Ernährung

Eine gesunde Ernährung ist die optimale Ernährungsweise die dem Organismus das gibt, was er braucht, um – wenn man krank ist – gesund wird, und – wenn man gesund ist – dauerhaft gesund bleibt. Gesunde Lebensmittel Ungesunde Nahrungsmittel

Vollkorngetreide ist ein guter Eiweißlieferant, und hat kein Cholesterin, Purin (Gicht) und Fett. Dafür aber ein hoher Gehalt an ungesättigten Fettsäuren die unsere Gefäße schützen und herzfreundlich sind. Die Stärke im Korn sickert langsam ins Blut sickert und hält den Blutzuckerspiegel konstant. Sie machen lange satt und geben dem Körper viel Energie.

Hafer hilft bei der Regeneration nach Erkrankung, hat eine antidepressive und antidiabetische Wirkung und ist leicht verdaulich

Hirse  hat einen hohen Eisengehalt, ist gut für die Blutbildung. Ist siliziumreich, daher für schöne Haut, Haare, Nägel, Knochen, Knorpel und Bindegewebe verantwortlich.

Roggen ist gut für die Augen, da es einen hohen Anteil an Vitamin A hat, ist reich an Lysin, wichtig für Knochen, stärkt das Immunsystem, hilft Cholesterin zu senken, regt die Verdauungssäfte an und hilft Krebs vorzubeugen.

Obst ist gesund, weil es den Körper stärkt reinigt. Obst wird oft nicht vertragen, weil das Verdauungssystem voller Schlacken und Rückstände von ungesunder Nahrung ist. In diesem Falle ist eine gründliche Darmreinigung unumgänglich. Sobald der Darm sauber ist, wird Obst wieder tadellos vertragen und problemlos verdaut.
Beim Verzehr von Obst muss beachtet werden, dass Früchte sehr schnell verdaut werden. Innerhalb von 30 bis 45 Minuten passieren Sie den Verdauungstrakt. Bei Getreide oder Gemüse benötigt der Organismus viel länger. Isst man Obst als Dessert, beginnt es bald zu gären, was Magenschmerzen verursachen kann. Versehrt man Obst als Vorspeise, hat man diese Probleme nicht.
Die meisten Vitamine und sekundären Pflanzeninhaltsstoffe sitzen direkt in oder unter der Schale. Deshalb ist es wichtig, das Obst mit Schale zu genießen.

Äpfel regulieren die Verdauung, stabilisieren die Darmflora und damit das Immunsystem, fördern einen ruhigen Schlaf, verlängern die Konzentrationsfähigkeit, mindern Nervosität und Reizbarkeit, lösen Harnsäure auf (Rheuma, Gicht), senken den Cholesterinspiegel und beugen damit Herzinfarkten vor, entgiften und verhindern das Entstehen von Krebszellen, unterstützen die Abwehrkräfte und stärken Zahnfleisch und Mundflora.

Birnen sind reich an Folsäure. Sie wirken gegen Verstopfungen und andere Verdauungsprobleme.

Kirschen enthalten Flavonoide (tumorhemmende Wirkung vermutet) sowie viel Vitamin C, Folsäure, Kalzium, Eisen und Kalium.

Erdbeeren sind reich an Folsäure, Vitamin C, Kalium und Mangan. Einige ihrer Gerbstoffe wirken entzündungshemmend und antibakteriell.

Weintrauben enthalten alle B-Vitamine (außer B 12), Folsäure, Vitamin C, Mangan, Magnesium und Kalium. In den roten und blauen Trauben sind viele Flavonoide, die für eine mögliche Abwehr von Krebs und Herzinfarkt stehen.

Bananen enthalten viel Kalium und Kohlenhydrate und können das Immunsystem stärken.

Kiwis sind Weltmeister im Vitamin-C-Reichtum. Eine einzige Frucht kann den ganzen Tagesbedarf decken. Sie sind außerdem magnesiumhaltig.

