen pflegen. Wenn Sie keine Bibel haben, schenke ich Ihnen eine.
Wie Gott mich auf der Suche nach der Wahrheit geführt hat, schrieb ich im Taschenbuch «Wir suchten die Wahrheit», das ich allen Interessierten kostenlos und unverbindlich zuschicke. Sie können es auch unter www.suchtewahrheit.ch online lesen. Gott segne Sie!

Frei

Eine Bekannte berichtete folgendes aus ihrem Leben: Unser drittes Kind war gerade drei Jahre alt, als mein Mann und ich in Zürich einen Bio-Laden eröffneten. Neue Perspektiven taten sich uns auf. Die Bio-Szene war für uns wie eine grosse Familie mit dem Ziel, die totale Zerstörung der Erde aufzuhalten und ein Zusammenleben in Frieden und Gerechtigkeit zu ermöglichen. Durch das Einarbeiten in dieses Gebiet stiess ich zwangsläufig auf esoterische Anschauungen und okkulte Strömungen. Besonders das Gebiet des sogenannten alternativen Heilens faszinierte mich. Ich war als Krankenschwester oft von der seelenlosen Medizin enttäuscht worden. Die Anthroposophie brachte mich erstmals mit der Reinkarnationslehre in Berührung. Die Kinder gingen in die Rudolf-Steiner -Schule.

Die Arbeit im Laden war sehr streng. Für die Kinder und das eheliche Zusammenleben blieb nicht viel Zeit übrig. Zunehmend fühlte ich mich krank und erschöpft, und ich suchte Hilfe bei einem Akupunkteur. Dazu kamen grosse finanzielle Schwierigkeiten. Verzweifelt versuchte ich, den Laden zu halten, aber ich verlor alles. Das Schlimmste war, dass andere den Schuldenberg abnehmen mussten. Ich schämte mich und fiel in Depressionen.

Nun hatte ich Zeit zum Nachdenken. Ich erkannte, dass der Mensch, auch wenn er keine Umweltsünde beging, nicht besser war. Ich las esoterische Literatur. «Finde dich selbst, und du wirst heil!» Lag hier vielleicht ein brauchbarer Ansatzpunkt? Ich entschloss mich, Heilen zu meiner Aufgabe zu machen. Ich besuchte Kurse in Körper- und Fussreflexzonenmassage, Touch to Health, Akupunktur, Shiatsu und Reiki. Ich eröffnete bei mir zu Hause eine Praxis und benutzte Homöopathie, Bachblüten, Steine, Farben, Musik, Aroma-Therapie, Tarotkarten, Kabbala und astrologische Analysen für mich, meine Familie und die Klienten. Meditationen von 1-2 Stunden und Yoga-Übungen gehörten zum Tagesplan. Ich las Schriften von spirituellen Medien und erlebte in einer Meditation eine Erleuchtung. Ich konnte plötzlich hellsehen und hellfühlen. Ich wurde zum Kanal kosmischer Energie, die ich anderen durch Berührung weitergab.

Nach einer Rückführungs-Therapie in frühere Leben besuchte ich zwei spiritistische Medien, um noch mehr über meine Vergangenheit und Zukunft zu erfahren. Ein Geist bestätigte meine Zugehörigkeit zur höheren Hierarchistufe der Geister und stellte mich in seine Dienste. Ich war nun spiritistisches Heil-Medium. Durch Channelling vermittelte ich vielen Menschen Botschaften, Ratschläge und Heilimpulse aus der geistigen Welt. Ausserhalb des Praxiszimmers befielen mich zeitweilig Unruhe, Ängste, Zügellosigkeit, Streitsucht und Stolz. Das alles konnte unmöglich göttlichen Ursprungs sein. Eines Tages bat ich das Medium um Demut. Da wurde ich zur Zielscheibe bösartiger Angriffe. Ich verlor die Kontrolle über mein Wollen, Handeln und Denken. Eine unsichtbare Person stülpte sich über mich. Pausenlos hämmerten mir Stimmen Befehle in den Kopf, denen ich nicht wiedersprechen konnte. Angst und Schrecken beherrschten mich und ich bot für meine Familie und die Nachbarn ein furchterregendes Bild.

Plötzlich erinnerte ich mich an Gott, wie ich ihn aus der Kindheit kannte. Er allein würde die Macht haben, mich von Satan zu befreien. Sofort steigerten sich die dämonischen Angriffe derart, dass ich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen werden musste. Dort schrie ich immer wieder zu Gott. Ich erkannte meine Gottlosigkeit und schreckliche Furcht überfiel mich bei dem Gedanken, diesem heiligen Gott unvorbereitet begegnen zu müssen. Christen erklärten mir den Weg der Errettung. Ich bekannte Jesus alle meine Sünden und nahm ihn als meinen Erlöser und Herrn in mein Herz und Leben auf. Da war es, als ob sich dicker Nebel vor meinen Augen lichtete. Ich war überwältigt von Gottes Macht, Liebe und Barmherzigkeit.

Durch das Lesen der Bibel zeigte mir Gott manches, was noch zwischen uns stand. Eine Sünde nach der anderen übergab ich Jesus Christus, und er befreite mich von allen Bindungen an die Finsternismacht. Eine nie gekannte innere Freude und Freiheit kehrte bei mir ein. Ich danke und lobe Gott, dass er mich aus der Gewalt der Finsternis befreit hat, um nun unter der Herrschaft seines geliebten Sohnes Jesus Christus zu leben.

Wenn Gott beim Lesen zu Ihnen gesprochen hat, und Sie den Wunsch haben, Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn anzunehmen, dann können Sie gerade jetzt Jesus im Gebet alle Ihre Sünden bekennen, und ihn in Ihr Leben aufnehmen (Johannes 1, 12). Wenn Sie dies aufrichtig getan haben, und ganz nach dem Willen Gottes leben wollen, dann hat Gott Ihnen alle Schuld vergeben (1. Johannes 1, 9), Sie vom Zwang, zu sündigen befreit (Röm. 6, 6) und Ihnen das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28).

 

Ado Greve aus Stuttgart berichtet von seinem Leben als Schamane: Mit 15 begann ich, mir meine eigenen Gedanken über das Leben zu machen. Bei meinen Schulkollegen schien mir alles viel zu vorgeplant. Abitur, Bundeswehr, Studium, Auto, Haus, Frau, Kinder und mit 81 stirbt man. Soll das alles gewesen sein? Ich wollte wissen, wohin das Leben führt. Ohne dass ich etwas bemerkte, hat mir jemand in Kopenhagen Haschisch gegeben. Ich hatte keine Ahnung, wie so etwas riecht und aussieht. Ich hab das Ding geraucht und fühlte mich dann ganz erhaben. Zurück in Deutschland, bemerkte ich, dass viele meiner Freunde schon länger Drogen nahmen. Zuerst nahm ich nur für besondere Anlässe Drogen. Dann war es jedes Wochenende, später bei jeder Fete, bis es dann jeden Tag war. Dann reichte Haschisch nicht mehr aus, und es kamen stärkere Sachen hinzu.
Die Wissenschaftler meinen, dass Drogen durch einen chemischen Prozess der Phantasie Bilder vorgaukeln. Das stimmt. Durch Drogen wird aber auch die Kontrolle des Verstandes völlig beseitigt und spirituelle Wahrnehmungsvermögen werden plötzlich aktiviert. Es laufen auf einmal Dinge ab, die ausser Kontrolle geraten. Teilweise ist es Phantasie, aber zu einem grossen Teil kommt man mit der wirklichen Geisterwelt in Berührung.

In dieser Zeit begann ich, nach Gott zu fragen. Mich interessierten alle möglichen Religionen. Ich las eine Bücherreihe über die Geheimnisse von Schamanen. Der Autor lehrte, wie man mit und ohne Drogen sich in eine andere Realität hineinbewegen kann. Ein Freund brachte mich mit dem Thema Magie in Berührung. Ich lernte, mit unsichtbaren Kräften Kontakt aufzunehmen. Ein Buch über Magie faszinierte mich. Es ging vor allem um Astralprojektion. Das heisst, der Körper bleibt liegen und der innere Mensch geht aus dem Körper heraus. Man bewegt sich dann in einer anderen Dimension. Das wollte ich unbedingt können. Ich meditierte und war randvoll mit Drogen. Dann rief ich einen Schutzgeist, damit er mir die unsichtbare Welt eröffnet. Von dem Tag an hatte ich übersinnliche Wahrnehmungen.

Auf einer Reise nach Italien stiegen wir auf einen Berg. Ich stieg allein weiter und beschwor einen Berggeist, um ihn zu befragen, wo wir am besten das Nachtlager aufschlagen sollten. Ich sah dann eine gute Stelle. Ich nahm Drogen und bin dann aus meinem Körper ausgetreten. Ich schwebte um den Berg und erwachte durch das Schreien meiner Freunde. Es waren harte Burschen, die weder Gott noch den Teufel fürchteten. Aber jetzt standen sie da, das Bouwimesser in der Hand und zitterten am ganzen Körper. Einer von ihnen sagte mir: «Ado, du steckst mit dem Teufel im Bunde.« Ich wies das energisch zurück, ich glaubte nicht an den Teufel.

Eines Morgens lag ich auf dem Sofa und versuchte wieder, aus dem Körper auszutreten. Plötzlich redete eine Stimme zu mir. «Gehe heute Abend in den Pelikan. Dort wirst du eine Person mit grosser Kraft treffen.» Ich wollte schon immer jemanden treffen, der mir mehr über die andere Welt sagen konnte. Ich ging in die besagte Studentenkneipe. Eine junge Frau kam auf mich zu und sagte: «Warum trägst du ein Kreuz am Hals?« Ich dachte, dass sie von der höchsten Macht geschickt käme und vertraute ihr mein ganzes Leben an. Sie hat mir auf alle Fragen die richtigen Antworten gegeben. Ich war total platt. Die Frau hatte eine enorm starke Ausstrahlung. Ihre Augen waren ganz klar. Ich dachte, wenn die mir in die Augen sieht, kann sie alle meine Gedanken lesen.

Sie redete dann von Gott, von Jesus, vom Teufel und von Engeln und Dämonen. Sie fing an, über die Bibel zu sprechen. Sie zeigte auf einmal auf mich und sagte: «Jesus sagt dir: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf Erden!» Mir war, als ob Jesus zu mir redete. Ich fragte sie: «Kann ich mit Jesus Kontakt haben?» Sie sagte: «Ja.» Wir gingen hinaus und setzten uns auf eine Parkbank. Dann sagte sie: «Ruf einfach: Jesus, komm bitte in mein Herz, ich möchte, dass du der Herr in meinem Leben wirst.» So ungewöhnlich wie das war, ich hab das einfach gerufen. Es ist aber nichts passiert.

Am nächsten Morgen wollte ich wie gewohnt eine Pfeife mit Haschisch rauchen. Als ich sie anstecken wollte, kam ein Gedanke: «Das ist aber nicht richtig.» Ich dachte: «So ein Unfug.« Ich rauchte die Pfeife, aber das Zeug hat diesmal nicht richtig gewirkt. Ich fühlte mich wie schuldig.
Die junge Frau brachte mich zu ihren Freunden. Ich habe mich in eine Ecke verzogen. Da kam ein Gedanke rüber: «lch bin der Friede». Das hat mein Herz total durchfahren. Gott hat mir plötzlich mein Herz gezeigt. Ich wusste, ich bin von ihm getrennt. Wie ich das kapiert hatte, fing ich an zu heulen. Auf einmal kam eine Stimme zu mir, die sagte: «Du musst sofort diesen Raum verlassen, sonst werden diese Menschen dir deine magische Kraft rauben.» Ich dachte: «Das ist das Letzte, was ich brauchen kann» und verzog mich.

Dann kam eine frische Ladung Drogen. Ich war total zu. In diesem Zustand ging ich wieder zu den Freunden. Sie begannen zu singen. Auf einmal bemerkte ich, dass Jesus da war. Ich sagte: «Jesus, wenn du mit Drogen nichts zu tun hast, dann zeig mir das irgendwie!» Im nächsten Augenblick war ich stocknüchtern. Ich war wie gebannt.

Eines Tages brachte mich die junge Frau mit dem Auto nach Hause. Sie hatte die Gewohnheit, zum Abschied noch zu beten. Während sie betete, sah ich die Geisterwelt. Eine Stimme sagte zu mir: «Du musst diese Frau töten, sonst wird sie dein Leben zerstören.» Ich war ein friedlicher Hippie. Mein Verstand sagte mir: «Klar, der Frau wirst du überhaupt nichts tun.» Aber die Stimme sagte, «Du musst diese Frau töten!» Es entstand ein harter Kampf. Die Kräfte in meinem Inneren waren stärker als meine Willenskraft. Ich drehte mich um und wollte die Frau würgen. In dem Moment fing sie zu schreien an: «Jesus, Jesus hilf mir!» Da spürte ich eine Kraft in mir wirken, ich sprang aus dem Auto und musste mich übergeben. Ich ging zurück zum Wagen. Die junge Frau zitterte am ganzen Leib und fragte: «Wer ist dein Herr?» Ich antwortete: «Jesus ist mein Herr.» «Ok, steig ein. Ich bring dich zu meinem Vater.» Ihr Vater war Pastor. Wir haben ihn herausgeklingelt und haben bis zum Morgen geredet, gebetet und die Bibel gelesen.

Am nächsten Tag gingen wir hinaus zu den Freunden. Der Pastor redete zu uns. Mitten im Gespräch wendete er sich zu mir und sagte: «Wem willst du dienen, Jesus oder der Magie?» «Ich will Jesus dienen, Jesus allein», war meine spontane Antwort. «Bist du bereit, dich vom Teufel, mit dem du dich verbündet hast, loszusagen? Von all seinen Künsten und Mächten?» «Ja, ich will mich sofort davon lossagen», war jetzt meine volle Entschlossenheit. Wir gingen in einen Nebenraum. Ich kniete nieder und betete: «Jesus, vergibt mir alle meine Sünden. Im Namen Jesus Christus sage ich mich los vom Schamanentum, von Hexerei, von Magie und von den Drogen.» In dem Augenblick ging ganz deutlich etwas aus mir hinaus. Ich fühlte mich, als würde ich nur noch zwei Kilo wiegen. Ich betete: «Herr Jesus, komm in mein Herz. Ich will dir gehören und ganz für dich leben.« Mir war, als spürte ich, wie Jesus in mein Leben gekommen ist. Ich wurde ein völlig neuer Mensch. Ich habe angefangen zu lachen und zu weinen. Mir fielen alle möglichen Menschen ein, denen ich Drogen verkauft habe. Ich begann für sie zu beten.

Am gleichen Tag fuhr ich zu meinen Eltern. Zuvor liess ich mir die Haare kurz schneiden. Meine Mutter öffnete die Tür und fragte erstaunt: «Was ist denn mit dir passiert?» «Mutter, mir ist Gott begegnet.» Da fing sie an zu weinen. «Seit drei Jahren hab ich für dich gebetet.» Ich sagte: «Jesus ist in mein Leben gekommen. Ich bin ein neuer Mensch geworden. Ich bin frei von Drogen, frei von Alkohol, frei von dem ganzen Schrott, den ich gemacht habe. Bitte vergib mir alle meine krummen Sachen.» Sie hat mir alles vergeben. Viele meiner Freunde konnten das alles nicht verstehen. Man kann viel darüber diskutieren, aber verstehen kann es nur der, der die Veränderung selbst an sich erlebt hat.

Wenn Sie den Wunsch haben, Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn anzunehmen, dann können Sie gerade jetzt Jesus im Gebet alle Ihre Sünden bekennen, und ihn in Ihr Leben aufnehmen Johannes 1,12.
Wenn Sie dies aufrichtig getan haben, dann hat Gott Ihnen alle Schuld vergeben 1. Johannes 1,9, und Ihnen das ewige Leben geschenkt Johannes 10,28.
Ihr Glaube wächst, wenn Sie täglich die Bibel lesen, mit Gott reden und Kontakt zu anderen Christen pflegen.

