Neuapostolen

Die Lehre der Neuapostolen im Vergleich der Bibel

Der Stammapostel ist das Haupt der Apostel.

Die Bibel sagt:

Matthäus 23, 8: Ihr aber, lasst ihr euch nicht Lehrer nennen; denn einer (Jesus) ist euer Lehrer, ihr alle aber seid Brüder.

Markus 9,33-37 „Und sie kamen nach Kapernaum. Und als er daheim war, fragte er sie: Was habt ihr auf dem Weg verhandelt? [34] Sie aber schwiegen; denn sie hatten auf dem Weg miteinander verhandelt, wer der Größte sei. [35] Und er setzte sich und rief die Zwölf und sprach zu ihnen: Wenn jemand will der Erste sein, der soll der Letzte sein von allen und aller Diener. [36] Und er nahm ein Kind, stellte es mitten unter sie und herzte es und sprach zu ihnen: [37] Wer ein solches Kind in meinem Namen aufnimmt, der nimmt mich auf; und wer mich aufnimmt, der nimmt nicht mich auf, sondern den, der mich gesandt hat.“

Daraus ist zu schließen, dass es keine Über- und Unterordnung unter den zwölf Aposteln geben sollte. In seinen Briefen ermahnt Petrus die Ältesten als Mitältester. Damit stellt er sich mit den Ältesten auf eine Stufe: „Die Ältesten unter euch ermahne ich, der Mitälteste“ 1Petrus 5,1.

Aus den Briefen des Apostels Petrus ist ersichtlich, dass er keine offizielle und erhöhte Stellung oder Macht unter den Aposteln hatte. Er erklärt sich selbst als ‚Zeuge der Leiden des Christus‘ (1Petr 5,1), wie auch die anderen Apostel, insbesondere der Apostel Johannes und Jakobus, die Augenzeugen seiner Herrlichkeit sind (vgl. 2Petr 1,16). Er stellt keinen besonderen Anspruch, sondern stellt sich selbst einfach mit den übrigen Aposteln auf eine Stufe.

Auch der Apostel Paulus kennt keinen Apostel, der vor den anderen Aposteln den Vorrang innehat bzw. das Apostelkollegium leitet: „Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede.“ 1Kor 12,28.

Das heißt, Gott hat nicht aufs Erste einen und dann die anderen Apostel, sondern er hat die Apostel aufs Erste eingesetzt. Somit hat kein Apostel den Vorrang vor dem anderen.“

Ausserdem geht es gar nicht mehr um die Frage nach Apostel, denn ihr Zeugnis und ihre Grundlage ist bereits gelegt (vgl. Apostelgeschichte 1,2.8 i. V. m. Epheser 2,20). Das Zeugnis und die Grundlage der Apostel beziehen sich in der Bibel immer auf die Apostel des Neuen Testaments und nicht auf Apostel, die danach in Erscheinung getreten sind!

Der Stammapostel und die Apostel haben aus dem Heiligen Geist das Amtsvermögen empfangen, die Absichten Gottes zu verstehen und verbindlich mitzuteilen.

Die Bibel sagt:

Johannes 14, 16-17: Jesus sprach: Ich werde den Vater bitten und er wird euch einen anderen Beistand (Stellvertreter) geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit.

Sprüche 30, 6: Füge zu seinen Worten nichts hinzu, damit er dich nicht überführt und du als Lügner dastehst!

Die Worte des Stammapostels, der Apostel und der bevollmächtigten Amtsträger sind der Bibel übergeordnet und sind das zeitgemässe Wort Gottes.

Die Bibel sagt:

„Sie verharrten aber in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft, im Brechen des Brotes und in den Gebeten.“ Apg. 2,42.

Unter der Lehre der Apostel sind sämtliche Schriften der Neuen Testamentes gemeint. Ihr Zeugnis und ihre Lehre sind in diesem auf uns überliefert. Da sie nicht mehr Leben kann auch ihr Lehre nicht erweitert werden.

„Die Heilige Schrift gibt uns kein Zeugnis, dass die zwölf Apostel und der Apostel Paulus ihren Aposteldienst auf andere übertrugen. Sie bestimmten keine Nachfolger. Der Apostel Petrus bestimmte für sich keinen Nachfolger, wie der Stammapostel der Neuapostolischen Kirche, sondern schrieb Briefe, damit den Gläubigen seine Ermahnungen nach dem Tod des Apostels Petrus im Gedächtnis bleiben sollten.

2Petr 1,14.15. „denn ich weiß, dass ich meine Hütte bald verlassen muss, wie es mir auch unser Herr Jesus Christus eröffnet hat. [15] Ich will mich aber bemühen, dass ihr dies allezeit auch nach meinem Hinscheiden im Gedächtnis behalten könnt.“

Das Heil wird von den Aposteln vermittelt.