Orangen enthalten Flavonoide, mögliche Abwehrstoffe gegen Herzinfarkt und Krebs. Mit ihrem Reichtum an Vitamin C gelten sie als ideales Obst. Eine größere Orange liefert den ganzen Tagesbedarf an Vitamin C.
Je mehr frische und naturbelassene Früchte, Salate und Gemüse man in die Ernährung einbaut, umso mehr Kraft und Energie kann in jede einzelne Zellen fließen und umso lebendiger wird man sich fühlen.

Salat hat einen guten Magnesiumgehalt, der dazu beiträgt, die Magnesiumversorgung des Körpers zu unterstützen.

Chicorée ist ballaststoffreich und gilt als besonders verdauungsfördernd.

Tomaten haben einen hohen Gehalt an dem sekundären Pflanzenstoff Lypokin. Durch Zerkleinern und Erhitzen wird das Lykopin verstärkt freigesetzt und ist somit besser bioverfügbar, d. h., es wird besser vom Körper aufgenommen. Lypokin kann das Risiko der Entwicklung von Krebserkrankungen senken.

Karotten enthalten mit Abstand den höchsten Anteil an Beta-Crotin, der Vorstufe des Vitamin A mit antioxidativer Wirkung. Dieses spielt neben seiner Bedeutung für die Sehkraft auch für die Stimulierung des Immunsystems eine wichtige Rolle.

Gurken enthalten Erepsin. Da wir Gurken in erheblichen Mengen verspeisen, wirkt das Erepsin abführend und dadurch entgiftend. Gurken sind extrem kalorienarm und deshalb als Begleiter beim Abspecken beliebt.

Paprika: Vor allem die roten und gelben Paprika enthalten Cartionoide, die immunsystemstärkend und kebsvorbeugend sowie antioxidativ wirken können.

Radieschen enthalten die als krebsvorbeugend erkannten Glucosinolate. Die Glucosinolate gelten als Waffe gegen Bakterien und Pilze im Verdauungssystem und wirken schleimlösend, zum Beispiel bei Schnupfen und Husten. Deshalb werden sie als Snack für jeden Tag, vor allem aber bei sportlicher Betätigung, empfohlen.

Fenchel gilt heute mit seinem würzigen, anisartigen Geschmack immer mehr als Liebling der Cuisine-Kenner und bei Übergewichtigen als ideales Abspeckgemüse. Er enthält Terpene mit antioxidativer Wirkung und ist Cholesterin senkend.

Gekochte Nahrungsmittel
Lebensmittel, die gekocht, gebacken oder anderweitig über 40 bis 50 Grad erhitzt wurden, verlieren größtenteils ihre Lebenskraft. Viele Vitamine werden zerstört, Eiweiße und gesunde Fette werden denaturiert und Enzyme vernichtet.

Bohnen enthalten viel Eisen, Kalzium und Kalium sowie Saponine. Sie können entwässernd und verdauungsfördernd wirken.

Brokkoli gilt als sehr gesundes Gemüse aus dem Süden und ist auch bei uns immer beliebter. Ernährungsfachleuchte preisen Brokkoli vor allem wegen des hohen Gehaltes an Sulphoraphan, einem sekundären Pflanzenstoff, der vermutlich eine starke krebsvorbeugende Wirkung besitzt.

Erbsen sind reich an Ballaststoffen (Förderung der Verdauung). Sie enthalten, wie Bohnen, Saponine als sekundäre Pflanzenstoffe mit günstiger Wirkung auf den Cholesterinspiegel.

Kohlrabi ist äußerst kalorienarm. Er enthält Selen und viel Vitamin C und kann entwässernd wirken.

Kürbis ist ballaststoffreich und kann die Verdauung positiv beeinflussen.

Lauch ist wichtiger Lieferant von Sulfiden, die das Krebsrisiko reduzieren können.