Wie Gott mich auf der Suche nach der Wahrheit geführt hat, schrieb ich im Taschenbuch «Wir suchten die Wahrheit» das ich allen Interessierten kostenlos und unverbindlich zuschicke. Sie können es auch unter www.suchtewahrheit.ch online lesen. Gott segne Sie!

SANAT Produkte

Viele Naturprodukte besitzen Wirkstoffe, die bei verschiedenen Krankheiten helfen können.

Unicaria Tomentosa (Katzenkralle) stärkt das Immunsystem und hilft bei grippale Infekte, Zellalterung, Magen- und Darmgeschwüre, Asthma, Bronchitis, Arthrose, Polyarthritis, Infektionen und Aids. Der Chirurg und Onkologe Felipe Mirez testete von 1984-1989 in Peru an über 2000 Patienten mit verschiedenartigen und zum Teil fortgeschrittenen Krebsarten Unicaria Tomentosa. Bei den meisten Patienten wurde eine Reduktion der Tumorgrösse und dessen Metastasen festgestellt.

Schi-Ta-Ke Pilz enthält Vitamin B-Komplex, Lentinanaminosäuren AC2P, Kalium, Phosphor, Magnesium, Kieselsäure und Eisen, was den Enzymhaushalt im Körper auszugleicht, und bei Immunschwäche, Viruserkrankungen, Cholesterin, grippale Infekte, Erschöpfung, Müdigkeit und Krebsbehandlung unterstützt.

Lapacho enthält Spurenelementen wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Zink, Chrom, Silicium, Mangan, Molybdän, Kupfer, Kalium, Natrium, Kobalt, Bor, Gold, Silber, Strontium, Barium, Nickel, die in der Ernährung oft fehlen. Lapacho hilft bei Immunschwäche, Leberunterfunktion, Diabetes, Viruserkrankung, Blutarmut, Arteriosklerose, Asthma, Bronchitis, Dickdarm-, Blasen- und Prostataentzündungen, Leukämie, Knochenmarkentzündungen, Parkinson, Rheuma, Krampfadern, Hautproblemen und schlecht heilenden Wunden.

Pygeum Africanum hilft bei Prostata-, Nieren- und Blasenprobleme und Entzündungen. Der Wirkstoff Sitosterol wandelt Testosteron in Dihydrotestosteron um, wodurch der Zellwachstum in der Prostata gehemmt wird, und eine Normalisierung der Prostatasekretion und ein Abschwellen der vergrösserten Drüse entsteht.

Schwarzkümmelöl enthält sehr viele ungesättigte und hochungesättigte Fettsäuren und hilft bei grippalen Infekten, Hormonstörungen, Diabetes, Kopfscherzen, Erkältungskrankheiten, Magen- und Darmprobleme, fördert die natürliche Darmflora und unterdrückt die krankmachenden Bakterien. Dadurch werden allergische Reaktionen neutralisiert, was eine mildernde Wirkung bei Asthma, Pollenallergien, Heuschnupfen, Stauballergien und grippalen Infekten bewirkt. Schwarzkümmelöl wirkt auch bei Störungen im Leber- und Gallenbereich, stärkt das Immunsystem und stimuliert Knochenmark- und Immunzellen, senkt den Blutzucker, schützt normale Zellen vor den zellschädigenden Effekten durch Viren, zerstört Tumorzellen und erhöht die Anzahl antikörperproduzierender B-Zellen.

Rotklee hilft bei hormonbedingter trockene Haut, Akne, Hautalterung, Falten, Wechseljahr-Probleme, hormonell bedingte depressive Stimmungzustände, prämenstruelles Syndrom, Wallungen, Osteoporose und Nervosität. Rotklee schützt auch vor hormonabhängigen Krebsarten wie Gebärmutterkrebs, Brust- oder Prostatakrebs, und können den Knochenabbau im Alter verlangsamen oder sogar verhindern.

Weihrauch hilft bei Rheuma, Arthritis, Polyarthritis und Rückenschmerzen und wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend, stärker als z.B. Aspirin. Die Mannheimer Klinik weist mit Weihrauch Erfolge bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Morbus Crohn, Bauchkrämpfen, Durchfällen, Nesselsucht, Schuppenflechte, Tumoren, Gehirnödemen, Asthma und Hepatitis auf. Die Universität Bochum spricht von einer deutlichen Hemmung des Tumorzellenwachstums und von einem Tumorzellenabbau. Bei Gehirntumorpatienten verschwanden die Kopfschmerzen und Lähmungen.

Borretschöl ist reich an speziellen Fettsäuren, die den Blutkreislauf anregen, die Venenelastischer macht und die Talgdrüsen aktiviert, so das die Haut die Elastizität zurückerhält und Falten reduziert. Die Fettsäuren helfen auch bei Arteriosklerose, Thrombosen, Cholesterin und Verklumpung der Blutplättchen, Venenentzündungen, Hämorrhoiden, Krampfadern, Angina pectoris, Herzinfarkt, schwachem Herz, Diabetes, Arterienwandverhärtung, Cellulitis,Cholesterin, Übergewicht, Gicht, Arthrose, Arthritis, Rheuma, Menstruationsstörungen, Ödemen, Depressionen, Wechseljahrbeschwerden, Hormonstörungen, Hautkrankheiten und Multiple Sklerose. Bei MS-Kranken stellte man einen 80 Prozentigen Rückgang der Beschwerden fest.

Nachtkerzenöl mit 10 mg Vitamin E ist reich an verschiedenen Linolensäuren, die auf das Hormonsystem ausgleichend wirken. Diese Wirkstoffe regen die Funktionen der Haut und der Talgdrüsen an, so dass sich die Haut besser rückfettet. Dadurch wird die Hautelastizität gefördert und der Alterungsprozess der Haut verlangsamt. Nachtkerzenöl hilft auch bei Migräne, Depressionen, Ekzeme, Hormon- und Stoffwechselstörungen und Multiple Sklerose.

Thymian hat eine leicht antibiotische Wirkung und bekämpft dadurch Bakterien und Viren und hilft bei Krampf- und Reizhusten, eitrige Bronchitis, Keuchhusten, Schnupfen, Asthma, Heiserkeit, Magendruck und -krämpfe, Koliken, Blähung, Blutarmut und beruhigt die Nerven. Thymian entzündungshemmend, krampfstillend, immunisierend, desinfizierend, schleimlösend und wirkt stimulierend auf die Verdauung. Bei hoher Dosierung wird der Husten schnell gestillt.

Taigawurzel enthält die Ginsengwirkstoffe in natürlicher Weise noch zahlreicher als im Ginseng selbst. Die Wirkstoffe bauen Stress ab, mildern Depressionen, steigern die körperliche und geistige Leistung, ohne den Schlaf zu stören und stärken das Immunsystem.

Echinacea (roter Sonnenhut) hilft gegen Fieber, Grippe, Schnupfen, Husten, Angina, Katarrh, Asthma, bei Unwohlsein, vor oder nach der Geburt und schlecht heilenden Wunden. Echinacea ist ein pflanzliches Antibiotika, dass die Abwehrkräfte gegen Viren und Bakterien steigert. Daher wird es auch bei Aids-Therapie, alle Arten von Infektionen, Entzündungen und chronischen Niereninfektionen eingesetzt.

Augentrost wirkt bei Sehstörungen und Ermüdungserscheinungen der Augen, Bindehautentzündungen, Lichtempfindlichkeit und Nachtblindheit.

Haar-Mineral-Analyse erstellt eine Mineralbilanz der letzten drei Monate. Mineralien und Schwermetalle werden z.T. im Körper gespeichert, was durch eine Blutanalyse nicht festgestellt werden kann. Dank neuster Technik, können durch die Haarprobe 26 Mineralien und Spurenelemente auf ein Millionstel-Gramm genau erfasst werden. Die gefundenen Werte werden mit den Normwerten verglichen und Mängel oder Überschüsse über einen Computer wiedergegeben. Dadurch kann man seinen reellen Bedürfnissen entsprechende Behandlung durchführen. Die Haarprobe wird in drei kleinen Haarsträhnen von ca. 3 cm Länge und 1 Gramm, am Hinterkopf (Mitte, rechts und links), direkt über der Kopfhaut abgeschnitten. Nach einsenden der Haare an das Labor erhält man nach 10 Tagen das Resultat mit 2 x 250 ml individuell gemischten Spurenelementen.

Bestellungen mit Rechnung (mit Einzahlungsschein von dem Land wo man wohnt) mit Angabe der Beraternummer 6616 nimmt entgegen:

Walter Fürer
134 rue Gen de Gaulle
F-68128 Village Neuf im Elsass
Telefon 0033 389 67 67 40

Weitere Informationen
Bernhard Dura
Julierweg 5, 7000 Chur
Tel. 081 284 16 60
www.fitundheil.ch

Meine Geschichte

Sie suchen die Wahrheit

Ich unterhalte mich gerne mit verschiedenen Menschen über Sinn und Zweck unseres Lebens. In einem solchen Gespräch stellte ich einer jungen Frau die Frage: „Glauben Sie, dass es die absolute Wahrheit gibt?“ – „Sicher muss es eine Wahrheit geben, die uns zeigen könnte, warum wir auf dieser Erde leben“, gab sie zur Antwort. Auf die Frage, ob sie die Wahrheit kenne, meinte sie traurig: „Ich habe die Wahrheit noch nicht gefunden.“

Diese Frau ist nicht die einzige, die nach Wahrheit sucht. Ich habe vieleMenschen kennengelernt, die auf der Suche nach erfüllender Wahrheit sind. Sie haben mich ermutigt aufzuschreiben, warum ich die Wahrheit suchte.

Ich suchte die Wahrheit

Das Wallis ist der drittgrösste Kanton der Schweiz. Es ist ein grosses, langgezogenes Tal mit vielen kleinen Seitentälern, umgeben von prächtigen Viertausender Bergen. In dieser schönen Alpengegend wurde ich als jüngstes von sieben Kindern 1955 in Visp geboren. Mein Vater arbeitete in einer chemischen Fabrik. Nebenbei hatte er einen Rebberg, in dem wir Kinder tüchtig mitarbeiten mussten. Den Sommer verbrachte ich meistens mit meiner Mutter und einigen Geschwistern auf einer Alp bei Leukerbad, wo wir für eine Drogerie Kräuter sammelten. Ich erlebte eine sehr schöne Kindheit.

Mit 16 Jahren begann ich eine Maurerlehre, weil man mit dieser Ausbildung am meisten verdienen konnte. Doch diese Arbeit sagte mir nicht zu. Schon nach einem Jahr brach ich die Lehre ab und wollte nur noch das arbeiten, was mir Spass machte. So wechselte ich in kurzer Zeit mehrmals meine Arbeitsstelle.

Wozu lebe ich eigentlich?

Schon früh in meiner Jugend fragte ich nach dem Sinn des Lebens. Beim Betrachten der wunderschönen Welt kam ich zur Überzeugung, dass es einen Schöpfer geben musste; denn durch Zufall kann diese Welt unmöglich entstanden sein. Auch mein Gewissen zeigte mir, dass es einen Gott geben musste, der seinen Willen in mein Herz gelegt hat, so dass ich nicht tun konnte, was ich wollte.

Mein erstes Erlebnis mit Gott

Ich war 18 Jahre alt und hatte erst seit kurzem meinen Führerausweis. Selbstsicher steuerte ich meinen Wagen durch die Strassen und glaubte, mir könne nichts zustossen. Ich nahm meine Tante mit auf die Fahrt. Zu Beginn wollte sie mit mir im Auto für unsere Bewahrung beten. Ich stimmte ein, doch in Gedanken sagte ich zu mir: „Das Gebet nützt uns nichts; hier kommt es aufs Können an. Und ich kann autofahren.“ Während ich noch so dachte, geriet ich in einer Rechtskurve auf die linke Fahrbahn. Ein entgegenkommender Lastwagen schlug meinem Auto den Türgriff weg. Es war mir, als ob Gott zu mir sagte: „Jetzt siehst du, das kommt davon, wenn man mich verspottet.“

Gute Vorsätze und Opfer

Nun hatte ich Gott persönlich erlebt. Ich sagte mir: „Wenn es einen Gott gibt, dann hat mein Leben nur einen Sinn, wenn ich das tue, was er mir sagt.“ Wie die meisten Walliser, bin auch ich katholisch erzogen worden. Ich versuchte, durch regelmässigen Gottesdienstbesuch ein guter Katholik zu sein und ein anständiges Leben zu führen; denn ich wollte ja nach dem Tod zu Gott kommen.

Trotz meiner Vorsätze konnte ich aber nicht immer ein gutes Leben führen. Um die Ungerechtigkeiten wieder gutzumachen, verzichtete ich auf gutes Essen und verrichtete lange Gebete. Ich meinte, Gott mit diesen Opfern zu gefallen.

Ich melde mich zur Schweizer Garde

Nach der Rekrutenschule und dem Abverdienen des Korporalsgrades machte ich in Leukerbad eine Ausbildung als medizinischer Masseur. Der Beruf gefiel mir sehr gut. Trotzdem war ich mit meinem Leben nicht ganz erfüllt. Mit 23 Jahren hörte ich, dass jeder katholische Schweizer, der die Rekruten-schule gemacht hat und eine Mindestgrösse von 1,74 Metern aufweist, beim Papst als Leibgardist dienen kann. Ich sah darin eine Möglichkeit, Gott und der Kirche zu dienen, und hoffte, Gott auf diese Weise näher zu kommen. Ich bewarb mich und reiste mit grosser Freude im Sommer 1978 nach Rom. Leider habe ich den erhofften Frieden und die Freude nicht angetroffen. Statt dessen kam mir alles wie eine fromme Scheinwelt vor.

Sobald der Papst an uns Gardisten vorbeiging, mussten wir einen Kniefall machen und „Heiliger Vater“ sagen. Ich empfand es als Anmassung, einen Menschen gleich anzureden wie den Vater im Himmel. Von den Kirchenlesungen hatte ich in Erinnerung, dass Jesus gesagt hat: „Ihr sollt auch nicht jemanden auf der Erde euren Vater nennen; denn einer ist euer Vater, nämlich der im Himmel“ (Matthäus 23, 9).

 Zweifel an der Institution

Die Kirche lehrt, der Papst sei der Stellvertreter Christi. Ich fragte mich: „Wie kann ein Mensch die Stelle von Gott einnehmen?“ Erst später beim Bibellesen sah ich, was Jesus darüber sagte: „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand (Stellvertreter) geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe“ (Johannes 14, 16-17 und 26).

Ich war auch erstaunt, als ich im 1. Petrusbrief las: „Lasst euch selbst als lebendige Steine aufbauen, als ein geistliches Haus, ein heiliges Priestertum, um geistliche Schlachtopfer darzubringen, Gott wohlannehmbar durch Jesus Christus. Denn es ist in der Schrift enthalten: Siehe, ich lege in Zion einen auserwählten, kostbaren Eckstein; und wer an ihn glaubt, wird nicht zuschanden werden“ (1. Petrus 2, Verse 5-6).

Demzufolge ist die Kirche nicht auf Menschen, sondern auf Jesus gebaut.

Zweifel am Gardedienst

Jährlich am 6. Mai müssen alle neuen Gardisten einen Treueschwur auf Gott und seine Heiligen ablegen. Ich wusste damals noch nicht, was Jesus in Matthäus 5, 34-35 sagt: „Ich aber sage euch: Schwört überhaupt nicht! Weder bei dem Himmel, denn er ist Gottes Thron, noch bei der Erde, denn sie ist seiner Füsse Schemel; noch bei Jerusalem, denn sie ist des grossen Königs Stadt.“

Am Anfang konnte ich nicht verstehen, dass viele Gardisten unzufrieden waren und sehnsüchtig das Ende ihrer zweijährigen Mindestdienstzeit erwarteten. Ich stellte mir vor, die Gardisten wären sich ihrer grossen Aufgabe bewusst und würden diesen Dienst mit Überzeugung und Freude tun.