Die Bibel sagt:

Matthäus 11, 28: Jesus sprach: Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.

Apg. 4, 12: Es ist in keinem anderen (als nur in Jesus) das Heil; denn auch kein anderer Name unter dem Himmel ist den Menschen gegeben, in dem wir errettet werden müssen.

Johannes 5, 24: Wahrlich, Wahrlich ich sage euch: Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist aus dem Tod in das Leben übergegangen.

1. Timotheus 2, 5: Denn einer ist Gott, und einer ist Mittler zwischen Gott und den Menschen, der Mensch Jesus Christus.

Nur durch die Apostel ist der Zugang zum Vater möglich.

Die Bibel sagt:

Johannes 14, 6: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, als nur durch mich.

Nur die Apostel können den Heiligen Geist durch Handauflegung spenden und die Gläubigen mit dem Heiligen Geist versiegeln.

Die Bibel sagt:

Epheser 1, 13: In Christus seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eures Heils, gehört habt und gläubig geworden seid, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheissung.

Der Empfang des Heiligen Geistes durch die Apostel ist die Voraussetzung um die Gotteskindschaft zu erlangen und bei der Wiederkunft Jesu Christi (Entrückung) dabei zu sein (Erstlingsschaft).

Die Bibel sagt:

Römer 10, 9-10: Wenn du mit deinem Munde Jesus als Herrn bekennen und in deinem Herzen glauben wirst, dass Gott ihn aus den Toten auferweckt hat, du errettet werden wirst. Denn mit dem Herzen wird geglaubt zur Gerechtigkeit, und mit dem Munde wird bekannt zum Heil.

Bischöfe, Älteste, Evangelisten, Hirten und Priester verrichten ein priesterliches Amt.

Die Bibel sagt:

Offenbarung 1, 5 – 6: Jesus, der uns liebt und uns von unseren Sünden gewaschen hat in seinem Blut und uns gemacht hat zu einem Königtum, zu Priestern seinem Gott und Vater.

Die Zugehörigkeit zur Neuapostolischen Kirche ist bis zur Wiederkunft Jesu Christi für seine Gemeinde (Entrückung) heilsnotwendig.

Die Bibel sagt:

1. Korinther 1, 2: An die Gemeinde Gottes, die in Korinth ist, den Geheiligten in Christus, den berufenen Heiligen, samt allen, die an jedem Ort den Namen unseres Herrn Jesus Christus anrufen, ihres und unseres Herrn.

Die Wassertaufe, auch an Kindern, ist unter anderem der erste Schritt zur Erneuerung im Heiligen Geist und führt in ein erstes Näheverhältnis zu Gott. Der Täufling dadurch aufgenommen in die Gemeinschaft, der aufgenommen in die Gemeinschaft, die an Jesus Christus glauben und ihn als ihren Herrn bekennen (weiter Kirchenbegriff). Die Wassertaufe ist der erste Teil der neuen Geburt und somit heilsnotwendig.

Die Bibel sagt:

Lukas 23, 42-43: Der [ungetaufte und unversiegelte] Übeltäter sprach: Jesus, gedenke meiner, wenn du in dein Reich kommst! Und Jesus sprach zu ihm: Wahrlich, ich sage dir: Heute wirst du mit mir im Paradiese sein.

1. Johannesbrief 5, 1: Jeder, der glaubt, dass Jesus der Christus ist, ist aus Gott geboren.

1Korinther 12,13. „Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit einem Geist getränkt.“

Markus 16,16 „Wer gläubig geworden und getauft worden ist, wird gerettet werden; wer aber ungläubig ist, wird verdammt werden.“

Somit rettet der Glaube, nicht die Taufe.

Jeden Sonntag wird im Namen Jesu durch den Apostel bzw. durch einen bevollmächtigten Amtsträger im Namen Jesu und im Auftrag des Apostels die Vergebung der Sünden verkündigt (Freisprache).

Die Bibel sagt:

1. Johannes 1, 9: Wenn wir unsere Sünden bekennen, ist Gott treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von jeder Ungerechtigkeit.

Beim «Entschlafenen-Gottesdienst» werden stellvertretend an Lebenden (Amtskrippe = Medium) für die Toten Sakramente vollzogen, um ihnen dadurch Heil zu vermitteln.

Die Bibel sagt:

„Und wie den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht“ Hebr 9,27.