Rettich beinhaltet ebenfalls die krebsvorbeugenden Glucosinolate. Er gilt als altes Hausmittel gegen Erkältung, weil er schleimlösend und entzündungshemmend wirken kann. Er wird aber auch im Verdauungstrakt tätig, wo er gegen Blähungen, Verstopfungen, Durchfall, Bakterien- und Pilzbefall hilft.

Blumenkohl enthält Glucosinolate, die mit hoher Wahrscheinlichkeit krebsvorbeugend wirken. Er ist arm an Kalorien, reich an Nähr- und Ballaststoffen und enthält viel Folsäure. Seine Wirkung entfaltet sich vor allem im Darm, aber auch in Nieren und Blase.

Rosenkohl enthält, wie alle Kohlarten, Glucosinolate als Abwehrmittel gegen Krebs. Als Lieferant von Folsäure unterstützt er Blutbildung und Zellwachstum.

Rotkohl enthält die krebsvorbeugenden Glucosinolate und Flavonoide. Das ideale Wintergemüse, das vor vielen Generationen unsere Vorfahren über die Runden brachte, ist ein wichtiger Lieferant von Selen, Niacin, Vitamin C und Zink. Er kann den Blutdruck und die Verdauung positiv beeinflussen.

Spinat enthält Carotinoide, die immunsystemstärkend, antioxidativ und krebsvorbeugend wirken können. Magnesium und Mangan, wichtige Allroundwirkstoffe, sind im Spinat reichlich vorhanden, ebenso B-Vitamine, Vitamin C und Lutein.

Kartoffeln sind wichtigster Lieferant von Stärke und gehören zu den Grundnahrungsmitteln. Sie sind kalorienarm und sehr nährstoffreich.

Nudeln sind gesund und kalorienarm. Nudeln pur hat nur wenig Fett und damit auch nur wenig Kalorien. Auch sind sie reich an wertvollen Kohlenhydraten. Das Kohlenhydrat Stärke in Nudeln beispielsweise hält den Blutzuckerspiegel im Gleichgewicht – eine wichtige Voraussetzung für konstante Leistungsfähigkeit. Besonders gesund sind die Vollkornnudeln, sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und sättigenden Ballaststoffen.

Reis versorgt den Körper mit einer ganzen Reihe lebenswichtiger Nährstoffe. So enthält Reis, insbesondere Naturreis, grössere Mengen Vitamin B1, B2 und B6. Dazu kommen Niacin, Vitamin E, Magnesium, Mangan und viele weitere Mineralstoffe. Aufgrund seines Kaliumgehaltes wirkt Reis entwässernd und entschlackt. Dadurch werden Herz und Kreislauf entlastet und der Stoffwechsel gefördert. Die im Reis enthaltenen Proteaseninhibitoren haben eine vor Krebs schützende Wirkung.
Reis enthält viele hochwertige Kohlenhydrate, die nicht nur Muskeln, sondern auch Gehirn und Nervenzellen mit dem nötigen „Kraftstoff“ versorgen. Reis aber hat wenig Fett und Eiweiss und kein Cholesterin. Der Eiweissanteil ist gering, dafür aber hochwertig in Form von essentiellen Aminosäuren, das sind jene Aminosäuren, die der menschliche Körper zum Leben benötigt. Reis ist ganz allgemein gut bekömmlich, belastet den Organismus nicht und die enthaltenen Nahrungsfasern fördern den Stoffwechsel. Darüber hinaus ist Reis glutenfrei und eignet sich so als Mahlzeit für Personen, die an Zöliakie leiden. Besonders gesund ist der Vollkornreis.

Vegetarier leiden seltener an Übergewicht und Bluthochdruck und haben einen niedrigeren Cholesterinspiegel als Nichtvegetarier. Fleisch enthält kaum Vitalstoffe, da die Verwesung sofort mit dem Tode des Tieres eintritt. Veganer