Mein Urlaub, den man erst nach dem ersten Dienstjahr nehmen konnte, rückte näher. Auch mir gefiel der Gardedienst je länger je weniger. Ich wollte aber nicht missmutig meinen Dienst zu Ende führen. So nahm ich alle meine Privatsachen mit in die Ferien.

Im Urlaub wollte ich sehen, ob die Freude an dieser Aufgabe wieder käme. Doch sie kam nicht. So schrieb ich dem Kommandanten und bat um meine Entlassung. Er war nicht sonderlich erfreut, aber glücklicherweise befahl er mir nicht, meine Dienstpflicht bis zum Schluss zu erfüllen – was ich wegen meines Eides getan hätte. So verliess ich mit dem Einverständnis der Vorgesetzten die Schweizergarde.

Freundschaft

Nach einer längeren Ferienzeit und einem Kibbuzaufenthalt in Israel fand ich in Leukerbad eine Anstellung als Bademeister. Durch das Leiten der Wassergymnastik lernte ich Silvia kennen. Wir verstanden uns gut und hatten eine ähnliche Glaubenseinstellung, obwohl sie reformiert war.

Privat gab ich verschiedenen Bekannten Fahrschulunterricht. So wuchs in mir der Wunsch, Fahrlehrer zu werden. Silvia begann in Bern ihre Pflegerinnenausbildung, und ich besuchte in Luzern die Fahrlehrer-Berufsschule. Anschliessend eröffnete ich in Leukerbad eine Autofahrschule.

Ich bin gemeint!

Im Juni 1982 lud mich Silvia überraschend zu einer Evangelisation nach Bern ein. Ich besuchte diese Veranstaltung mehr aus Neugierde als aus echtem Interesse. Während der Predigt schlief ich ein. Silvia schubste mich, doch es nützte nichts. Erst als sie für mich betete, wurde ich wach. Da hörte ich etwas, was ich vorher noch nie gehört hatte: Der Redner sagte, wir können wissen, ob wir in den Himmel kommen oder nicht. Was uns von Gott trenne, seien unsere Sünden. Deshalb hätte Gott seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, damit er stell-vertretend für die Sünden aller Menschen sterbe. Und weil der Sohn Gottes für uns am Kreuz gestorben sei, könne er alle unsere Sünden vergeben und uns den Himmel schenken.

Er fuhr weiter, die Taufe allein, die Konfirmation, die Firmung oder die Kommunion mache noch keinen Christen aus uns. Notwendig sei eine bewusste Hinwendung zu Jesus Christus als unseren Erlöser und Herrn. Wer ein Christ sein wolle, der müsse seine Sünden im Gebet Jesus Christus bekennen, ihn als seinen Erlöser und Herrn in sein Herz aufnehmen und bereit sein, nach dem Willen Gottes zu leben. Wer nie eine solche Entscheidung für Jesus Christus getroffen hätte, der sei auch kein Christ und komme nach dem Tod nicht zu Gott in den Himmel.

Bisher war ich der Meinung, den Himmel müsse man sich mit guten Werken verdienen. Die katholische Kirche lehrt auch, niemand könne sagen, dass er ganz sicher in den Himmel komme (Neuner-Roos: „Der Glaube der Kirche“, Pustet, Nr. 833, S. 515).

Ich erkannte, dass Gott mich persönlich liebt und mir den Himmel schenken möchte. Die Worte der Bibel erreichten mein Herz. Bisher hatte ich geglaubt, ich wäre ein guter Christ. Aber ich hatte Jesus Christus noch nie bewusst als meinen Erlöser und Herrn in mein Herz aufgenommen. Ich hatte mich ihm nie anvertraut und ihn eingeladen, mein Leben zu führen. Ich hatte keine persönliche Beziehung zu Jesus. Deshalb konnte ich mich auch nicht in Wirklichkeit Christ nennen.

Unsere gemeinsame Entscheidung

Der Evangelist lud alle ein, die sich für Jesus entscheiden wollten, nach der Predigt zu ihm zu kommen. Für mich war klar: Was nützt es mir, wenn ich die ganze Welt gewinne, aber dabei das ewige Leben mit Gott verliere? Ich konnte das Ende der Predigt kaum erwarten und sagte zu Silvya: „Komm wir entscheiden uns für Jesus!“ Mit strahlendem Gesicht sagte sie:  „Aus diesem Grund habe ich Dich zur Evangelisation eingeladen.“ Gemeinsam gingen wir nach dem Vortrag zum Evangelisten.

Er erklärte uns, dass man im persönlichen Gebet dem Herrn Jesus alle Sünden bekennen darf und dann die Vergebung im Glauben annehmen kann. Es war für mich befreiend, im stillen Gebet alle meine Sünden direkt vor Jesus zu bekennen. In der Beichte hatte ich aus Stolz manche Sünden vor dem Priester verschwiegen. Aber Jesus konnte ich alles sagen. Er kannte mich sowieso durch und durch. Nun konnte ich glauben, dass Gott mir vollkommen vergeben hat. Er verspricht nämlich in Hebräer 10, 17: „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken. Wo aber Vergebung der Sünden ist, gibt es kein Opfer für Sünde mehr.“

Jetzt brauchte ich mich nicht mehr vor dem Fegefeuer zu fürchten, das bisher so drohend vor mir stand. Durch die Vergebung von Jesus Christus bin ich mit Gott ins Reine gekommen. Ich erlebte persönlich, was der Prophet Jesaja etwa siebenhundert Jahre im voraus verkündete: „Jedoch unsere Leiden – er (Jesus) hat sie getragen, und unsere Schmerzen – er hat sie auf sich geladen. Wir aber, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er war durchbohrt um unserer Vergehen willen, zerschlagen um unserer Sünden willen. Die Strafe lag auf ihm zu unserem Frieden, und durch seine Striemen ist uns Heilunggeworden“ (Jesaja 53, 4-5).

Meine Sünden sind vergeben!

Der Evangelist erklärte weiter, dass man nun Jesus in das gereinigte Herz aufnehmen solle, so wie es in Johannes 1, 12 beschrieben wird: „So viele ihn (Jesus) aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“

Voller Freude bat ich Jesus, in mein Herz zu kommen. Ich war nun ein Kind Gottes geworden. Ich war gewiss: Meine Sünden sind vergeben! Mein Leben gehört Gott!

Mit Jesus bekam ich auch den Heiligen Geist und den Vater im Himmel, so wie Jesus es in Johannes 14, 16-17 und 23 versprochen hat: „Und ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.“ (Vers 23) „Wenn jemand mich liebt, so wird er mein Wort halten, und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen.“

 Ein völlig neues Leben

Ich war überglücklich, denn durch Christus wurde ich ein neuer Mensch. Mit ihm konnte ich ein neues Leben anfangen, wie die Bibel sagt: „Daher, wenn jemand in Christus ist, so ist er eine neue Schöpfung; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden. Alles aber von Gott, der uns mit sich selbst versöhnt hat durch Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben hat“ 2. Korinther 5, 17-18.

In der Vergangenheit hoffte ich auf einen gnädigen Gott. Jetzt aber war ich gewiss, dass ich für meine Sünden nicht mehr bestraft werde. Jesus verspricht in Johannes 5, 24: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern ist vom Tod in das Leben übergegangen.“

Nun wusste ich, dass ich nach meinem Tod in den Himmel komme. Gottes Wort bezeugte es mir in 1. Johannes 5, 11-13: „Und dies ist das Zeugnis: dass Gott uns ewiges Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn. Wer den Sohn hat, hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, hat das Leben nicht. Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr an den Namen des Sohnes Gottes glaubt.“

Überaus glücklich kehrten wir von der Evangelisationsveranstaltung nach Hause zurück. Aus Nächstenliebe erzählten wir den Verwandten und Bekannten von unserem Erlebnis. Aber nur wenige wollten etwas von Jesus Christus hören. Trotzdem wuchs in uns der grosse Wunsch, dass viele Menschen das wahre Evangelium hören und Jesus als Retter und Herrn annehmen.

Silvia verriet mir später, dass sie eigentlich schon mit 14 Jahren ihren Entschluss gefasst hatte, mit Jesus zu leben. Sie hatte mich zu diesem Vortrag eingeladen mit dem stillen Wunsch, dass ich mich für Jesus entscheiden würde. Hätte ich Jesus nicht angenommen, so hätte sie die Freundschaft mit mir beendet. Gottes Wort warnt nämlich vor Freundschaften, bei denen keine Glaubensgemeinschaft gegeben ist. In 2. Korinther 6, 14-15 heisst es: „Geht nicht unter fremdartigem Joch mit Ungläubigen! Denn welche Verbindung haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit? Oder welche Gemeinschaft Licht mit Finsternis? Und welche Übereinstimmung Christus mit Satan? Oder welche Gemeinschaft ein Gläubiger mit einem Ungläubigen?“

Wir heiraten katholisch

Silvia und ich verstanden uns immer besser. Wir wollten den Rest unseres Lebens gemeinsam gehen. Wir erzählten dem katholischen Vikar unser Erlebnis mit Jesus Christus. Er hatte nichts dagegen und war erfreut über unsere Beziehung mit Gott.

Silvia war protestantisch und wollte keine Mischehe eingehen. Deshalb konvertierte sie zum Katholizismus. Im September 1982 gaben wir uns das Jawort.

Wir erlebten eine wunderbare Zweisamkeit. Trotzdem: keine Ehe ist ohne Schwierigkeiten. Aber mit allen unseren Fehlern und Problemen konnten wir im Gebet zu Christus gehen. Er ist unser Herr und Heiland, und durch seine Vergebung und Hilfe konnten auch wir einander vergeben und helfen.

Im April 1984 wurden wir eine richtige Familie. Gott schenkte uns einen gesunden Thomas. Um unseren Sohn gut im Glauben zu erziehen, bestellte meine Frau ein Buch mit dem Titel „Die Lehrentscheidungen Roms im Licht der Bibel“ (P.H. Uhlmann). Dieses Buch erweckte in uns das Interesse, die Wahrheit zu suchen.

Jesus Christus ist der Mittler

Wie ich es seit meiner Kindheit gelernt hatte, betete ich immer noch zu den Heiligen und zu Maria. Einige Bibelstellen zeigten mir dann aber, dass Maria und die Verstorbenen nicht für uns Fürbitte bei Gott einlegen können. Jesus will, dass wir direkt zu ihm kommen. Er ist der einzige Mittler zwischen Gott und uns Menschen. Er sagt selber in Matthäus 11, 28-30: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben. Nehmt auf euch mein Joch, und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig, und ihr werdet Ruhe finden für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.“

Das wird auch vom Apostel Paulus unterstrichen. Er schreibt in 1. Timotheus 2, 5-6: „Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Christus Jesus, der sich selbst als Lösegeld für alle gab…“

An keiner Stelle der Bibel fand ich einen Hinweis, dass man neben Jesus noch andere Mittler oder Fürsprecher haben kann und soll. Vielmehr wird davor gewarnt: „So spricht der Herr: Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu seinem Arm macht und dessen Herz vom Herrn weicht!“ (Jeremia 17, 5).

Welche Gebete werden erhört?

Im Alten Testament, im Buch des Propheten Jesaja, fand ich eine Aussage, weshalb manche Gebete nicht erhört werden: „Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz um zu retten, und sein Ohr nicht zu taub um zu hören; sondern eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht vor euch verhüllt, dass er nicht hört“ (Jesaja 59, 1-2).

Wie froh war ich da zu wissen, dass Jesus Christus stellvertretend für mich starb und dass ich durch ihn die vollkommene Vergebung für alle meine Sünden bekommen habe! Diese Zuversicht hatte ich aus 1. Petrus 2, 24: „…der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Kreuz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“

Damit war das Hindernis zwischen mir und Gott weggeschafft. Ich freute mich an der Gemeinschaft mit Gott und erlebte viele Gebetserhörungen. Es erfüllte sich, was Jesus sagte: „Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch geschehen“ (Johannes 15, 7).

Manchmal hat Gott meine Wünsche allerdings nicht erfüllt. Ich lernte, dass er besser weiss, was für mich gut ist. Immer wieder trösteten mich die Worte aus Römer 8, 28: „Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken.“

Wunder und Zeichen

Wie sollte ich nun die Erscheinungen der Maria in Lourdes oder Fatima einordnen, wenn doch Jesus der einzige Mittler ist? Immer weiter kam ich ins Fragen. Die Bibel zeigte mir, dass wir nicht jeder Erscheinung glauben dürfen. Nicht alles, was religiös aussieht, ist von Gott. Sogar Satan, der Verführer dieser Welt, kann im Namen Gottes auftreten. In 2. Korinther 11, 14 heisst es: „Kein Wunder, denn der Satan selbst nimmt die Gestalt eines Engels des Lichts an.“

Ich fand die Aussagen, die bei Marienerscheinungen gemacht wurden, nicht in Übereinstimmung mit dem Evangelium der Bibel. Es wurde zum Beispiel empfohlen, für die Rettung der Verstorbenen zu beten. Jesus sagt aber unmissverständlich: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben; wer aber dem Sohn nicht gehorcht, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Johannes 3, 36).

Jesus hat durch sein Leiden und Sterben alles vollbracht, um die Menschen zu retten. Dieses Angebot muss zu Lebzeiten angenommen werden. Nur die werden gerettet, die in ihrem Leben Jesus Christus als ihren Retter und Herrn annehmen.

Früher liess ich mich leicht von aussergewöhnlichen Ereignissen beeindrucken. Die Bibel warnt uns aber vor falscher Verkündigung. Der Apostel Paulus unterstellte sich voll und ganz der Wahrheit des Evangeliums, als er den Galatern schrieb: „Wenn aber auch wir oder ein Engel aus dem Himmel euch etwas als Evangelium verkündigten, was dem entgegensteht, das wir euch als Evangelium verkündigt haben, der sei verflucht“ Galater 1, 8.

Götzen- oder Gottesdienst?

Je mehr ich mich in die Bibel vertiefte, um so mehr gingen mir die Augen auf. Das zweite der zehn Gebote erstaunte mich sehr: „Du sollst dir kein Götterbild machen, auch keinerlei Abbild dessen, was oben im Himmel oder was unten auf der Erde oder was in den Wassern unter der Erde ist. Du sollst dich vor ihnen nicht niederwerfen und ihnen nicht dienen. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter heimsucht an den Kindern, an der dritten und vierten Generation an denen, die mich hassen, der aber Gnade erweist an Tausenden von Generationen von denen, die mich lieben und meine Gebote halten“ (2. Mose 20, 4-6).

Ich verehrte Heiligenbilder, Statuen, Medaillen und Kreuze mit der Jesusfigur und erhoffte mir von ihnen Schutz und Hilfe. Nun wurde mir klar, dass ich dadurch Götzendienst beging.

Verwegene Gebete

Das Wort Gottes veränderte nicht nur mein Handeln, sondern auch mein Denken von innen heraus. Ich war jedesmal traurig, wenn ich Fluche wie „Herrje!“, „Mein Gott!“, „Weiss der Herr“ oder schlimmere hörte. Aus 2. Mose 20, 7 wurde mir bewusst, dass es es sich um einen Missbrauch des Namens Gottes handelt, wenn man diese Worte -auch unbewusst – in den Mund nimmt: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht.“

Glaube oder Aberglaube?

Ich erschrak, als ich las, was Gott über Aberglauben und Zauberei sagt: „Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Greuel für den Herrn ist jeder, der diese Dinge tut. Und um dieser Greuel willen treibt der Herr, dein Gott, sie vor dir aus. Du sollst dich ungeteilt an dem Herrn, deinem Gott, halten“ (5. Mose 18, 10-13).

Oft habe ich jemandem vor einer wichtigen Aufgabe: „Toi, toi, toi“ gewünscht. Ich wusste nicht, dass dies ein Hinweis auf den Teufel ist, der helfen soll. Ich warnte vor schwarzen Katzen oder der Zahl 13.