Lukas 16,19-31 „[22] Es begab sich aber, dass der Arme starb, und er wurde von den Engeln getragen in Abrahams Schoß. Der Reiche aber starb auch und wurde begraben. [23] Als er nun in der Hölle [hades = Totenreich] war, hob er seine Augen auf in seiner Qual und sah Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß. [24] Und er rief: Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus, damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen. [25] Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet und du wirst gepeinigt. [26] Und überdies besteht zwischen uns und euch eine große Kluft, dass niemand, der von hier zu euch hinüber will, dorthin kommen kann und auch niemand von dort zu uns herüber. [27] Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn sendest in meines Vaters Haus; [28] denn ich habe noch fünf Brüder, die soll er warnen, damit sie nicht auch kommen an diesen Ort der Qual. [29] Abraham sprach: Sie haben Mose und die Propheten; die sollen sie hören. [30] Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn einer von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun. [31] Er sprach zu ihm: Hören sie Mose und die Propheten nicht, so werden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn jemand von den Toten auferstünde.“

Im Tausendjährigen Friedensreich wird allen Menschen im Diesseits und Jenseits Heil und Gnade angeboten.

Die Bibel sagt:

Offenbarung 20,5.7.12.13 „Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die tausend Jahre vollendet wurden. [7] Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, […] [12] Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken. [13] Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken.‘

Dieses Gericht ist ein zweifaches, zum einen der leibliche Tod und die ewige Verdammnis (vgl. Offb 20,10.15), der zweite Tod. Unter dem Gericht des leiblichen Todes stehen alle Menschen. Von der ewigen Verdammnis sind die ausgenommen, die in ihrem Leben auf Jesus Christus gehofft haben, weil sie an ihn geglaubt haben, werden sie leben, auch wenn sie gestorben sind (vgl. Joh 11,25.26). Durch die erste Auferstehung, die eine Auferstehung zum Leben ist, werden die Gläubigen vor der Verdammnis errettet (vgl. 1Kor 15,20-23; 1Thes 1,10; Hebr 9,28 i. v. m. Offb 20,5.6).

In der Heiligen Schrift gibt es keinen Hinweis darauf, dass den ungeretteten Toten im Totenreich geholfen werden kann. Das kann auch den Worten Jesu entnommen werden:

Matthäus 11,21-24 „Wehe dir, Chorazin! Weh dir, Betsaida! Wären solche Taten in Tyrus und Sidon geschehen, wie sie bei euch geschehen sind, sie hätten längst in Sack und Asche Buße getan. [22] Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Sidon erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als euch. [23] Und du, Kapernaum, wirst du bis zum Himmel erhoben werden? Du wirst bis in die Hölle hinuntergestoßen werden. Denn wenn in Sodom die Taten geschehen wären, die in dir geschehen sind, es stünde noch heutigen Tages. [24] Doch ich sage euch: Es wird dem Land der Sodomer erträglicher ergehen am Tage des Gerichts als dir.“

Lukas 11,31-32 „Die Königin vom Süden wird auftreten beim Jüngsten Gericht mit den Leuten dieses Geschlechts und wird sie verdammen; denn sie kam vom Ende der Welt, zu hören die Weisheit Salomos. Und siehe, hier ist mehr als Salomo. [32] Die Leute von Ninive werden auftreten beim Jüngsten Gericht mit diesem Geschlecht und werden‘s verdammen; denn sie taten Buße nach der Predigt des Jona. Und siehe, hier ist mehr als Jona.“

Die Lehre der Neuapostolischen Kirche entspricht nicht dem Willen Gottes und ist abzulehnen.

Wenn Gott beim Lesen zu dir gesprochen hat, und du den Wunsch hast, Jesus Christus als deinen Erlöser und Herrn anzunehmen, dann kannst du gerade jetzt Jesus im Gebet alle deine Sünden bekennen und ihn in dein Leben aufnehmen (Johannes 1, 12). Jesus ist nicht weit weg von dir. Er ist da, wo man ihn im Gebet anruft. Du kannst mit Jesus reden wie mit einem besten Freunde, z.B. so:

«Herr Jesus Christus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeige mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe – hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.»

Wenn du dieses Gebet aufrichtig zu Gott gebetet hast, und ganz nach dem Willen Gottes leben willst, dann hat Gott dir alle Schuld vergeben (1.Johannes 1,9) und dir das ewige Leben geschenkt (Johannes 10,28).

Dein Glaube wächst, wenn du täglich die Bibel liest, mit Gott redest und Kontakt zu anderen Christen pflegst. Wenn du keine Bibel hast, so kannst du unter www.bibelserver.com die Bibel in vielen Sprachen online lesen.

Was ich mit Jesus Christus erlebte, schrieb ich im Taschenbuch www.wirsuchtendiewahrheit.ch das du online lesen undauch herunterladen, oder auch unter www.suchtewahrheit.ch auf dem Smartphone online lesen kannst.
Gott segne dich!

Druckversion