Bananen

Bananen machen uns gesund und nervenstark! Aber nur wenn du reife Bananen mit braunen Flecken isst. Viele Menschen meiden Bananen, wenn sie braune Flecken bekommen, weil sie meinen, dass das ein Zeichen dafür ist, dass sie schlecht seien. Bei den meisten anderen Früchten ist das auch so. Aber bei Bananen nicht: Je mehr braune Flecken eine Banane hat, desto reifer ist sie.

Sobald die Schale braune Flecken bekommt, sind die schwer verdaulichen Stärken der Banane in leicht verdaulichen Zucker umgewandelt, der dich mit schnell verfügbarer Energie versorgt. Unreife Bananen enthalten dagegen besonders viel unverdauliche Stärke, die nach dem Verzehr Bauchschmerzen und Blähungen verursachen kann. Dem gegenüber wirken sich die gut löslichen Ballaststoffe der reifen Bananen positiv auf die Verdauung aus.

Einer japanischen Studie zufolge unterstützen die Inhaltsstoffe reifer Bananen die körpereigene Bildung von Tumor-Nekrose-Faktoren (TNF), denen eine krebshemmend Wirkung zugeschrieben wird. Auch unser Immunsystem profitiert vom Verzehr der süssen Frucht, denn sie kurbelt die Produktion weisser Blutkörperchen an. Dabei soll die positive Wirkung ausgereifter Bananen achtmal stärker sein als im unreifen Stadium. Bananen liefern dem Körper viele Vitalstoffe, darunter auch basische Mineralien, insbesondere Kalium und Magnesium. Auch in Punkto positive Wirkung auf den Säure-Basen-Haushalt des Körpers schneidet die reife Banane besser ab. Man könnte einige Zeit lang nur Bananen essen, ohne Mangel zu leiden.

In der japanischen Studie wurden Versuche durchgeführt, die den Verzehr verschiedener reifer Früchte beinhalteten: Bananen, Trauben, Äpfel, Birnen, Wassermelonen, Kakis und Ananas. Aus den erzielten Ergebnissen konnte schliesslich geschlussfolgert werden, dass die Banane die stärksten gesundheitsfördernden Effekte hat. Ihr Konsum führt zu einem Anstieg der Zahl der weissen Blutkörperchen im Blut und stärkt unsere Abwehr.

Was Bananen betrifft, so ist erwiesen, dass ihr Gehalt an Antioxidantien mit der Reife zunimmt. Wenn außerdem dunkle Verfärbungen der Schale sichtbar werden, ist bereits ein Teil der ursprünglich enthaltenen Stärke in leichter verdauliche Zucker umgewandelt, was nicht zu vergleichen ist mit normalem Zucker.

Krebszellen ernähren sich bekanntlich gerne von Zucker. Forscher fanden heraus, dass sie sich mit raffiniertem, also industriell hergestelltem Fruchtzucker (Fructose) jedoch viel schneller teilen und ausbreiten können als mit gewöhnlichem Haushaltszucker (Suclose) was zur Hälfte Fructose und Glucose ist.

Fructose ist natürlicherweise in Obst und Gemüse enthalten und in dieser Form nicht schädlich. Doch gibt es noch eine ganz andere Fructose: Die isolierte und hochkonzentrierte industriell hergestellte Fructose. Sie findet in vielen Fertigprodukten Verwendung und ist ausgesprochen gesundheitsgefährdend. Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes oder Gicht stellen nur eine kleine Auswahl der möglichen Auswirkungen dieser Fructoseart dar.

Bananen enthalten reichlich Vitamine, die die Nerven stärken (verschiedene B-Vitamine), und Magnesium und Kalium das den Stress und die Nervosität mindert, und bei Depressionen helfen kann durch die Förderung der Serotoninproduktion (Glückshormon).  Die Eiweissbausteine Tryptophan und Tyrosin aus der Banane helfen beim Einschlafen

Magnesium und Kalium stärken Herz und Kreislauf. Vor sowie während des Sports sollte man allerdings nicht allzu viele der Früchte essen, da sie die Produktion von Glückshormonen ankurbeln – und die machen uns so zufrieden, dass der Ehrgeiz leidet.

Die Schleimstoffe in der Banane legen sich schützend auf die Magen- und Darmschleimhäute und werden gegen überschüssige Säuren aktiv. Das beruhigt gereizte Mägen. Frauen, die an den Tagen vor der Regel unter Beschwerden wie Reizbarkeit oder Schmerzen leiden, können reife Bananen Linderung verschaffen. Reife Bananen enthalten besonders viel Kalium, was bei Sodbrennen und Bluthochdruck helfen kann.