Wahrsagen, Kartenlegen, Handlinienlesen, Pendeln oder auf Horoskopschriften achten hielt ich für einen lustigen Spass. Hufeisen, Maskottchen oder Amulette waren für mich Glücksbringer. Ich hielt Autogenes Training oder magische Heilpraktiken für wirksam und nützlich.

Durch meinen Beruf als Masseur hörte ich von der Fussreflexzonenmassage, die ich auch privat praktizierte. Ich merkte nicht, dass die Diagnose durch Wahrsagen entstand und dass es sich dabei um Aberglauben handelte. Ich hörte von Menschen, bei denen der Erfolg ausblieb, sobald sie nicht mehr an die magischen Kräfte glaubten.

Jesus zerstört die Werke des Teufels

Ich war froh, dass ich nicht mehr länger unter okkulten Belastungen leben musste. Der Apostel Johannes schreibt in seinem ersten Brief 3, 8: „Hierzu ist der Sohn Gottes geoffenbart worden, damit er die Werke des Teufels vernichte.“

Ich bekannte dem Herrn Jesus alle derartigen Sünden und sagte mich im Namen Jesu Christi von Satan und seinen Dämonen los. Ich vernichtete auch alle Abbilder, Figuren und okkulten Gegenstände, so wie es Gott in 5. Mose 7, 25 seinem erwählten Volk Israel befohlen hatte: „Die Bilder ihrer Götter sollt ihr mit Feuer Verbrennen. Du sollst nicht das Silber und das Gold, das an ihnen ist, begehren und es dir nehmen, damit du dadurch nicht verstrickt wirst, denn ein Greuel für den Herrn, deinen Gott, ist es.

Ich liess mich auch vom künstlerischen Wert dieser Gegenstände nicht abhalten, alles wegzuwerfen. Ich wollte dem Teufel durch solche okkulten Dinge keine Möglichkeit geben, mich zu belasten. Einzig ein leeres Kreuz erinnert uns heute an das Leiden und Sterben Jesu für unsere Sünden. Es ist befreiend zu wissen: Jesus hängt nicht mehr am Kreuz, er ist auferstanden!

Messe oder Abendmahl?

Die katholische Kirche lehrt, dass Brot und Wein durch die Einsetzung des Priesters zum Leib und Blut Christi werden. Nun hörte ich, Jesus sei nicht im Brot, und man könne ihn nicht in der Kommunion aufnehmen. Wer hatte recht? Für mich war es schwer, all das, was ich von Kind auf gelernt und geglaubt hatte, für unwahr zu halten. Ich bat Gott, mir Weisheit zu schenken und mir die Wahrheit zu zeigen. In Johannes 6, 54 las ich: „Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, hat das ewige Leben, und ich werde ihn auferwecken am letzten Tag.“

Den Juden (denen es verboten war, Blut zu trinken; 3. Mose 17, 12) sagt Jesus: „Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, sind Geist und sind Leben“ (Johannes 6, 63).

Da sah ich, dass die Worte Jesu gleichnishaft zu verstehen sind – ebenso wie: „Ich bin die Tür“ (Johannes 10, 9) oder „Ich bin der Weinstock“ (Johannes 15, 5).

Das Abendmahl ist daher kein Verwandlungmahl, sondern eine Gedächtnisfeier. Beim Essen und Trinken sollen wir an das Sterben Jesu für uns denken. Der Apostel Paulus erläutert es der Gemeinde von Korinth folgendermassen: „Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, dass der Herr Jesus in der Nacht, in der er verraten wurde, Brot nahm, und als er gedankt hatte, es brach und sprach: Dies ist mein Leib, der für euch gebrochen ist; dies tut zu meinem Gedächtnis. Ebenso auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut, dies tut, sooft ihr trinkt, zu meinem Gedächtnis. Denn sooft ihr dieses Brot esst und den Kelch trinkt, verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt“ (1. Korinther 11, 23-26).

Nach katholischer Lehre wird Jesus in der Messe durch den Priester immer neu geopfert. Diese Lehre wurde im Jahre 1562 durch das Konzil zu Trient eingeführt. Das Messopfer soll Sündenvergebung für Lebende und Verstorbene bewirken. Entspricht dieser Glaubenssatz dem Wort Gottes? Ich musste Klarheit darüber bekommen! Im Hebräerbrief fand ich eine Antwort: „Denn der Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen, auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern, wie der Hohepriester alljährlich mit fremden Blut in das Heiligtum hineingeht – sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an -; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbar geworden, um durch sein Opfer die Sünde aufzuheben“ (Hebräer 9, 24-26).

„Denn mit einem Opfer hat er die, die geheiligt werden, für immer vollkommen gemacht“ (Hebräer 10, 14).

Wir verlassen uns auf die Bibel

Je mehr ich in der Bibel las, desto sicherer wurde ich mir über die Wahrheit Gottes. Ich wurde immer überzeugter: Gott will mich nicht in Ungewissheit lassen. Er und sein Wort sind Wahrheit. Menschen können irren, ich kann mich täuschen; aber Gottes Wort „ist Wahrheit“ (Johannes 17, 17).

Ich erkannte, dass man nur durch die Wahrheit Gemeinschaft mit Gott haben konnte. Johannes schreibt in seinem zweiten Brief, Verse 9-11: „Jeder, der weitergeht und nicht in der Lehre des Christus bleibt, hat Gott nicht; wer in der Lehre bleibt, der hat sowohl den Vater als auch den Sohn. Wenn jemand zu euch kommt und diese Lehre nicht bringt, so nehmt ihn nicht ins Haus auf und grüsst ihn nicht! Denn wer ihn grüsst, nimmt teil an seinen bösen Werken.“

Wir ziehen Konsequenzen

Da sich nach unserem Verständnis die Lehre der katholischen Kirche nicht mit der Bibel deckte, lebten Silvia und ich nicht mehr nach der Lehre der Kirche. Wir waren aber noch Mitglied und fühlten uns dadurch mitverantwortlich. Was sollten wir tun? Wir entschlossen uns, aus der Kirche auszutreten. Deshalb wandten wir uns mit dem folgenden Brief an den Dorfpfarrer:

Lieber Herr Pfarrer,

Gott der Allmächtige hinterliess uns Menschenkindern seinen Willen in dem Buch der Bücher. Es ist die Bibel, die Heilige Schrift, worin er durch den Apostel Paulus sagt (2. Timotheus 3, 15-17): „und weil du von Kind auf die heiligen Schriften kennst, die Kraft haben, dich weise zu machen zur Errettung durch den Glauben, der in Christus Jesus ist. Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig zugerüstet.“

Die von Gott eingegebene Schrift hat uns gezeigt, dass die katholische Kirche von der Heiligen Schrift abgekommen ist. In Johannes 10, 9 sagt Jesus: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden.“ Vers 1: „Wer anderswo hinübersteigt, der ist ein Dieb und ein Räuber.“

Die katholische Kirche lehrt beten: „Maria, du Pforte des Himmels.“ In 1. Timotheus 2, 5 heisst es: „Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und Menschen, der Mensch Christus Jesus.“

Die katholische Kirche sagt: „Maria, du Mittlerin aller Gnaden.“ Noch oft weist die Heilige Schrift darauf hin, dass nur in Jesus Heil zu finden ist, so in der Apostelgeschichte 4, 12: „Und es ist in keinem anderen das Heil; denn auch kein anderer Name (als Jesus) unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen.“ Wie verschwindet doch der Name Jesus bei der katholischen Kirche neben den vielen Heiligen!

Nach der Heiligen Schrift können wir nur zu Jesus und zum Vater im Himmel beten, alles andere ist Sünde und Götzendienst. In Matthäus 11, 28 sagt Jesus: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ In Johannes 7, 37 sagt Jesus: „Wenn jemand dürstet, so komme er zu mir und trinke.“ Und in Johannes 14, 14 sagt er: „Wenn ihr etwas bitten werdet in meinem Namen, so werde ich es tun.“

Die katholische Kirche empfiehlt, zum Heiligen Christophorus zu beten. Ja, eine ganze Anzahl katholischer Kirchen sind ihm geweiht. Will man nach diesem Heiligen forschen, muss man feststellen, dass dieser Christophorus eine Legende, ein frommes Märchen ist. Wenn doch die Kirche behauptet, dass sie unfehlbar sei in der Sitten- und Heilslehre, wie kann sie dann aber dem Volke empfehlen, zu jemandem zu beten, der gar nie gelebt hat?

Das katholische Messopfer steht im Widerspruch zur Heiligen Schrift, die in Hebräer 9, 24-28 sagt: „Denn der Christus ist nicht hineingegangen in ein mit Händen gemachtes Heiligtum (katholisches Tabernakel), ein Gegenbild des wahren Heiligtums, sondern in den Himmel selbst, um jetzt vor dem Angesicht Gottes für uns zu erscheinen, auch nicht, um sich selbst oftmals zu opfern… sonst hätte er oftmals leiden müssen von Grundlegung der Welt an -; jetzt aber ist er einmal in der Vollendung der Zeitalter offenbar geworden, um durch sein Opfer die Sünde aufzuheben. Und wie es den Menschen gesetzt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht, so wird auch der Christus, nachdem er einmal geopfert worden ist, um vieler Sünden zu tragen, zum zweiten Mal ohne Beziehung zur Sünde denen zum Heil erscheinen, die ihn erwarten.“

Wo hat Jesus etwas gelehrt von Ablässen, mit denen man die Qualen des Fegfeuers verkürzen könne? Petrus schreibt in seinem ersten Brief, Kapitel 1 Verse 18 und 19: „Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, mit Silber oder Gold, erlöst worden seid von eurem eitlen, von den Vätern überlieferten Wandel, sondern mit dem kostbaren Blut Christi als eines Lammes ohne Fehler und ohne Flecken.“ Jesus hat für unsere Sünden gebüsst, und durch den Glauben an ihn sind wir aus Gnade erlöst!

Die katholische Kirche lehrt, für Verstorbene zu beten. Sie lehrt auch, ihre Heiligen in der Not anzurufen. Nach dem Worte Gottes ist es aber streng verboten, sich an die Verstorbenen zu wenden. In 5. Mose 18, 10-12 heisst es: „Es soll unter dir niemand gefunden werden, der seinen Sohn oder seine Tochter durchs Feuer gehen lässt, keiner, der Wahrsagerei treibt, kein Zauberer oder Beschwörer oder Magier oder Bannsprecher oder Totenbeschwörer oder Wahrsager oder der die Toten befragt. Denn ein Greuel für den Herrn ist jeder, der diese Dinge tut.“

Im kath. Katechismus steht: „Man soll täglich zum heiligen Schutzengel beten, auf seine Gegenwart achten, seinen Eingebungen folgen und ihn um Rat fragen.“ – Das ist doch Spiritismus und steht im Gegensatz zur Heiligen Schrift. In Offenbarung 19, 10 wollte Johannes auch vor dem Engel niederfallen, aber der Engel sprach zu ihm: „Tu es nicht! Ich bin dein Mitknecht und der deiner Brüder, die das Zeugnis haben. Bete Gott an!“

Wo hat Jesus gelehrt, Reliquien zu verehren? – Das ist ein heidnischer Kult und ein Greuel vor Gott.

Die katholische Kirche kann ihren Heiligen- und Armenseelenkult nur mit den Apokryphen (Schriften zwischen Altem und Neuem Testament) begründen, die nie als von Gott eingegebene Schriften galten und erst 1546 zur Bibel dazugetan worden sind.

Aufgrund der oben aufgeführten Gegensätze halte ich es für meine Pflicht, Ihnen, Herr Pfarrer, zu erklären, dass meine Frau Silvia, unser Sohn Thomas und ich, Bernhard Dura, nicht mehr länger Glieder der katholischen Kirche bleiben können. Wir treten hiermit aus, um allein nach dem Wort Gottes, dem Testament Christi, zu leben Offenbarung 22, 18, indem wir Gott ehren und versuchen, seinen Willen zu befolgen.

Ich bin gerne bereit, auf alle Fragen einzugehen und jede gewünschte Erklärung zu geben. Ich bitte Sie, mir auch zu antworten, wenn ich in irgend einem Punkt nicht die Wahrheit geschrieben habe.

Mein letzter Wunsch an Sie, lieber Herr Pfarrer: Verkündigen Sie doch nur Jesus, da auch Sie einmal darüber Rechenschaft ablegen müssen. Der Herr Jesus Christus segne Sie und möge Ihnen die Gnade geben, das lebendige göttliche Wort allen Ihren Pfarreimitgliedern unverfälscht auszuteilen und zu erklären und besonders in die Herzen der Suchenden einzupflanzen. Wer wollte im geringsten daran zweifeln, dass die Bibel nicht vom göttlichen Geist inspiriert ist! – Oh, dann beeilen Sie sich, die göttliche Kraft allen denen weiterzugeben, die darnach hungern und das Leben, den Weg und die eine unteilbare Wahrheit suchen.

Seien Sie ganz lieb von uns gegrüsst, und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre Ihr Herz und Ihre Sinne in Christus Jesus.

Bernhard Dura, Silvia Dura

Wir brauchen Anschluss

Es stimmte uns sehr traurig, dass wir vom Dorfpfarrer nie eine Antwort auf unser Austrittsschreiben erhielten. Viele Dorfbewohner behandelten uns nun als Abtrünnige und Sektierer. Einige grüssten uns auch nicht mehr.

Wir wussten, dass wir ohne Gemeinschaft mit anderen Christen im Glauben nicht wachsen konnten. Der Hebräerbrief sagt dazu (Kapitel 10, 24-25): „Lasst uns aufeinander achthaben, um uns zur Liebe und zu guten Werken anzureizen, indem wir unser Zusammenkommen nicht versäumen.“

So schlossen wir uns einer Evangelischen Freikirche in Visp an. Diese staatsunabhängige Freikirche beruft sich auf die Aussagen der Bibel und vertritt keine Sonderlehren. Ihre Mitglieder können bezeugen, dass sie durch Jesus Christus Vergebung der Sünden haben und in seiner Kraft ein Leben zur Ehre Gottes führen wollen. Das beeindruckte uns sehr, und schon bald fühlten wir uns sehr wohl in dieser Gemeinde.

Glaubenstaufe

Beim Lesen der Apostelgeschichte sah ich, dass zur Zeit der ersten Christen niemals Kinder getauft wurden. Der Taufe ging immer der persönliche Glaube voraus. Ein solches Beispiel fanden wir in Apostelgeschichte 8, Vers 12: „Als sie aber dem Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und dem Namen Jesu Christi verkündigte, wurden sie getauft, sowohl Männer als Frauen.“

Am 18. August 1985 liess ich mich zusammen mit meiner Frau Silvya taufen. Mit diesem Bekenntnis bezeugten wir der sichtbaren und unsichtbaren Welt, dass wir an Jesus Christus glauben und ihm nachfolgen möchten.

Unser Taufvers aus 2. Korinther 5, 15 gab uns seither viel Mut, ganz für Jesus zu leben. Er lautet: „Und für alle ist er (Jesus) gestorben, damit die, welche leben, nicht mehr sich selbst leben, sondern für den, der für sie gestorben und auferweckt worden ist.“

Unterwegs im Namen Jesu

Es ist der Wille Gottes, dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen (1. Timotheus 2, 4). Durch bekennende Christen durfte ich die Wahrheit und das ewige Leben in Jesus Christus finden. Auch ich wollte mithelfen, dass andere die rettende Wahrheit kennenlernen.

Wegen des Austrittes aus der katholischen Kirche hatte ich in meiner Autofahrschule einen wesentlichen Rückgang. Doch bei all den Widerständen spürten wir die mächtige Hilfe Gottes, die uns Kraft gab, unsere Feinde zu lieben und für sie zu beten. In der freien Zeit, die ich durch den Arbeitsrückgang im Geschäft erhielt, konnte ich das evangelistische Heft „Christus für alli“ verteilen und so das Evangelium in vielen Walliser Dörfern weitergeben.

