Reportage

bernsilvia300Silvia und Ihr Mann Bernhard Dura machen eine schwere Zeit durch. Doch sie halten mit Gottes Hilfe und Gnade zusammen.
Silvia Dura sitzt im Arztzimmer und vor ihr liegen die Ultraschalluntersuchungen die zwei Knoten in ihrem Milchgang zeigen. Dem Arzt ist sofort klar, dass eine Operation nicht zu umgehen ist. Alternativen sieht er keine. „Die meisten Frauen, die andere Alternativen gewählt haben, sind gestorben“, meint ihr Arzt.
Die Diagnose „Brustkrebs“ bringt das Leben von Silvia völlig durcheinander. „Wie geht das Leben mit dieser Krankheit nun wohl weiter? Was wird noch alles auf mich zukommen? Werde ich sterben?“ Für Silvia ist klar, dass sie keine Chemotherapie machen wird. Einige ihrer Verwandten starben an den Folgen der Chemo, denn in ihrer Familie haben alle keinen robusten(widerstandsfähigen) Körperbau. Doch was nun? Diese Gedanken gehen ihr durch den Kopf. „Ich komme mir wie im falschen Film vor“, sagt Silvia.
Seither ist einige Zeit vergangen und Silvia muss sich entscheiden. Bei einer Blutuntersuchung stellt sich heraus, dass sich in Ihrem Kreislauf 1‘750‘000 Krebszellen befinden. Der Normwert liegt bei 10‘000 Krebszellen. Im Gegenzug hat sie nur 2 Prozent Killerzellen statt 10-30 Prozent. Auch Ihr Immunsystem arbeitet nicht mehr. Jetzt müssen sie eine Entscheidung treffen. Trotz diesen schlechten Ergebnissen erwacht in Silvia der Wille gegen ihre Krankheit anzukämpfen – und zwar nicht alleine, sondern mit Gottes Hilfe, denn ihre Familie ist gläubig. Ihr Mann informiert sich über alternative Therapien und findet Berichte von Personen, die ohne Chemo von Krebs geheilt wurden. Diese Alternative ist eine natürliche Behandlungsmöglichkeit. Es würde eine völlige Ernährungsumstellung bedeuten. Viel Roh- und Biokost. Alles was krebshemmend ist.
Für diese Therapie wird sie ermutigt, als Labortests mit ihrem Blut ergeben, dass die Einnahme von Unicaria Tomentosa, einem Pflanzenwirkstoff, die Killerzellzahl von 2 bis auf 23 Prozent ansteigen lässt. Das Immunsystem arbeitet nun wieder durch die Zugabe von Maitake, einem japanischen Pilz, in Deutsch Klapperschwamm. Diese erfreulichen Ergebnisse überzeugen sie, sich für eine natürliche Therapie zu entscheiden, gegen die Empfehlung des Arztes.
Im Jahr erhalten etwa 5‘000 andere Frauen die gleiche Diagnose wie Silvia. Ein Drittel aller Krebspatientinnen leidet an Brustkrebs, lat. Mammakarzinom. Das Brustkrebs-Risiko steigt nach dem 50. Lebensjahr deutlich an, doch auch immer mehr jüngere Frauen sind betroffen: 20 % aller Patientinnen sind jünger als 50 Jahre. Tritt dies bei jüngeren Frauen auf, so ist das meist eine erbliche Vorbelastung. Brustkrebs kann in den Milchgängen oder in den Drüsenläppchen entstehen.
Für die Kinder von Silvia ist es nicht leicht. Sie haben Angst ihre Mutter zu verlieren, denn diese Therapie ist nicht ohne Gefahren. Sie reden zu Hause viel über ihre Krankheit . Als ihre Kinder sehen, wie ruhig sie ist, lassen sie sich trösten. Sie beginnen, sie zu unterstützen, nehmen ihr Arbeiten ab und beschenken sie manchmal einfach so. „Meine Familie ist mir sehr wertvoll in dieser Zeit“. Silvia geniesst es, wenn sie zusammen sind. Seit der neuen Therapie ist sie auch nicht mehr so müde wie vorher. „Doch es gibt auch Momente in der eine Angst über mich kommt“, sagt Silvia. Ob sie wohl das Richtige tat? Viele Leute würden ihr Handeln nicht verstehen und kritisieren sie, dass sie ihrer Familie gegenüber verantwortungslos wäre, so Silvia. Solche Angriffe sind nicht leicht für sie und ihre Familie, doch sie stützten sich auf Gott und leben ihren Glauben weiter.
Das Ende
Nun sind ca. zehn Jahre vergangen seit dem Beginn ihrer Krankheit und Silvia Dura ist ganz geheilt. Es sind keine schlechten Zellen mehr nachgewiesen worden. Sie hat nun an keinem Organ mehr einen Tumor oder Krebs. Silvia und ihr Mann halten diese schwere Krankheitsnot mit Gottes Hilfe durch und gehen voller Zuversicht in die Zukunft.
Julia Schären, Rafz 12.5.2016