Wöchentlich kamen wir in unserer Wohnung zu einem Bibelkreis zusammen, zu dem wir alle Interessierten einluden.

Theologische Ausbildung

Es gab für mich nichts Schöneres, als das freimachende Evangelium weiterzusagen. Von mehreren Seiten empfahl man mir, eine Bibelschule zu besuchen. Doch ich fand eine solche Ausbildung für mich viel zu schwierig. Nach langem Zögern und Fragen nach Gottes Willen meldete ich mich auf einer Bibelschule an. Meine Frau war einverstanden, dass wir als Familie nach Walzenhausen im Appenzellerland umzogen, wo ich mit grosser Freude eine dreijährige Theologieausbildung absolvierte. Es war eine harte und strenge Zeit. Doch Gott bestätigte unseren Entschluss mit vielen überreichen Ermutigungen. Heute verkündige ich mit grosser Freude in verschiedenen missionarischen Tätigkeiten Gottes freimachende Wahrheit.

Wir haben ein erfülltes Familienleben, weil Jesus Christus Mittelpunkt unseres Lebens geworden ist.

Glückliche Familie

Gott schenkte uns zwei weitere liebe Kinder. Wir sind ein glückliches Ehepaar und haben ein erfülltes Familienleben. Dies nicht, weil wir besonders gute Menschen wären, sondern weil Jesus Christus Mittelpunkt unseres Lebens geworden ist.

In der Abhängigkeit von Gott versuchen wir täglich, unseren Kindern und Mitmenschen ein Vorbild im Glauben an Gott zu sein. Silvia ist mir mit ihrer Gastfreundschaft und ihrem ganzen Ja zu meinem Dienst eine grosse Ermutigung und Unterstützung. Wir laden gerne Mitmenschen zu uns ein, um Gemeinschaft mit ihnen zu haben und ihnen etwas von der Liebe Gottes weiterzugeben.

Die Gute Botschaft

Es geht uns nicht darum, in Diskussionen recht zu haben oder andere schlecht zu machen. Aber das ist doch die Hauptfrage, die aus der menschlichen Sehnsucht entsteht: „Wie komme ich zu Gott?“

Wir haben die Antwort gefunden und sind darüber so froh, dass wir sie nicht für uns behalten können. Das Evangelium drängt danach, bekannt gemacht zu werden; denn es ist die „Gute Botschaft“.

Wo wir auch immer hinkommen, möchten wir unsere Erfahrung weitergeben, damit niemand mehr sagen muss: „Ich habe die Wahrheit noch nicht gefunden.“

Jesus Christus: Weg, Wahrheit, Leben

Ich suchte die Wahrheit und fand sie in Jesus Christus, der von sich sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich“ (Johannes 14, 6).

Ich habe die Wahrheit dieser Aussage erprobt.

Liebe Leserin, lieber Leser, kennen Sie Jesus? Haben Sie Jesus Christus als Ihren Erlöser und Herrn angenommen?

Jesus Christus hat alles getan, um Sie zu retten. Am Kreuz auf Golgatha rief er aus: „Es ist vollbracht!“ und liess sein Leben für uns. Er hat uns mit seinem Leiden und Sterben teuer erkauft. Nur aus Gnade sind wir gerettet; wir können nichts dazu beitragen.

Wir können Gott mit unseren eigenen Leistungen nicht zufriedenstellen. Alle Leiden, die Gott wegen unseres Ungehorsams fordert, hat Christus schon erlitten. Kein Mensch kann sich mit seinen Gaben, Gebeten, Gelübden oder Opfern retten. Allein der Glaube an Jesus Christus rettet uns vor dem ewigen Verderben.

Nichts wünsche ich mehr, als dass Sie Jesus – und mit ihm das wahre Leben – finden. Die folgenden Erklärungen zeigen Ihnen, wie Sie zum wahren Leben kommen.

Der Weg zu Gott

Gott schuf Himmel und Erde sowie die Menschen, um die Erde zu bewahren.

Nebst allerlei Bäumen gab Gott ihnen den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, von dem sie nicht essen durften. Dadurch bekamen sie die Möglichkeit, sich für oder gegen Gott zu entscheiden.

Satan, ein von Gott abgefallener Engel, verführte die Menschen, und sie assen von der verbotenen Frucht. Durch diesen Ungehorsam kam die Sünde und der Tod auf alle Menschen. Unsere Sünden trennen uns von Gott, unserem Schöpfer.

Jesaja 59,1 sagt: „Siehe, die Hand des Herrn ist nicht zu kurz, um zu retten, und sein Ohr nicht zu schwer, um zu hören; sondern eure Vergehen sind es, die eine Scheidung gemacht haben zwischen euch und eurem Gott.“

Viele Menschen versuchen durch eigene Anstren-gungen, zu Gott zu kommen. Doch Gott kann diese Selbsterlösungswege nicht annehmen. In Römer 3, Verse 10, 12 und 23 heisst es: „Da ist kein Gerechter, auch nicht einer Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut Alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes.“

Weil wir Menschen uns selber nicht retten können, gab Gott uns seinen Sohn als Retter. Jesus sagt in Johannes 3, 16: „So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“

In 1. Petrus 2, 24 bezeugt der Apostel Petrus: „Jesus hat unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben.“

Im Matthäus-Evangelium, Kapiel 7, Verse 13-14 spricht Jesus von zwei Wegen: „Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die auf ihm hineingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden.“

Auf welchem Weg sind Sie? „Gott hat kein Gefallen am Tod der Gottlosen, vielmehr daran, dass er von seinen Wegen umkehrt und lebt“ (Hesekiel 18, 23).

1. Johannes 1, 9: „Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.“

Gott möchte uns ein reines Herz schenken: „Wenn eure Sünden rot wie Karmesin sind, wie Schnee sollen sie weiss werden“ (Jesaja 1, 18).

Er vergibt uns auch vollkommen. Hebräer 10, 17: „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nicht mehr gedenken.“

In das von Gott gereinigte Herz dürfen wir dann Jesus als Retter und Herrn aufnehmen. Im Johannes-Evangelium, Kapitel 1, Vers 12 heisst es: „So viele ihn (Jesus) aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden.“

Mit Jesus wohnt der Vater und der Heilige Geist in uns (Joh.14, 16.23). Wir sind dann ein Kind Gottes geworden und haben das ewige Leben.

Möchten Sie auf den Weg mit Jesus kommen? Sie können dies gerade jetzt tun. Gottes Wort ermutigt Sie dazu: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht“ (Hebräer 3, 7).

Jesus wird Sie annehmen, wenn Sie es aufrichtig meinen. Er verspricht in Johannes 6, 37: „Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen, und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstossen.“

Sie können mit Jesus reden wie mit Ihrem besten Freund. Zum Beispiel so:

„Herr Jesus Christus, ich glaube, dass du auch für mich gestorben und auferstanden bist. Es tut mir leid, dass ich gesündigt habe. Vergib mir alle meine Sünden. (Zählen Sie auf, was Ihnen bewusst wird.) Löse mich von allen Bindungen Satans. Ich will begangenen Schaden wieder gutmachen, dir jede bewusste Sünde bekennen, sie hassen und lassen. Komm in mein Herz, ich will ganz für dich leben. Danke, Herr Jesus, dass du mir alle meine Sünden vergeben hast und in meinem Herzen lebst. Danke, Vater im Himmel, dass ich jetzt dein Kind bin und das ewige Leben habe. Danke, dass du mir den Heiligen Geist gegeben hast, der mich nun in alle Wahrheit führt. Amen.“

Wenn Sie aufrichtig gebetet haben, dann hat Gott Ihre Sünden vergeben (1. Johannes 1, 9) und Ihnen das ewige Leben geschenkt (1. Johannes 5, 11-13).

Ihre Gefühle können sich ändern, aber niemals das Wort des lebendigen Gottes. Ihr Glaube wächst, wenn Sie die Bibel lesen, mit Gott reden und Kontakt zu andern Christen pflegen.

Ich wünsche Ihnen, dass auch in Ihrem Leben die Worte Jesu aus Johannes 8, 31+32 Wirklichkeit werden: „Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaft meine Jünger; und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“

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Leserbriefe

Hoffnung auch im neue Jahr
Wir wissen nicht, was im neuen Jahr auf uns zukommt, mit welchem Glück wir beschenkt oder welche Lasten uns zugemutet werden. Wenn wir aber unser Vertrauen auf Gott setzten, können wir wissen: Vor der Tür des neuen Jahres steht kein unberechenbares Schicksal, das gnadenlos zuschlägt. Vor der Tür des neuen Jahres steht der Herr des Lebens, Jesus Christus. der in seinem ganzen Leben, in seinem Sterben am Kreuz und durch seine Auferstehung von den Toten gezeigt hat, dass Gott zu uns steht. Selbst die Sünde, die Schwachheit und Not kann nicht wegwischen, dass Gott Gedanken des Friedens und des Heils für unseren Lebensweg hat. Wer Jesus Christus nicht draussen vor der Tür seines Lebens stehen lässt, sondern ihn ins Herz einziehen lässt, für den bringt Jesus die Gewissheit mit, dass wir ihm in allem — im Licht wie im Dunkeln des neuen Jahres — begegnen werden. Mag kommen, was will, wir sind nicht dem Schicksal ausgeliefert, sondern dem Herrn unseres Lebens. Dabei dürfen wir die bedrängenden Fragen nach der Zukunft, die uns in Angst und Sorge treiben wollen, nicht verdrängen, sondern sie als Aufgabe annehmen, mit dem Wissen, Gott wird uns auch im neuen Jahr entgegenkommt.

Ein beschenktes Jahr
Was wird uns das neue Jahr wohl alles bringen? Hoffentlich Gesundheit, Bewahrung vor Unfall, Leid und Misserfolg, Erfüllung im Beruf, Familie und Beziehungen. Vieles ist nicht vorhersehbar. Eines ist aber sicher: Jeden Morgen werden Menschen mit einem Sonnenaufgang beschenkt. Im Frühling lässt Gott uns Blumen wachsen. Das ganze Jahr hindurch beschenkt er uns Menschen mit Nahrung aus der Erde. Ihm gehört das ganze Universum – und doch entschied er sich auch für den einzelnen Menschen. Wann immer wir mit ihm reden, er hört uns zu. Wir können uns auf ihn verlassen, denn er hat uns unendlich lieb. Er hat uns keine Tage ohne Leid versprochen, kein Lachen ohne Sorgen, keine Sonne ohne Regen. Doch er hat uns für jeden Tag genug Kraft versprochen. Trost für unsere Tränen und sein Licht, Jesus Christus, der unser Weg zu ihm ist. Diese Vertrauen wünsche ich mir und allen Menschen für das neue Jahr.

Alles Liebe und Gute zum neuen Jahr
Viele wünschen sich für das neue Jahr alles Liebe und Gute und Hauptsache gesund bleiben. Es ist ein schöner Wunsch, dem Anderen allem Glück des Lebens zu wüschen: Einen guten Start in das neue Jahr, ruhige und besinnliche Tage, in allem gutes Gelingen, beste Erfolge, gute Gesundheit und Frieden mit allen Menschen. Es gibt noch andere Werte die glücklich machen: Sich selbst wertschätzen, mit dem zufrieden sein was man hat, für alles Gute dankbar sein, seine Leidenschaft mit anderen teilen, sich selbst und allen vergeben, allen Menschen gutes wünschen, den Mitmenschen Gutes tun und Not anderer lindern wo man kann. Der grösste Wert im Leben ist aber der Friede mit Gott, der möglich wurde durch Jesus Christus, der stellvertretend für die Schuld aller Menschen gestorben ist. Durch den Glauben an Jesus Christus haben wir Gemeinschaft mit Gott, und durch seine Hilfe gelingt es uns auch, viele dieser guten Wünsche zu erfüllen.

Viel Glück und viel Segen zum neuen Jahr
Dieser Wunsch gleicht einer schönen Melodie. Ein neues Jahr verspricht ja auch eine Menge guter und schöner Erfahrungen: Situationen voller Freude und Glück, Augenblicke, in denen uns das Leben mit Licht und Wärme entgegenkommt. Aber auch die Misstöne werden sich einstellen: schmerzliche Erfahrungen, Sorgen und Belastung, Augenblicke, in denen sich der Himmel verdunkelt und wir den nächsten Schritt nicht sehen können. Doch wie sich das neue Jahr auch gestaltet, ein Lied soll an jedem Tag des neuen Jahres erklingen. Es ist das Lied von der Liebe Gottes. Durch Jesus wird diese Liebe erfahrbar. Er ist uns nahe an jedem Tag und in jeder Situation, die im neuen Lebensabschnitt auf uns wartet. Wir dürfen unseren Alltag mit ihm teilen und jeder, der ihm vertraut, wird seinen Segen erfahren. Gott, der Herr, hat gesagt: Ich will dich nicht verlassen. Hebräer 13,5

Fasnacht macht nicht wirklich glücklich
Fasnacht bedeutet „Nacht vor dem Fasten“: Bei Fastnachtsfesten sollte ursprünglich die Nahrung aufgebraucht werden, die während der Fastenzeit nicht gegessen werden konnte. “Am Aschermittwoch ist alles vorbei“ singt man in einem Lied und meint damit, daß nun die Zeit des Fastens und der Buße anfängt. Eine Zeit, in sich Menschen selbst auferlegt haben, weniger zu essen oder auf Fleisch oder Alkohol zu verzichten.
Viele feiern dieses Fest, um einfach Spaß zu haben, und andere wiederum, um einmal etwas mit einer Verkleidung zu tun, was man sonst nicht darf. In der Bibel wird nirgends aufgefordert eine bestimmte Fastenzeit einzuhalten, oder für eine Zeit ausschweifend zu leben. Fasnacht ist in Gottes Augen ein abscheuliches Treiben. Zu keinem Fest im Jahr wird so viel getrunken, gespottet und sexuelle Ausschweifungen und Ehebruch betrieben. Die Verkleidung wir oft als Möglichkeit genutzt, unerkannt und ungesehen schlimme Dinge zu tun, die man sonst nie tun würde. Fasnacht bedeutet nicht frei zu sein, sondern im Höchstmaß gebunden zu sein an einem ausschweifenden Leben, das nicht wirklich glücklich macht, sondern Menschen verletzt und Beziehungen zerstört. Zum Glück gibt es Hoffnung durch Jesus Christus für allen die ihn als ihren Erlöser und Herrn annehmen.

Advent als Ankunft Christi
In der Adventszeit erwarten viel sehnlichst die Ankunft der Weihnachtszeit als Erinnerung an das Kommen von Jesus als Erlöser der Welt. Wir können aber auch die Ankunft des zweiten Kommens von Jesus Christus erwarten, so wie es die Engel den Jüngern nach der Himmelfahrt von Jesus verkündet haben: “ Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und seht gen Himmel? Dieser Jesus, der von euch weg gen Himmel aufgenommen wurde, wird so wiederkommen, wie ihr ihn habt gen Himmel fahren sehen.“ (Apostelgeschichte 1,11).
Vom Apostel Paulus erfahren wir wie das zweite Kommen von Christus aussehen wird: „Auf den Befehl Gottes werden die Stimme des höchsten Engels und der Schall der Posaune ertönen, und Christus, der Herr, wird vom Himmel herabkommen. Als Erste werden die auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. Dann werden wir, die wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, mit ihnen zusammen unserem Herrn auf Wolken entgegengeführt, um ihm zu begegnen. So werden wir für immer bei ihm sein.“ (1.Thessalochicher 4,16-17). Erwarten Sie auch das zweite Kommen von Jesus Christus?

Weihnachtsfreude
Die Hirten waren die Ersten, die durch einen Engel die frohe Botschaft erfuhren: «Freut euch, denn euch ist heute der Heiland geboren» (Lukas 2,10-11). Diese Freudenbotschaft stellt jede andere Nachricht in den Schatten: „Christ, der Retter, ist da!“ Jedem gilt diese Botschaft ganz persönlich. Egal, wo und wie wir Weihnachten feiern: im Familienkreis oder allein, im Dienst oder zu Hause, im Schnee oder unter Palmen, in Tagen des Glücks oder in Stunden wehmütiger Erinnerungen. Lassen wir uns anstecken von dieser ganz großen Freude. Ich wünsche mir und allen Menschen an Weihnachten Zeiten von Stille, Glück und Frieden. Machen wir aus diesen Feiertagen etwas Besonderes, damit aus dem gewohnten Fest kein gewöhnliches wird. Weihnachten ist kein Traum von Stunden, sondern eine Kraftquelle für das ganze Leben.

Weihnachte beendet die Angst
Ich freue mich auf Weihnachten. Weihnachten ist kein Fest wie jedes andere. Weihnachten ist mehr als Kommerz und Konsum. So sehr ich mich über Geschenke freue: Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht. Das größte Geschenk kommt von Gott. In einer Welt mit so vieler schlechter Nachrichten lautet die frohe Botschaft: „Euch ist heute der Heiland geboren.“ Und wer ein Kind zur Welt bringt, der hat diese Welt noch nicht abgeschrieben. Gott sei Dank! Ein Magazin schrieb unter einem Gemälde vom Christuskind in der Krippe „Die grösste Story aller Zeiten hat leider jemand anderes geschrieben“. Richtig: Die „Story von Bethlehem“ ist nicht zu toppen. Groß ist die Freude, dass Gott so klein wurde. Das Kind bringt das Licht in die Welt. Wo Jesus strahlt, ist die Nacht zu Ende. Aus Heidenangst wird Christenfreude.

Weihnachten anerkannt
Die Weihnachtsgeschichte ist nicht bloss eine Erzählung. Sie ist der Start des wichtigsten Ereignisses der Menschheit: Gott startet seine Rettungsaktion, um die Beziehung zwischen ihm und den Menschen wiederherzustellen. Dies tut er, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat. Das ist eine wunderbare, grossartige Tatsache und deshalb feiern wir sie jährlich.
Über all die Jahrhunderte hinweg versuchte man den König der Könige zu diffamieren und seine Geschichte als Märchen abzuwerten. Trotzdem wurden viele Texte der Bibel bisher international in über 2900 Sprachen übersetzt. Die geistliche Elite von damals wollte seine Geburt, den Tod und die Auferstehung als Hirngespinst hinstellen. Im letzten Jahr fand sich eine Gruppe von 24 Rabbinern zusammen, um eine offizielle Erklärung zu den Ereignissen, die im Neuen Testament geschildert werden, abzugeben. Sie anerkennen darin Jesus als den wahren Messias.

Erwartungsvolle Adventszeit
Advent bedeutet Erwartung, in dieser Zeit werde ich erneut daran erinnert, was über die Wiederkunft von Jesus Christus gesagt wurde. Der Apostel Paulus schreibt darüber im ersten Thessalonicher-Brief am Schluss des 4. Kapitels: «Auf den Befehl Gottes werden die Stimme des höchsten Engels und der Schall der Posaune vom Himmel ertönen, und Christus wird wiederkommen. Als erste werden die auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. Nach ihnen werden wir, die wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, unserem Herrn entgegengeführt, um ihm zu begegnen. Dann werden wir für immer bei ihm sein. Tröstet euch untereinander, weil ihr diese Hoffnung habt.» Was für ein grosses Vorrecht haben alle, die Jesus Christus als Erlöser und Herrn angenommen haben, und mit grosser Freude das Kommen von jesus Christus erwarten.

Frohe Adventszeit
Ich liebe die Adventszeit. Advent heisst «Erwartung». Ich erwarten das zweite Kommen von Jesus Christus. Paulus schrieb den Thessalonicher in seinem ersten Brief am Schluss des 4. Kapitels wie dieses Ereignis aussehen wird: «Auf den Befehl Gottes werden die Stimme des höchsten Engels und der Schall der Posaune vom Himmel ertönen, und Christus wird wiederkommen. Als erste werden die auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. Nach ihnen werden wir, die wir zu diesem Zeitpunkt noch leben, unserem Herrn entgegengeführt, um ihm zu begegnen. Dann werden wir für immer bei ihm sein. Tröstet euch untereinander, weil ihr diese Hoffnung habt.» Ist das nicht ein guter Grund, einander eine frohe Adventszeit zu wünschen?

Weihnachten ein Christenfest
In der Bibel gibt es kein genaues Datum von der Geburt Jesu. Auch wenn das Datum von Weihnachten früher ein heidnisches Fest war, so bedeutet für mich Weihnachten, dass mit mir zusammen auf der ganzen Welt Christen an diesem Tag ganz bewusst an den Herrn Jesus Christus denken, der als Schöpfer vom Universums zu uns Menschen kam, um uns vom ewigen Verderben zu erlösen. Wenn das Weihnachtsfest ausgefüllt ist mit dem Evangelium, wenn dem himmlischen Vater alle Ehre gegeben wird und sein Sohn Jesus, geboren von der Jungfrau Maria, der Mittelpunkt ist, ist es kein heidnisches Fest mehr, sondern ein Christenfest. Würde das Weihnachtsfest – und mit ihm auch Ostern, Pfingsten, Himmelfahrt usw. – abgeschafft, dann gäbe es bald nur noch Fasnacht und Halloween und islamische Feste! Ich bin dankbar für die christlichen Feste, und will deren Bedeutung meinen Mitmenschen verkünden, solange wir sie noch haben.

Weihnachte beendet die Angst
Ich freue mich auf Weihnachten. Weihnachten ist kein Fest wie jedes andere. Weihnachten ist mehr als Kommerz und Konsum. So sehr ich mich über Geschenke freue: Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht. Das größte Geschenk kommt von Gott. In einer Welt mit so vieler schlechter Nachrichten lautet die frohe Botschaft: „Euch ist heute der Heiland geboren.“ Und wer ein Kind zur Welt bringt, der hat diese Welt noch nicht abgeschrieben. Gott sei Dank! Ein Magazin schrieb unter einem Gemälde vom Christuskind in der Krippe „Die grösste Story aller Zeiten hat leider jemand anderes geschrieben“. Richtig: Die „Story von Bethlehem“ ist nicht zu toppen. Groß ist die Freude, dass Gott so klein wurde. Das Kind bringt das Licht in die Welt. Wo Jesus strahlt, ist die Nacht zu Ende. Aus Heidenangst wird Christenfreude.

Ostern eine Siegesbotschaft
Ostern ist für manche ein Fest der erwachenden Natur vom Winterschlaf zu neuem Leben. Ostern ist aber viel mehr. Ostern ist eine Erinnerung an die Auferstehung von Jesus Christus, was ein einmaliges Geschehen in der Menschheitsgeschichte ist. Jesus starb nicht wie ein anderer Mensch, sondern stellvertretend für die Schuld aller Menschen. Wäre Jesus nicht auferstanden, hätte niemand an den Gekreuzigten geglaubt. Die Grundlage des christlichen Glaubens ist der auferstandene und lebende Christus. Seine Auferstehung garantiert ein Leben nach dem Tod und bezeugt die Auferstehung aller Menschen. Ostern ist eine Siegesbotschaft für ein neues Leben. Wer sein Leben Jesus anvertraut, lebt mit dem, der Sünde Tod und Hölle überwunden hat. Jeder kann es erfahren, der die Führung seines Lebens Jesus übergibt, indem er seinen Willen annimmt und befolgt.

Was bleibt nach Ostern?
Für viele war Ostern erholsame Feiertage, fröhliche Familientreffen, ein Fest der erwachenden Natur vom Winterschlaf zu neuem Leben. Ostern war aber viel. Jesus Christus liess sich damals vor Ostern gefangen nehmen, damit wir frei würden. Er ließ sich schuldig sprechen, damit wir unschuldig würden. Er litt für uns, damit wir frei wären. Er gab sich in den Tod, damit wir ewige leben können. Er ist an Ostern auferstanden, damit wir auferstehen können. Von uns aus könnten wir nur verloren gehen. Solche Rettung hat verdient. Jesus Christus aber hat sich unserer Sünden erbarmt und schenkt uns die Erlösung. Diese Gewissheit bleibt mir nach Ostern, und alle denen die Jesus Christus als ihren Erlöser und Herrn angenommen haben, und bereit sind nach seinem Willen zu leben.

Pfingsten öffnet unsere Augen
Pfingsten erinnert an das Kommen des Heiligen Geist. Der Heilige Geist nimmt die Stelle von Jesus Chritus ein. Er will uns die Augen öffnen für die eigendliche Sünde – dass wir nicht an Jesus Christus glauben, für die Gerechtigkeit Gottes – dass Gott Vater allein das Erlösungswerk von seinem Sohn Jesus Christus anerkennt, und für das Gottes Gericht – dass Satan durch das Sterben Jesu besiegt ist. Wenn wir diese Wahrheit über Gott erkennen, so können wir uns durch Jesus Christus mit Gott versöhnen, oder weiter den Weg ins Verderben gehen. Hat Ihnen der Heilige Geist die Augen geöffnet, und für was entscheiden Sie sich?

Hypnose auch gefährlich
Aus technisch unterentwickelten Ländern ist bekannt, dass Geburten und gewisse kleinere Operationen mit Hilfe der Hypnose zur Schmerzlinderung durchgeführt werden. Wenn dies durch ausgebildete Therapeuten geschieht, ist es nicht zu beanstanden. Jeder hat schon erlebt, wenn er einen Schmerz hat und plötzlich ein zweiter dazukommt, dass er für einen Augenblick an der ersten Stelle keinen Schmerz mehr empfindet. Die Aufmerksamkeit ist abgelenkt und zunächst ganz dem neuen Ereignis zugewandt. Da leider jede gute und an sich wertfreie Möglichkeit missbraucht werden kann, geschieht dies auch mit der Hypnose. Die Technik verschafft Zugang zur Psyche anderer Menschen und ist somit bei unlauteren Motiven mit Gefahren verbunden. Da Hypnose mit falschen Motiven Menschen entwürdigen oder beschädigen kann, oder die mit der Hypnose verwandte Trance in den Religionen die Ausschaltung des Willens als okkultistisches Tor zum Reich der Dämonen verwendet, fordert uns die Bibel auf, nüchtern und wachsam zu sein. 1. Petrus 4,7

Zeichen und Wunder
In vielen Zeitung ist ein Inserat zu sehen, wo von einer baldige Seelenschau berichtet wird. Ein Kreuz soll im Himmel für alle sichtbar zu sehen sein, und jeder einzelne Mensch wird für ca. 15 Minuten vor Jesus stehen, wo ihm seine Seele gezeigt wird. Wer sich dann für Jesus entscheidet wird gerettet werden.
Die Bibel beschreibt die Endzeit anders: „Der Herr selbst wird vom Himmel herabkommen, ein lauter Befehl wird ertönen, und auch die Stimme eines Engelfürsten und der Schall der Posaune Gottes werden zu hören sein. Daraufhin werden zuerst die Menschen auferstehen, die im Glauben an Christus gestorben sind. Danach werden wir – die Gläubigen, die zu diesem Zeitpunkt noch am Leben sind – mit ihnen zusammen in den Wolken emporgehoben, dem Herrn entgegen, und dann werden wir alle für immer bei ihm sein.“ 1.Thessalonicher  4,16-17
Jesus Christus warnte auch vor falschen Erlöser: „Wenn dann jemand zu euch sagt: ›Seht, hier ist der Messias!‹ oder: ›Seht, er ist dort!‹, so glaubt es nicht. Denn mancher falsche Messias und mancher falsche Prophet wird auftreten und Zeichen und Wunder vollbringen, um, wenn möglich, die Auserwählten irrezuführen. Seht ihr euch darum vor! Ich habe euch alles vorausgesagt.“ Markus 13,21-23

Heiligsprechung
Nach 19 Jahren wurde Mutter Teresa von der kath. Kirche Heilig gesprochen. Die ersten Christen mussten nicht so lange warten. Der Apostel Paulus schrieb den Korinthern in seinem erste Brief: „An die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns“ (Kapitel 1 Vers 2). Die Christen mussten auch nicht zuerst sterben um Heilig zu werden, sie wurden es durch die Bereitschaft Jesus Christus als ihren Herrn und Erlöser anzunehmen. Sogar solchen, die vorher Götzendiener, Ehebrecher, Knabenschänder, Diebe, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber waren, spricht Paulus die Heiligung zu: „Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid rein gewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres Gottes (1Korinther 6,11). Ich bin roh, dass auch ich durch den Glauben an Jesus Christus als meinen Herrn und Erlöser, schon jetzt zu den Heiligen gehöre, und die Gewissheit des ewigen Lebens bei Gott haben kann: „Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, die königliche Priesterschaft, das heilige Volk, das Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Wohltaten dessen, der euch berufen hat von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht.“ (1Petrus 2,9)

Erfreuliche Plakate
Immer wieder fällt an Plakatwänden und Zeitungsberichten den Hinweis «Zweifeln. Staunen.» von ProChrist 2009 auf. Es gibt so viele schlechte Nachrichten die uns traurig machen können. Laut Aussage von ProChrist besteht durch einer unglaublichen Nachricht, die europaweite via Satelit vom 29. März bis 5. April an über 1000 Orte übertragen wird, die Möglichkeit vom vom Zweifeln zum Staunen zu kommen. Schön, dass es auch einmal eine gute Nachricht gibt, und das durch Europas grössten Gottesdienst. Ich werde mir Zeit nehmen für die Anlässe, und bin gespannt ob ich vom Zweifeln zum Staunen komme.

Halloween
Seit einigen Jahren hat Halloween auch in Europa FUSS gefasst. Im Vordergrund stehen Spass und Kommerz. Für den Einzelhandel ist Halloween nach Weihnachten und Ostern zum drittwichtigsten Geschäft geworden. Ob Halloween gefährlich ist – darüber lässt sich streiten. Halloween feiern, ohne sich im Geringsten des Ursprungs bewusst zu sein. Einiges deutet daraufhin, dass Halloween eine Mischung aus dem keltisch-heidnischen Samhain-Fest und dem christlichen Allerheiligen ist.
Nur ein harmloser Spass? Tatsache ist, dass Satanisten sich dieses „Fest“ zu eigen gemacht haben. Das bedeutet, dass zu Halloween böse Mächte „unterwegs“ sind. Wussten sie, dass Halloween die Zeit des Jahres ist, an der am meisten satanistich-okkulte Ritualverbrechen begangen werden?

Heizöl sparen
Mit dem Treibstoff sind leider auch das Heizölpreise gestiegen, was vielen auf den bevorstehenden Winter Kummer macht. Die Stiftung Warentest führt regelmässig Untersuchungen von Heizöladditiven durch. Alle ferrocenhaltigen Produkte wurden in ihrer verbrennungsfördernden Wirkung mit „GUT“ beurteilt. Die Verwendung ferrocenhaltiger Heilöl-Additive ist in ökonomischer wie ökologischer Hinsicht für den Verbraucher interessant. Durch eine bessere und vollständigere Verbrennung und Energieausnutzung des Heizöls wird nicht nur Öl gespart, sondern auch durch die Verringerung der Russzahl die Kohlenstoffemission um über 90% vermindert RWTÜV). Heizöl-Additive sind für den Verbraucher zuverlässige und wirtschaftliche Problemlöser, die das Heizöl anforderungsgerecht optimieren und die Gefahr von Heizungs-Betriebsstörungen vermindern und die Wartung vereinfachen. Wer Heizöl-Additive benutzt, muss mit weniger Besorgnis der kälteren Jahreszeit entgegen sehen und tut sich und der Umwelt etwas Gutes.

Motor und Umwelt schonen
Den Bericht, was alles mehr Treibstoff braucht, in der Ausgabe 32, war sehr wertvoll. Danke für die guten Tipps. Letztes Jahr testete ich ein Motorölzusatz, das die NASA speziell für den Transport ihrer Raumfähren entwickelt hat, und über 50 Prozent weniger Reibung und Abnutzung verursacht. Ich war begeistert zu erleben, wie mein Fahrzeug beim Loslassen des Gaspedals um das doppelte weniger abbremste, und ich ca. 10 Prozent weniger Treibstoff brauche. Ähnliches erlebte ich auch mit meinem Motorrad. Getestete Metalloberflächen beweisen, dass nach dem Ölzusatz die rauhen Metalloberflächen glatt werden, was weniger Reibung und mehr Leistung mit weniger Treibstoffverbrauch und Abgasemissionen bedeutet. Der Ölzusatz bewirkt auch einen besseren Start und schmiert den Motor auch bei Kurzstrecken, was eine deutliche Verschleissreduktion bedeutet. Die Verwendung eines guter Ölzusatz ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz, das sich durch die Treibstoffreduktion und Motorschonung mehrfach bezahlt macht.

Alternative zum Altöl aus der Fritteuse
Ich finde es gut, das mein Kollege Siegfried Loretz das Altöl aus der Fritteuse in seinem Fahrunterricht umweltfreundlich entsorgt. Wenn aber nur 1 Prozent aller Fahrer mit Altöl fahren würde, so wäre das Fritteuse-Öl schnell verbraucht und man würde billiges Speiseöl nehmen, was den hungernden Menschen noch mehr Nahrung wegnehmen würde. Auch für mich, und all die Fahrer die durchschnittlich nur 10 000 km pro Jahr fahren, lohnt sich die Umrüstung auf Altöl nicht. Letztes Jahr testete ich ein Motorölzusatz, das die NASA speziell für den Transport ihrer Raumfähren entwickelt hat, und bis zu 50 Prozent weniger Reibung und Abnutzung verursacht. Ich war begeistert zu erleben, wie mein Fahrzeug beim Loslassen des Gaspedals um das doppelte weniger abbremste, und ich ca. 10 Prozent weniger Treibstoff brauche. Ähnliches erlebte ich auch mit meinem Motorrad. Getestete Metalloberflächen beweisen, dass nach dem Ölzusatz die rauchen Metalloberflächen glatt werden, was weniger Reibung und mehr Leistung mit weniger Treibstoffverbrauch und Abgasemissionen bedeutet. Der Ölzusatz bewirkt auch einen besseren Start und schmiert den Motor auch bei Kurzstrecken, was eine deutliche Verschleissreduktion bedeutet. Ein guter Ölzusatz ist eine gute Alternative zum Altöl aus der Fritteuse, das den Motor und die Umwelt schon und sich durch die Treibstoffreduktion mehrfach bezahlt macht.

Treibstoffpreise senken
Die steigenden Treibstoffpreise haben kein Ende. Viele Fahrzeuglenker sind über die grundlose Preiserhöhung verärgert. Ich bekam bereits zwei E-Mails mit dem Ratschlag, bei den 2 grössten Ölgesellschaften TOTAL und SHELL nicht mehr zu tanken, um diese zur Senkung der Treibstoffpreise zu zwingen. Wenn alle mitmachen würden, so könnte es vielleicht klappen?
Die steigenden Treibstoffpreise haben aber auch Vorteile. Es wird merkbar weniger gefahren, und viele werden offen für Treibstoffsenkende Produkte wie z.B. die Spar-Kapseln, welche die NASA und die US-Army bereits seit 30 Jahren mit Erfolg einsetzen, um Treibstoff zu sparen und die Umwelt zu schonen. Wer diese umweltfreundlichen Produkte einsetzt senkt nicht nur die Treibstoffpreise, sondern hilft damit auch dass es uns Menschen besser geht.

Bananen

Bananen machen uns gesund und nervenstark! Aber nur wenn du reife Bananen mit braunen Flecken isst. Viele Menschen meiden Bananen, wenn sie braune Flecken bekommen, weil sie meinen, dass das ein Zeichen dafür ist, dass sie schlecht seien. Bei den meisten anderen Früchten ist das auch so. Aber bei Bananen nicht: Je mehr braune Flecken eine Banane hat, desto reifer ist sie.

Sobald die Schale braune Flecken bekommt, sind die schwer verdaulichen Stärken der Banane in leicht verdaulichen Zucker umgewandelt, der dich mit schnell verfügbarer Energie versorgt. Unreife Bananen enthalten dagegen besonders viel unverdauliche Stärke, die nach dem Verzehr Bauchschmerzen und Blähungen verursachen kann. Dem gegenüber wirken sich die gut löslichen Ballaststoffe der reifen Bananen positiv auf die Verdauung aus.

Einer japanischen Studie zufolge unterstützen die Inhaltsstoffe reifer Bananen die körpereigene Bildung von Tumor-Nekrose-Faktoren (TNF), denen eine krebshemmend Wirkung zugeschrieben wird. Auch unser Immunsystem profitiert vom Verzehr der süssen Frucht, denn sie kurbelt die Produktion weisser Blutkörperchen an. Dabei soll die positive Wirkung ausgereifter Bananen achtmal stärker sein als im unreifen Stadium. Bananen liefern dem Körper viele Vitalstoffe, darunter auch basische Mineralien, insbesondere Kalium und Magnesium. Auch in Punkto positive Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers schneidet die reife Banane besser ab. Man könnte einige Zeit lang nur Bananen essen, ohne Mangel zu leiden.

In der japanischen Studie wurden Versuche durchgeführt, die den Verzehr verschiedener reifer Früchte beinhalteten: Bananen, Trauben, Äpfel, Birnen, Wassermelonen, Kakis und Ananas. Aus den erzielten Ergebnissen konnte schliesslich geschlussfolgert werden, dass die Banane die stärksten gesundheitsfördernden Effekte hat. Ihr Konsum führt zu einem Anstieg der Zahl der weissen Blutkörperchen im Blut und stärkt unsere Abwehr.

Was Bananen betrifft, so ist erwiesen, dass ihr Gehalt an Antioxidantien mit der Reife zunimmt. Wenn außerdem dunkle Verfärbungen der Schale sichtbar werden, ist bereits ein Teil der ursprünglich enthaltenen Stärke in leichter verdauliche Zucker umgewandelt, was nicht zu vergleichen ist mit normalem Zucker.

Krebszellen ernähren sich bekanntlich gerne von Zucker. Forscher fanden heraus, dass sie sich mit raffiniertem, also industriell hergestelltem Fruchtzucker (Fructose) jedoch viel schneller teilen und ausbreiten können als mit gewöhnlichem Haushaltszucker (Suclose) was zur Hälfte Fructose und Glucose ist.

Fructose ist natürlicherweise in Obst und Gemüse enthalten und in dieser Form nicht schädlich. Doch gibt es noch eine ganz andere Fructose: Die isolierte und hochkonzentrierte industriell hergestellte Fructose. Sie findet in vielen Fertigprodukten Verwendung und ist ausgesprochen gesundheitsgefährdend. Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes oder Gicht stellen nur eine kleine Auswahl der möglichen Auswirkungen dieser Fructoseart dar.

Bananen enthalten reichlich Vitamine, die die Nerven stärken (verschiedene B-Vitamine), und Magnesium und Kalium das den Stress und die Nervosität mindert, und bei Depressionen helfen kann durch die Förderung der Serotoninproduktion (Glückshormon).  Die Eiweissbausteine Tryptophan und Tyrosin aus der Banane helfen beim Einschlafen

Magnesium und Kalium stärken Herz und Kreislauf. Vor sowie während des Sports sollte man allerdings nicht allzu viele der Früchte essen, da sie die Produktion von Glückshormonen ankurbeln – und die machen uns so zufrieden, dass der Ehrgeiz leidet.

Die Schleimstoffe in der Banane legen sich schützend auf die Magen- und Darmschleimhäute und werden gegen überschüssige Säuren aktiv. Das beruhigt gereizte Mägen. Frauen, die an den Tagen vor der Regel unter Beschwerden wie Reizbarkeit oder Schmerzen leiden, können reife Bananen Linderung verschaffen. Reife Bananen enthalten besonders viel Kalium, was bei Sodbrennen und Bluthochdruck helfen kann.

Verschiedene Wege

religionSo wie es unterschiedliche Meinungen gibt, so gibt es auch verschiedene Wege im persönlichen Glauben. Einige gehen den Weg der Selbstgerechtigkeit. Sie glauben, dass sie vor Gott bestehen können, wenn sie sich anstrengen, recht zu leben und allen Mitmenschen freundlich und hilfsbereit begegnen.
Andere glauben, dass Gott nur auf dem Weg über eine bestimmte Kirche zu finden ist. Sie geben sich Mühe, die Lehren dieser Kirche zu befolgen und meinen, dadurch gerettet zu werden.
Wieder anderer glauben, dass in allen Religionen Gott zu finden ist. Sie sagen: «Hauptsache man glaubt an etwas!» Ein viel gehörtes Sprichwort heisst: «Viele Wege führen nach Rom!» Man meint damit, dass viele Wege zum Himmel führen.

Wer hat nun recht? Gottes Wort sagt in Sprüche 14, 12: «Manch einer wähnt sich auf dem richtigen Weg – und läuft geradewegs in den Tod.
trennungAlle unsere Wege führen ins Verderben. Aber warum? Im Römerbrief 3, 23 heisst es: «Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte.»
Weil wir Sünder sind , gehen wir ins Verderben, und keiner kann sich selber retten! Auch keine Kirche, keine Gemeinschaft oder Organisation kann uns retten. Dahinter stehen immer nur unvollkommene Menschen.
Der Römerbrief aber sagt weiter im Kapitel 3 Vers 24 – 25: «Aber was sich keiner verdienen kann, schenkt Gott in seiner Güte: Er nimmt uns an, weil Jesus Christus uns erlöst hat. Um unsere Schuld zu sühnen, hat Gott seinen Sohn am Kreuz für uns verbluten lassen. Das erkennen wir im Glauben, und darin zeigt sich, wie Gottes Gerechtigkeit aussieht.»

Weil wir Menschen uns selber nicht retten können, sandte Gott seinen einzigen Sohn Jesus Christus, der stellvertretend für die Sünden der ganzen Menschheit starb, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat (Johannes 3, 16).

jesuswegNur Jesus Christus lebte ohne Sünde. Deshalb konnte er für alle Sünder sterben. «Das Blut, das Jesus Christus für uns vergossen hat, befreit uns von aller Schuld.» (1. Johannes 1, 7)
Nach drei Tagen ist Jesus von den Toten auferstanden. Durch seinen Tod und seine Auferstehung machte er uns einen Weg zu Gott. Darum konnte Jesus sagen: «Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit und ich bin das Leben! Ohne mich kann niemand zum Vater kommen.» (Johannes 14, 6)

Es führen wohl viele Weg nach Rom, aber Rom kann uns nicht zu Gott führen. Allein Jesus ist der Weg zu Gott! Hast du Jesus Christus schon als Weg zu Gott angenommen? Jesus ist nicht weit weg von dir. Er ist da, wo man ihn im Gebet anruft. Wenn du den Wunsch hast, Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn anzunehmen, dann kannst du gerade jetzt zu ihm beten:

«Herr Jesus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeige mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe – hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.»

Wenn du dieses Gebet aufrichtig zu Gott gebetet hast, und ganz nach dem Willen Gottes leben willst, dann hat Gott dir alle Schuld vergeben (1.Joh. 1,9) und dir das ewige Leben geschenkt (Joh. 10,28). Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegst. Wenn du keine Bibel hast, so kannst du sie unter www.bibelserver.com online lesen. Gott Segne dich!

 

Witze

Lachen setzt in unserem Gesicht 18 Muskeln in Bewegung. Durch die Bewegung des Zwerchfell wird Leber, Galle, Milz, der Magen-Darm-Bereich kräftig massiert und durchgeknetet und die Verdauung wird gefördert.

Durch die Beschleunigung des Pulses wird der Kreislauf angekurbelt und die Haut besser durchblutet. Beim Lachen in brenzligen Situationen wird der Ausstoss des Stresshormons Adrenalin und der Herzschlag langsamer, und die Muskeln entkrampfen sich. Eine Minute Lachen wirkt erfrischend wie 45 Minuten Entspannungstraining.

Beim Lachen wird die Produktion von Endorphinen angekurbelt, wodurch Kopf-, Zahn- und Muskelschmerzen gelindert werden. Lachen baut Ärger und Angst ab, hellt die Stimmung auf und stärkt die Abwehrkräfte.

Ist das nicht Grund genug täglich mehrmals zu Lachen? Über die folgenden Witze musste ich einmal herzhaft lachen.

Der Doktor kontrolliert den Blutdruck und untersucht dann die Leber bei Herrn Meier. Er schaut ihn an und sagt: „Herr Meier, trinken Sie sehr gerne ein Glas Roten?“ „Ja, Herr Doktor, das ist lieb von Ihnen, aber wegen mir müssen Sie jetzt nicht extra eine Flasche auftun.“

Der Chef meint zum Bewerber: „Sie haben aber hohe Gehaltsforderungen, wenn man bedenkt, dass Sie von diesem Beruf gar keine Ahnung haben.“ Darauf meint der Bewerber: „Ja, das stimmt, aber die Arbeit ist doch auch viel schwieriger, wenn man davon keine Ahnung hat!“

Der Kapitän lässt alle Passagiere zum Oberdeck kommen, weil das Schiff zu sinken beginnt. Ein Mann lässt sich nicht stören und isst ruhig sein Essen weiter. Auf die Frage, warum er jetzt noch essen kann, meint er gelassen: „Ich esse mich erst einmal satt, trinken kann ich dann nachher noch genug.“

Ein Betrunkener sucht nachts unter einer Strassenlampe seinen Schlüssel. Ein Polizist hilft ihm. Nach langem suchen fragt der Polizist: „Haben Sie den Schlüssel auch hier verloren?“ „Nein, auf der anderen Strassenseite, aber da gibt es kein Licht“.

Ein Jäger erblickte eine Gemse. Er zielte auf das Tier, schoss, aber verfehlte. Stadtessen traf er seinen Rucksack, den er während der Jagt an einen Baum hängte, weil er ihm zu schwer wurde. Plötzlich erbleichte er. Endsetzt sagte er zu sich selber: «Zum Glück habe ich den Rucksack abgezogen, sonst hätte ich mich noch selbst erschossen.

Der Professor fragte bei einer Prüfung den Student „raten Sie einmal, wie der ausgestopfte Vogel unter dem Tuch heisst, von dem Sie nur die Füsse sehen?“ Der Student dachte bei jedem Vogel lange nach und sagte immer „Keine Ahnung“. Am Schluss sagte der Professor „Junger Mann, Sie haben die Prüfung nicht bestanden, wie heissen Sie?“ Da nahm der Student ein Tuch von einem Vogel, legte es über seinen Kopf und sagte „raten Sie einmal!“

Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät, ist es nchit witihcg in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist daß der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid.
Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.
Ehct ksras, oedr?! Das ghet wicklirh! Und da gheen wir jrheanalg in die Shluce?

Katholiken fragen

Viele aufrichtige Katholiken haben mir Fragen gestellt, die ich ihnen an Hand vom Wort Gottes der Bibel beantwortet habe:

Ist nicht der Papst das Oberhaupt der Gemeinde?

Epheser 1,22 Jesus, der über alles herrscht ist auch das Haupt seiner Gemeinde. Matthäus 23, 8 Nur Gott ist euer Meister, ihr seid untereinander alle Brüder.

Der Papst ist doch der Heilige Vater?

Matthäus 23, 9 Niemand auf Erden sollt Ihr Vater nennen, denn nur Gott im Himmel hat Anspruch auf diesen Namen.

Aber der Papst ist doch der Stellvertreter Christi?

Johannes 14, 26 Der Heilige Geist, den euch der Vater an meiner Stelle senden wird, er wird euch an all das erinnern, was ich euch gesagt habe, und ihr werdet es verstehen.

Ist der Papst nicht unfehlbar?

Johannes 17, 17 Lass sie dir immer ähnlicher werden und der Wahrheit gehorchen. Dein Wort ist die Wahrheit.

Das Leben des Papstes ist doch vorbildlich!

Apostelgeschichte 3, 6 Petrus sagte: Geld habe ich nicht. Aber was ich habe, will ich dir geben.

Baute nicht Jesus die Kirche auf Petrus, den Felsen?

1. Petrus 2, 5-6 Auch ihr seid solche lebendigen Steine, aus denen Gott sein Haus, die Gemeinde, aufbauen will. Wer auf ihn (Jesus) baut, steht fest und sicher.

Bekam nicht Petrus von Jesus die Schlüssel des Himmels?

Matthäus 18, 18 Wen ihr (alle Jünger) auf der Erde von seiner Schuld freisprecht, der soll auch im Himmel frei sein.

Sind nicht die Priester unsere Lehrer?

1. Petrus 2, 9 Ihr (alle die Glauben) aber seid das von Gott auserwählte Volk, seine königlichen Priester, Menschen, die ihm gehorchen und sein Eigentum sind.

Es ist doch gut, wenn Priester ehelos leben?

1. Timotheus 3,1-5 Wer eine Gemeinde leiten will, der ist bereit, eine schöne und grosse Aufgabe zu übernehmen… Er soll nur eine Frau haben… Sein Familienleben soll geordnet sein, die Kinder gehorsam und gut erzogen. Denn wie kann jemand, der schon in seiner eigenen Familie keine Ordnung halten kann, die Gemeinde Gottes leiten?

Wir brauchen doch das Messopfer?

Hebräer 9, 25-26 Christus brauchte sich nur ein einziges Mal zu opfern… Er ist jetzt, am Ende der Zeit, erschienen, um ein für allemal durch seinen Opfertod die Sünden zu tilgen. Hebräer 10, 14 Für immer und ewig hat Christus mit dem einen Opfer alle Menschen, die Gott als seine Kinder annimmt, in eine vollkommene Gemeinschaft mit ihm gebracht. Hebräer 10, 18 Sind aber die Sünden vergeben, dann ist kein Opfer mehr nötig.

Die Messen für Verstorbene sind doch notwendig?

Hebräer 9, 27 Jeder Mensch muss einmal sterben und kommt danach vor das Gericht. Johannes 3, 36 Wer an den Sohn Gottes glaubt, der hat das ewige leben. Wer aber nicht an ihn glaubt, wird nie zum Leben gelangen, sondern Gottes Zorn wird ihn treffen. Galater 2, 16 Wir wissen sehr genau, dass wir nicht durch gute Werke, wie das Gesetz sie von uns fordert, vor Gott bestehen können, sondern allein durch den Glauben an Jesus Christus. Epheser 2, 8 Denn nur durch seine unverdiente Güte seid ihr vom Tod errettet worden. Ihr habt sie erfahren, weil ihr an Jesus Christus glaubt. Aber selbst dieser Glaube ist ein Geschenk Gottes und nicht euer eigenes Werk.

Aber es gibt doch ein Fegefeuer?

Apostelgeschichte 8, 56 «Ich sehe den Himmel offen!» rief Stephanus «und Jesus, den Menschensohn, auf dem Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes!» Als sie Stephanus töteten, betete er laut: «Herr Jesus, nimm meinen Geist zu dir!» 1. Johannes 5, 11 Gott aber hat ganz eindeutig erklärt, dass er uns das ewige Leben schenkt, und zwar nur durch seinen Sohn Jesus Christus. Wer also an den Sohn glaubt, der hat das Leben; wer aber nicht an Jesus Christus glaubt, der hat auch das ewige Leben nicht.

Es geht doch nichts Unreines in den Himmel?

1. Johannes 1, 9 Wenn wir aber unsere Sünden bereuen und sie bekennen, dann dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott seine Zusage treu und gerecht erfüllt: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen. Hebräer 10, 17 Ihren Ungehorsam will ich ihnen vergeben und nicht mehr an ihre Sünden denken.

Ich nehme Jesus doch in der Kommunion auf?

1. Korinther 11, 26 Jedesmal, wenn ihr dieses Brot esst und aus diesem Kelch trinkt, verkündigt ihr den Opfertod des Herrn. Hebräer 9, 24 Jesus ging nicht in ein von Menschen erbautes Heiligtum (Hostie), das ja nur ein Abbild des wahren Heiligtums ist. Er betrat den Himmel selbst, um sich bei Gott für uns einzusetzen.

Wie kann ich denn Jesus aufnehmen?

Johannes 1, 11-12 Jesus kam in seine Welt, doch die Menschen nahmen ihn nicht auf. Die ihn aber aufnahmen und an ihn glaubten, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu sein. Epheser 3, 17 Und Christus durch den Glauben in euch lebe.

Werden wir nicht durch die Kindertaufe Kinder Gottes?

Markus 10, 16 Jesus nahm die Kinder in seine Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie. Markus 16, 16 Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden.

Erhalten wir nicht den Heiligen Geist bei der Firmung?

Epheser 1, 13 Nachdem ihr diese Botschaft im Glauben angenommen habt, gehört ihr Gott und habt den Heiligen Geist, den er jedem Glaubenden zugesagt hat.
Maria, die Mutter Jesu, hilft uns doch? Matthäus 11, 28 Kommt alle her zu mir (sagte Jesus), die ihr euch abmüht und unter eurer Last leidet! Ich werde euch Frieden geben. Nehmt meine Herrschaft an und lebt darin! Lernt von mir! Ich komme nicht mit Gewalt und Überheblichkeit. Bei mir findet ihr, was eurem Leben Sinn und Ruhe gibt.

Warum darf man nicht zu Maria beten?

5. Mose 18, 11 Keiner von euch darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen.

Aber Maria ist doch die Mittlerin aller Gnaden? 1.

Timotheus 2, 5 Es gibt nur einen einzigen Gott und nur einen einzigen, der zwischen Gott und den Menschen vermittelt und Frieden schafft. Das ist der Mensch Jesus Christus.

Ist der Rosenkranz nicht ein hilfreiches Gebet?

Matthäus 6, 7-8 Leiere deine Gebete nicht herunter wie Leute, die Gott nicht kennen. Sie meinen, Gott würde schon antworten, wenn sie nur viele Worte machen. Nein, euer Vater weiss genau, was ihr braucht, noch ehe ihr ihn um etwas bittet.

Maria ist doch in Lourdes, Fatima und an anderen Orten erschienen?

2. Korinther 11, 14 Und das ist nicht einmal erstaunlich! Gibt sich nicht sogar der Satan als Engel Gottes aus? 2. Thessalonicher 2, 10 Mit seinen Verführungskünsten wird er alle auf seine Seite bringen, die verloren sind, weil sie die Wahrheit nicht anerkennen wollen, die ihre Rettung gewesen wäre.

Maria war doch ohne Sünde?

Römer 3, 23 Denn darin sind die Menschen gleich: Alle sind Sünder und haben nichts aufzuweisen, was Gott gefallen könnte. Lukas 1, 46-47 Da lobte Maria Gott: «Von ganzem Herzen preise ich den Herrn. Ich bin glücklich über Gott, meinen Retter.» 1. Petrus 2, 22-24 Er (Jesus) hatte keine Sünde getan… und hat unsere Sünden auf sich genommen… dass wir frei sind von der Sünde und jetzt leben können wie es Gott gefällt.

Maria ist doch Jungfrau geblieben?

Matthäus 1, 25 Sie blieb aber Jungfrau bis zur Geburt ihres Sohnes. Lukas 2, 7 Als sie in Bethlehem waren, brachte Maria ihr erstes Kind -einen Sohn – zur Welt. Markus 6, 3 Er (Jesus) ist doch der Zimmermann, Marias Sohn. Wir kennen seine Brüder Jakobus, Joses, Judas und Simon. Und auch seine Schwestern wohnen bei uns. Alle sind Leute wie wir.

Ist Maria nicht in den Himmel aufgefahren?

1. Mose 5, 24 Henoch lebte in enger Gemeinschaft mit Gott. Er wurde 365 Jahre alt. Dann war er plötzlich nicht mehr da – Gott hatte ihn zu sich genommen! 2. Könige 2, 11 Plötzlich erschien ein Wagen aus Feuer gezogen von Pferden aus Feuer… Und dann wurde Elia in einem Wirbelsturm zum Himmel hinaufgetragen. Die Bibel erwähnt nur die Himmelfahrt von Henoch und Elia. Sprüche 30, 6 Füge seinen Worten nichts hinzu, sonst zieht er dich zur Rechenschaft, und du stehst als Lügner da!

Aber wir dürfen doch zum Schutzengel beten?

Offenbarung 22, 8-9 Dies alles habe ich, Johannes gehört und gesehen. Ich fiel vor dem Engel, der mir alles gezeigt hatte, nieder und wollte ihn anbeten. Aber er wehrte ab und sage: «Nein, tu es nicht! Ich diene Gott ebenso wie du und deine Brüder, die Propheten und wie all die anderen, die nach den Worten dieses Buches leben. Gott allein sollst du anbeten!

Matthäus 24, 4-13 Jesus antwortete «Lasst euch von keinem Menschen täuschen und verführen… Falsche Propheten werden auftreten und viele verführen. Und weil Gottes Gebote missachtet werden, setzt sich das Böse überall durch… Wer aber bis zum Ende durchhält, der wird gerettet.

Wenn du den Wunsch hast, Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn anzunehmen, dann kannst du gerade jetzt Jesus im Gebet alle deine Sünden bekennen, und ihn in dein Leben aufnehmen (Johannes 1, 12). Du kannst z.B. wie folgt beten:

«Herr Jesus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeig mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe – hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.»

Wenn du dieses Gebet aufrichtig gebeten hast, und ganz nach dem Willen Gottes leben willst, dann hat Gott dir alle Schuld vergeben (1. Johannes 1, 9), dich vom Zwang, zu sündigen befreit (Röm. 6, 6) und dir das ewige Leben geschenkt (Johannes 10, 28).

Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegst. Wenn du keine Bibel hast, so kannst du unter www.bibelserver.com die Bibel in vielen Sprachen lesen. Gott segne dich!

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Befreit

Wenn die Bibel von der Sünde spricht, dann meint sie nicht nur das Übertreten einzelner Gebote Gottes wie: “Du sollst nicht die Ehe brechen, du sollst nicht töten, du sollst nicht stehlen… usw.” Die eigentliche Sünde ist die Auflehnung gegen den Willen Gottes.
 
Diese Sünde führt dazu, gegen die guten Gebote Gottes zu leben. Von dieser Macht der Sünde spricht der Apostel Paulus, wenn er im Römerbrief schreibt: Ich weiss wohl, dass der Mensch von Natur aus nicht gut ist. Deshalb werde ich niemals das Gute tun können, so sehr ich mich auch darum bemühe. Ich will zwar immer wieder Gutes tun und tue doch das Schlechte; ich verabscheue das Böse, aber ich tue es dennoch. Wenn ich also immer wieder gegen meine Absicht handle, dann ist klar, dass es die Sünde in mir ist, die mich zu allem Bösen verführt (Römer 7, 18-20).
 
Die Macht der Sünde wird vor allem dann sichtbar, wenn man aus eigener Kraft nach den Geboten Gottes leben will. Entmutigt muss man immer wieder feststellen, dass alle guten Vorsätze nichts gegen die Macht der Sünde ausrichten können. Ohne Einschränkung sagt Jesus Christus von jedem Menschen: Aus dem Herzen kommen böse Gedanken, die dann zu Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, Lüge und Verleumdung führen (Matthäus 15, 19). Unsere innere Persönlichkeit befindet sich in der Gewalt der Sünde, und keiner kann sich selbst aus dieser Macht befreien.
 
Das Evangelium ist die frohe Nachricht von der Befreiung vom Zwang der Sünde. Gott gab uns seinen Sohn Jesus Christus, der mit seinem Tod unsere Sünden sühnte und die Macht der Sünde zerbrach. Wer Jesus Christus als Erlöser annimmt, der ist mit ihm gestorben. Unser früheres Leben endete mit Christus am Kreuz. Unser von Sünde beherrschtes Wesen ist vernichtet, und wir müssen nicht länger der Sünde dienen (Römer 6, 6). Er ist mithineingenommen in die Auferstehung Jesu zu einem neuen Leben. Was vorher war, ist vergangen, etwas Neues hat begonnen (2. Korinther 5, 17). Er muss nicht länger den Begierden seines alten Menschen folgen. Jetzt können wir den Willen Gottes tun, wie es das Gesetz schon immer von uns verlangt hat; denn jetzt bestimmt Gottes Geist und nicht mehr die sündige menschliche Natur unser Leben (Römer 8, 4).
 
Wer mit Christus verbunden ist, lebt nicht mehr in Auflehnung gegen Gott. Er liebt Gott, achtet seine Gebote und kann nicht mehr zur Sünde gezwungen werden, weil er für die Sünde tot ist. Die Sünde hat keine Macht mehr über ihn. Aber warum zeigt sich das im Leben der Christen so wenig? Tot sein für die Sünde heisst nicht, dass die Macht der Sünde in uns tot ist. Der Christ hat zwar ein neues Leben empfangen, aber er hat den alten Leib, in dem die Macht der Sünde nach wie vor wirksam ist, behalten (Römer 8, 23). Darum erlebt auch ein Christ, dass aus seinem Herzen immer wieder böse Gedanken, Begierden und Absichten kommen. Wer gegen diese Versuchungen mit eigener Kraft kämpft, wird ihnen oft nicht widerstehen können. Wer aber mit der Kraft des Heiligen Geistes kämpft, der steht nicht mehr unter dem Zwang der Sünde. Darum heisst die Botschaft des Evangeliums: Lasst euer Leben vom Heiligen Geist bestimmen. Wenn er euch führt, werdet ihr allen selbstsüchtigen Wünschen und Verlockungen widerstehen können (Galater 5, 16).
 
Die Anfechtungen selbst sind noch keine Sünden. Sie werden aber zur Schuld, wenn wir ihnen nachgeben und sie nicht in der Kraft des Heiligen Geistes überwinden. Die Bibel sagt es so: Geben wir den begehrlichen Wünschen nach, dann folgt diesen Wünschen die böse Tat. Sie aber führt unweigerlich zum Tod (Jakobus 1, 15).
 
Beim Erleben eines Unrechts kommen böse Gedanken und Gefühle in uns hoch. Damit es nicht zur Sünde kommt, brauchen wir die Hilfe Gottes. Wir können zum Beispiel so beten:
 
«Herr Jesus, du siehst das Unrecht, das man mir angetan hat. Ich bin darüber tief verletzt, traurig, empört und bitter. Ich empfinde Groll, Hass und Rache. Am liebsten würde ich zurückschlagen. Ich weiss, dass es dein guter Wille ist, meine Feinde zu lieben. Ich kann das nicht aus eigener Kraft. Bitte, nimm die Regungen des Grolls, der Bitterkeit, des Hasses und der Rache von mir weg. Hilf mir zu vergeben und es dir zu überlassen, für mein Recht zu sorgen. Amen.»
 
Damit ist die Angelegenheit für die konkrete Anfechtung oft erledigt. Jede weitere Anfechtung muss erneut mit der Kraft des Heiligen Geistes besiegt werden. Wo nicht aus der Kraft des Heiligen Geistes gekämpft wird, wird oft die Macht der Sünde siegen. Wo dies geschieht, da müssen und dürfen wir nicht verzweifeln. Gottes Wort zeigt uns den Weg, den wir zu gehen haben: Christus hat unsere Sünden, ja die Sünden der ganzen Welt auf sich genommen; er hat sie gesühnt. Wenn wir unsere Sünden bereuen und sie bekennen, dann dürfen wir darauf vertrauen, dass Gott seine Zusage treu und gerecht erfüllt: Er wird unsere Sünden vergeben und uns von allem Bösen reinigen (1. Johannes 2, 2 und 1, 9).
 
Ein Leben in der Gemeinschaft mit Gott ist mehr als nur die Vergebung der Sünden. Wer sein Leben unter die gute Herrschaft von Jesus Christus gestellt hat, wird auch durch den Heiligen Geist befreit vom Zwang zu sündigen.